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ThemaFührungsorganisation oder jeder macht was er will. war Sitzplatz17 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
 
AutorMich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg600345
Datum31.12.2009 10:316961 x gelesen
Hallo Jörn,

Geschrieben von Jörn Patkeich wollte meinen Senf mal dazu geben. Bei uns wird es so gehandhabt, dass die erste Führungskraft, die im Gerätehaus ist auch den Einsatzleiter macht. Egal ob GF oder ZF.Kann man machen, aber nur für Einsätze bis Gruppenstärke. Ist aber nicht Sinnvoll. Was macht der GF wenn er AT- Trupps einsetzt? Dann ist doch seine wichtigste Aufgabe diese zu überwachen und zu sehen das diese heil zurück kommen. Also muss eion Einsatzleiter weiter erkunden, weitere Kräfte einsetzen etc. Warum macht nicht jeder was er gelernt hat? GF führen bis Gruppe, ZF führen bis ca. 3 Gruppen.

Geschrieben von Jörn PatkeJe nach Lage/Einsatz wird bei uns dann sowieso die Einsatzstelle in Abschnitte eingeteilt.Spätestens jetzt brauche ich Zug- und Verbandsführer!

Geschrieben von Jörn PatkeUnd wird es wirklich zu einer großen Geschichte kann der GF die Einsatzleitung an den ZF übergeben, wenn er sich dem nicht gewachsen fühlt. In meinen Augen kein kann, sondern ein muss. Will ich jemand auf eine solche Funktion (ZF / EL) Trainieren kann ich das bei Übungen machen , aber nicht im Einsatz. Nach meiner Meinung sollten diese Kräfte aber die erforderlichen Lehrgänge an einer LFS haben.

Geschrieben von Jörn Patkeolange aber immer noch "Luft" ist, wird der ZF den GF unterstützend/beratend zur Seite stehen.Aber wo hört die Luft für einen GF auf? Nach meiner Ansicht beim Führen von 3Trupps, beim Innenangriff schon früher!

Geschrieben von Jörn PatkeLearning by doing.Ist ja in Ordnung, aber die Grundlagen seines Handelns sollte man schon können.

Geschrieben von Jörn PatkeEs kommt dann auch mal vor, dass der Einsatzleiter einem weiteren Gruppenführer befiehlt einen Lagebericht abzugeben. Wir arbeiten da Hand in Hand.Ich habe als ZF auch oft im Kdow gesessen und die Lageberichte des EL weitergegeben. Aber grundsätzlich kommt der Lagebericht vom EL.

Gruß
Michael


Auch schlechter Ruf verpflichtet

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AutorJörn8 P.8, Briesen (Mark) / Brandenburg600358
Datum31.12.2009 11:374285 x gelesen
Hallo Michael,
sön jemanden an den Pranger zu stellen ohne die Hintergründe zu kennen!


Punkt1:
Beispiel: 2 oder 3 AT-Trupps im Gebäude, drei GF insgesamt im Einsatz, einer ist Einsatzleiter, einer überwacht die Trupps, einer führt rückwärtige Kräfte. Wo ist Dein Problem? In der Regel haben wir ausreichend Führungskräfte im Einsatz. Es kommt auch mal vor, daß ein erfahrener GF als Maschinist im Einsatz ist.

Punkt2:
Es kommt immer auf die größe der Schadenslage an...

Punkt3:
Einsatzübergabe, zeig mir wo das geschrieben steht, dass ich den Einsatz abgeben muss.
Dann ist das in Ordnung!

Punkt4:
Die Luft für den GF hört da auf, wenn er sich der Lage nicht gewachsen fühlt.

Punkt5:
Unter GF-Ausbildung kommt keiner von uns dazu einen Einsatz zu leiten. Ganz gewiss nicht!

Punkt6:
Lagebericht vom Einsatzleiter: wäre ich auch immer dafür, machmal lässt die Einsatzlage das aber nicht zu, weil keine Zeit dafür ist.


Nur, weil wir ein paar Sachen anders machen, muss es ja nicht gleich schlecht sein.
Wir haben mit unserer Arbeitsweise so manche Brände schnell unter Kontrolle gebracht. Selbst eine Brandausbreitung bei starkem Wind eines Bergeraumes konnten wir gut und schnell verhindern.

Guten Rutsch!


MkG
Gruss Jörn

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AutorKim 8S., Hambergen / Niedersachsen600361
Datum31.12.2009 11:474084 x gelesen
Geschrieben von Jörn PatkePunkt4:
Die Luft für den GF hört da auf, wenn er sich der Lage nicht gewachsen fühlt.


Ich hätte da jetzt jemanden, der sich in der Lage fühlen würde mit seiner GF-Ausbildung, mindestens 2 wenn nicht 3 Kreisbereitschaften zu führen.

Bekommt aber die Aufgaben eines GF nicht einmal auf den Schirm, aber er würde es sich zutrauen.

Was mach ich nun? ;-)


Gruß Kim

"Wer Visionen hat, der muß mal zum Arzt gehen" Helmut Schmidt

Alle meine Beiträge im Forum sind meine persönliche Meinung und haben aber auch sowas von nichts mit der vorherrschenden Meinung in meiner Feuerwehr zu tun.
Aber Anschauen könnt ihr sie euch ja mal: www.feuerwehr-hambergen.de

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AutorJörn8 P.8, Briesen (Mark) / Brandenburg600365
Datum31.12.2009 12:023917 x gelesen
Hallo Kim,

...ich hoffe er ist dann wenigstens ein guter Truppführer. ;-)

Als GF würde ich ihn mir (wenn der Einsatz es zulässt) beiseite holen und ihn mit Fragen löchern, wie er zu handeln gedenkt. Und wenn dann ständig nur Müll bei raus kommt, dann kann ich ihn nicht als GF einsetzen...
Schade


MkG
Gruss Jörn

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AutorFran8k H8., Schleinitz / Sachsen-Anhalt600368
Datum31.12.2009 12:114015 x gelesen
Geschrieben von Jörn PatkePunkt1:
Beispiel: 2 oder 3 AT-Trupps im Gebäude, drei GF insgesamt im Einsatz, einer ist Einsatzleiter, einer überwacht die Trupps, einer führt rückwärtige Kräfte. Wo ist Dein Problem? In der Regel haben wir ausreichend Führungskräfte im Einsatz. Es kommt auch mal vor, daß ein erfahrener GF als Maschinist im Einsatz ist.


Bei einem solchen Szenario, bei dem sicher mind. 3 Gruppen vor Ort sind, wäre auf jeden Fall ein Zugführer die bessere Wahl. Ein Gruppenführer hat eben nicht die Ausbildung dazu mehrere Gruppen zu führen. Es hat ja schliesslich einen Grund warum es Zug- und Verbandsführer gibt und diese auch entsprechende Lehrgänge machen müssen ^^.

Geschrieben von Jörn PatkePunkt4:
Die Luft für den GF hört da auf, wenn er sich der Lage nicht gewachsen fühlt.


Ich würde was drauf wetten, dass eben der Punkt der Überforderung nur viel zu spät erkannt wird, wenn überhaupt.

Geschrieben von Jörn PatkePunkt3:
Einsatzübergabe, zeig mir wo das geschrieben steht, dass ich den Einsatz abgeben muss.
Dann ist das in Ordnung!


Als Gegenfrage müsstest du dann zulassen, dass du zeigen musst wo geschrieben steht das man die EL eben NICHT übergeben soll. ^^
Was würde denn dagegen sprechen die EL an eine für die Lage besser ausgebildete Führungskraft abzugeben. Immerhin wäre das doch im Interesse aller oder ?


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg600377
Datum31.12.2009 12:383998 x gelesen
Geschrieben von Jörn PatkeBeispiel: 2 oder 3 AT-Trupps im Gebäude, drei GF insgesamt im Einsatz, einer ist Einsatzleiter, einer überwacht die Trupps, einer führt rückwärtige Kräfte.

Drei Gruppen mit entsprechender Stärke? Und entsprechend auch eingesetzt?
Das ist schon die Grenze dessen was ein ZFü i.dR. so führt. Das will ich nicht in der Hand eines GrFü lassen. Und das hat nichts mit Vertrausn in meine GrFü zu tun, sondern mit dem was sie in der Ausbildung gelernt haben.



Geschrieben von Jörn PatkeEs kommt immer auf die größe der Schadenslage an...


Klar. Wenn sich drei Gruppen um einen PKW-Brand balgen, dann kann das auch der GrFü erledigen.
Aber wenn da drei Gruppen bei einer LAge zum Einsatz kommen die auch drei Gruppen (=erweiterter Zug) erfordern, dann hat da ben ein ZFü drüber zu stehen und das zu führen.


Geschrieben von Jörn PatkeEinsatzübergabe, zeig mir wo das geschrieben steht, dass ich den Einsatz abgeben muss.
Dann ist das in Ordnung!


z.B. bei uns in einer entsprechenden Dienstanweisung.
Ansonsten ergibt sich das aus der DV 2, die sagt für was die jeweilige Kraft ausgebildet wurde und der DV 100 die das Führungssystem definiert.
Da wird Dir wenns Schief geht jeder Gutachter einen Strick draus drehen. So von wegen Übernahmeverschulden.
Das ist wie wenn ich mit dem KTW beim niedergelassenen Doc einen akuten Infarkt aufs Auge gedrückt bekommen und der Doc nicht begleiten will sondern "dem Krankenwagenfahrer" sagt "fahren Sie den mal schnell in die Klinik, ich kann hier nicht weg". Der RettSan traut es sich zu, fährt los (ohne den NA nachzufordern) und der Patient stirbt unterwegs --> großes Problem...



Geschrieben von Jörn PatkeDie Luft für den GF hört da auf, wenn er sich der Lage nicht gewachsen fühlt.

Die Fähigkeit zu Selbsteinschätzung ist da i.d.R. nicht mehr so wirklich objektiv.


Geschrieben von Jörn PatkeUnter GF-Ausbildung kommt keiner von uns dazu einen Einsatz zu leiten. Ganz gewiss nicht!

Warum? Was ist der Unterschied ob ein TrFü eine Gruppe leitet oder ein GrFü einen Zug? beide sind nicht für das qualifiziert, was sie tun.


Es gibt aus gutem Grund verschiedene Ausbildungen für verschiedene Aufgaben. Und dieses Personal sollte man auch entsprechend einsetzen.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorJörn8 P.8, Briesen (Mark) / Brandenburg600381
Datum31.12.2009 12:494072 x gelesen
Hallo Frank,

Geschrieben von Frank Hauwetter:
Bei einem solchen Szenario, bei dem sicher mind. 3 Gruppen vor Ort sind, wäre auf jeden Fall ein Zugführer die bessere Wahl. Ein Gruppenführer hat eben nicht die Ausbildung dazu mehrere Gruppen zu führen. Es hat ja schliesslich einen Grund warum es Zug- und Verbandsführer gibt und diese auch entsprechende Lehrgänge machen müssen.

Wenn dann einer da ist. Gut. Ein ZF wird bei uns nicht rumstehen und nur zusehen.

Geschrieben von Frank Hauwetter:
Ich würde was drauf wetten, dass eben der Punkt der Überforderung nur viel zu spät erkannt wird, wenn überhaupt.

Das merkt man doch, wenn man überfordert ist...
Nun stell Dir mal vor, ein GF fährt zum ZF-Lehrgang, absolviert ihn, besteht ihn und kommt dann zum ersten mal zum Einsatz. Kannst Du Dir vorstellen, dass der Kamerad vielleicht mal sehr nervös sein kann, weil er noch nie sowas voher gemacht hat. Bist Du Dir sicher, dass auch er nicht überfordert ist. (Gilt für GF genauso, dafür gibt es bei uns die besagte unterstützende des ZF für den GF oder des neuen ZF)

Geschrieben von Frank Hauwetter:
Als Gegenfrage müsstest du dann zulassen, dass du zeigen musst wo geschrieben steht das man die EL eben NICHT übergeben soll.

Besser: ...nicht übergeben muss.

Dazu folgendes: Bei meiner Ausbildung zum GF haben die Ausbilder der LSTE uns mehrfach darauf hingewiesen, daß wir als GF die EL nicht abgeben müssen, selbst, wenn der KBM den Einsatz übernehmen will. Auch bei späteren Durchgängen wurde das so vermittelt, wie mir Kameraden berichteten.
Ergo: Zeige man mir, wo das geschrieben steht, dass ich die EL übergeben muss! Dann ist das in Ordnung.
Was dabei unberücksichtigt bleibt, ob ich den Einsatz abgeben will. Das ist ein ganz anderer Schuh.


MkG
Gruss Jörn

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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen600386
Datum31.12.2009 13:043964 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Jörn PatkeBesser: ...nicht übergeben muss.

Dazu folgendes: Bei meiner Ausbildung zum GF haben die Ausbilder der LSTE uns mehrfach darauf hingewiesen, daß wir als GF die EL nicht abgeben müssen, selbst, wenn der KBM den Einsatz übernehmen will. Auch bei späteren Durchgängen wurde das so vermittelt, wie mir Kameraden berichteten.
Ergo: Zeige man mir, wo das geschrieben steht, dass ich die EL übergeben muss! Dann ist das in Ordnung.
Was dabei unberücksichtigt bleibt, ob ich den Einsatz abgeben will. Das ist ein ganz anderer Schuh.


... typisch deutsche Frage: "wo steht das geschrieben ?". Ist m.E. relativ unerheblich - das gebietet alleine der gesunde Menschenverstand.

Ist der GF (der auch nur das gelernt hat, dem aber auf der LSTE gesagt wurde, dass er die EL nicht übergeben braucht) dann in der Lage einen Großeinsatz zu leiten bei dem er dann vieleicht drei oder vier Züge führen soll ?
Dafür wurde er nie ausgebildet (der ggf. anwesende "gelernte" Verbandführer aber schon). Spätestens wenn da was eklantant schief geht wird ihm das mit Sicherheit zum Vorwurf gemacht.

Wenn sowas in meiner Fw vorkäme würde ich zumindest mit diesem GF als (stv.) Leiter der Feuerwehr ein ernstes Gespräch führen - ob er danach noch die Funktion eines GFs hätte weiss ich nicht ...

Gruss
Gerhard


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AutorJörn8 P.8, Briesen (Mark) / Brandenburg600389
Datum31.12.2009 13:113867 x gelesen
Hallo Gerhard,

es geht mir doch darum, dass er das nicht muss! Ob er das dann macht oder nicht, steht doch auf einem ganz anderen Blatt.


MkG
Gruss Jörn

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AutorMich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg600392
Datum31.12.2009 13:233837 x gelesen
Hallo Jörn,

Deutschlands Feuerwehren, sind doch sehr berechenbar. Ich habe Deine Reaktionen in dieser Art, schon beim schreiben des ersten Beitrages erwartet. :-(

Geschrieben von Jörn PatkeWenn dann einer da ist. Gut. Ein ZF wird bei uns nicht rumstehen und nur zusehen.Kein Problem Einsatz = / < Gruppe kann er ruhig mitarbeiten. Besteht nur die geringste Gefahr das der Einsatz größer wird, sollte er sehr wohl seine ZF- Aufgaben wahrnehmen.

Geschrieben von Jörn PatkeDas merkt man doch, wenn man überfordert ist...Sicher?
Aus eigener Erfahrung, habe mal bei einem Einsatz 1. Gruppe und Zug geführt (Kdt. wollte es so). Hat auch ganz gut geklappt. Das ich an der Grenze war ist mir erst aufgefallen als ich das ganze nachträglich für mich reflektiert habe. Würde ich nie wieder machen!

Geschrieben von Jörn PatkeNun stell Dir mal vor, ein GF fährt zum ZF-Lehrgang, absolviert ihn, besteht ihn und kommt dann zum ersten mal zum Einsatz. Kannst Du Dir vorstellen, dass der Kamerad vielleicht mal sehr nervös sein kann, weil er noch nie sowas voher gemacht hat. Bist Du Dir sicher, dass auch er nicht überfordert ist. (Gilt für GF genauso, dafür gibt es bei uns die besagte unterstützende des ZF für den GF oder des neuen ZF)Deshalb lässt man die Kameraden für ihre künftige Aufgabe Ausbilden. Dann kann man sie im Übungsbetrieb trainieren. Lässt sie dann unter der Aufsicht erfahrener Führungskräfte ihre Aufgabe erledigen. Und ernennt sie erst dann GF / ZF wenn man sicher ist das sie ihre Aufgaben beherrschen.
Learning by doing- wie du selbst gesagt hasst.

Geschrieben von Jörn PatkeBesser: ...nicht übergeben muss.

Dazu folgendes: Bei meiner Ausbildung zum GF haben die Ausbilder der LSTE uns mehrfach darauf hingewiesen, daß wir als GF die EL nicht abgeben müssen, selbst, wenn der KBM den Einsatz übernehmen will.
Tut mir Leid, habe zwar ähnliches schon öfter gehört, aber das ist Blödsinn. Ich habe als GF gelernt eine Gruppe zu führen wird es mehr gebe ich besser ab. Vergleich bar ZF--> Zug.
Mein KBM stand auch schon neben mir, wenn er den Einsatz hätte Übernehmen wollen, hätte ich ganz schnell abgegeben.
Begründung: Ihm wäre aufgefallen das ich soeben großen Mist baue, und er hätte mir dabei vermutlich den Arsch gerettet. Da er nicht Übernehmen wollte war es wohl in Ordnung.

Geschrieben von Jörn PatkeErgo: Zeige man mir, wo das geschrieben steht, dass ich die EL übergeben muss! Dann ist das in Ordnung.
Was dabei unberücksichtigt bleibt, ob ich den Einsatz abgeben will. Das ist ein ganz anderer Schuh.
Wie so brauchen wir alles Schriftlich?
Warum arbeiten nicht auch einmal mit Verstand.
Begründung hat übrigens CFi schon geliefert.

Gruß
Michael


Auch schlechter Ruf verpflichtet

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg600393
Datum31.12.2009 13:243895 x gelesen
Geschrieben von Jörn PatkeOb er das dann macht oder nicht, steht doch auf einem ganz anderen Blatt.

Nein. Das ist genau das Problem.
Man hat Euch da auf Eurer Ausbildungseinrichtung ws beigebracht, was fachlich schlicht nicht haltbar ist.

Ich gehe auch davon aus, daß die daran BEteiligten was durcheinander gebracht haben bzw. am Problem der örtlichen Zuständigkeit gescheitert sind.

Das Hauptproblem der dt.F euerwehr ist ihre Kleinteiligkeit.
Jetzt hast Du eine Feuerwehr A-Dorf die mit LF 8/6 (einziges Fahrzeug; Fhrzeugführer = Gruppenführer) als örtlich zuständige Wehr zum Gebäudebrand ausrückt. Führungsstufe A. kein Problem.

Nun kommt (weil sich so ein LF 8/6 bei einem gebäudebrand doch etwas einsam fühlen wird) die (mit) alarmierte Wehr B-Stadt mit ELW 1 (incl. ZFü), LF 16/12 und DLK 23/12 dazu.

An der Einsatzstelle haben wir nun einen Zug und den Bedarf für die Führung nach Führungsstufe B. Wir haben sogar einen dafür ausgebildeten FM vor ort incl. dem erforderlichen Hilfspersonal und den Führungsmitteln in Form des ELW 1 auch wenn der für einen Zug schon oversized ist).

Nur: Der ZFü als B-Stadt ist örtlich nicht zuständig. Sondern der GrFü aus A-Dorf.

Größte Angst der kräfte aus A-Dorf wäre es, daß der ZFü aus B-Stadt "ihnen den Einsatz wegnehmen kann".

Rein formal ist es (in den meisten FwG) so, daß der Führer aus A-Dorf Chef bleibt, egal was passiert. Fachlich ist das natürlich unsinn.
Und in Bundesländern mit extrem kleinteiligem (und tlw. selbständigem) Feuerwehrwesen hat man deshalb darüber eine Menge an übergeordneten Fükräften (wie z.B. Bayern die (KBM/ KBI/ KBR) gesetzt (in anderen Ländern Verbandsgemeinden mit entsprechenden Fükräften, Orts-/ GemeindeBM,...).
Diese gleichen das Defizit aus, indem sie die EL übernehmen und den GrFü der TSF-Wehr davor bewahren einen Einsatz mit 3 Zügen führen zu müssen.

Und ich würde als Chef einer Wehr eine DA erlassen die besagt, daß sobald der Einsatz von der FüStufe her die Qualiikation des bisherigen ELtr übersteigt eine ausgebildete und geeignete FüKraft hizuzuziehen ist (die dann die EL übenimmt). Dann erübrigt sich jede Diskussion und alle sind fachlich wie rechtlich auf der sicheren Seite.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW600398
Datum31.12.2009 13:423895 x gelesen
Geschrieben von Jörn PatkeGeschrieben von Frank Hauwetter:
"Bei einem solchen Szenario, bei dem sicher mind. 3 Gruppen vor Ort sind, wäre auf jeden Fall ein Zugführer die bessere Wahl. Ein Gruppenführer hat eben nicht die Ausbildung dazu mehrere Gruppen zu führen. Es hat ja schliesslich einen Grund warum es Zug- und Verbandsführer gibt und diese auch entsprechende Lehrgänge machen müssen."

Wenn dann einer da ist. Gut.


Wenn nicht, Organisationsverschulden wenn es rmehr wie einmal vorkommt.

Geschrieben von Jörn PatkeGeschrieben von Frank Hauwetter:
"Ich würde was drauf wetten, dass eben der Punkt der Überforderung nur viel zu spät erkannt wird, wenn überhaupt."

Das merkt man doch, wenn man überfordert ist...


Das glaubst du doch wirklich nicht.
Überforderung merkt der Betroffene im Einsatz erst, wenn der Einsatz vor die Wand gefahren ist.
Bis dahin glaubt die FüKr alles unter Kontrolle zu haben.

Geschrieben von Jörn PatkeNun stell Dir mal vor, ein GF fährt zum ZF-Lehrgang, absolviert ihn, besteht ihn und kommt dann zum ersten mal zum Einsatz. Kannst Du Dir vorstellen, dass der Kamerad vielleicht mal sehr nervös sein kann, weil er noch nie sowas voher gemacht hat.

Er hat sicher keinen großen Erfahrungsschatz, aber die notwendige Ausbildung !

Geschrieben von Jörn PatkeBist Du Dir sicher, dass auch er nicht überfordert ist. (Gilt für GF genauso, dafür gibt es bei uns die besagte unterstützende des ZF für den GF oder des neuen ZF)


der Weg führt auch hier idealer Weise über Anleitung erfahrener Fükr mind. gleicher Führungsstufe.

Geschrieben von Jörn PatkeDazu folgendes: Bei meiner Ausbildung zum GF haben die Ausbilder der LSTE uns mehrfach darauf hingewiesen, daß wir als GF die EL nicht abgeben müssen, selbst, wenn der KBM den Einsatz übernehmen will. Auch bei späteren Durchgängen wurde das so vermittelt, wie mir Kameraden berichteten.

Das ist Taktischer Bullshit.
zur Führung gehört auch immer die passende Ausbildung.
Und da unterscheiden sich die Ausbildungen der unterschiedlichen Führungsstufen,-)

Geschrieben von Jörn PatkeZeige man mir, wo das geschrieben steht, dass ich die EL übergeben muss!

Nimm die FwDV 2 wozu befähigt die Ausbildung zum GF ?
Ganz sicher nicht dazu Züge und Verbände zu führen.

Geschrieben von Jörn PatkeWas dabei unberücksichtigt bleibt, ob ich den Einsatz abgeben will.

Ober sticht unter ,-)


mit freundlichen Grüßen

Michael


Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen600401
Datum31.12.2009 14:193819 x gelesen
Hallo

Geschrieben von Michael RoleffDas ist Taktischer Bullshit.

Der steht aber leider erstmal so in seinem Gesetz. Die Kommune kann andere Regelungen treffen steht da zwar auch, aber.... :-)

Peter


Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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AutorFran8k H8., Schleinitz / Sachsen-Anhalt600428
Datum31.12.2009 16:103827 x gelesen
Ich kann mir kaum vorstellen, dass das ein Gesetz so hergibt... würde es doch die Möglichkeit einräumen dass ein GF versucht Gruppen im Umfang von 2 Zügen zu führen - dabei noch am besten noch die Leben von Menschen gefährdet und der Vertreter der Aufsichtsbehörde - KBM - tatenlos danebenstehen müsste.


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AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen600440
Datum31.12.2009 17:013709 x gelesen
Gesetz per se mehr als eines. Zumindest wenn man nicht regelnd eingreifen möchte.

Peter


Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP600442
Datum31.12.2009 17:063706 x gelesen
Mir stellt sich die Frage ob in dem Gesetz definitiv "muss nicht" drinsteht. Denn spätestens wenn der Leiter der Feuerwehr (bei uns der Wehrleiter) oder bei höheren Alarmstufen der KFI kommt kann der die Einsatzleitung übernehmen. Müssen tut er es nicht. Wobei ich als GF froh wäre wenn mir bei entsprechender Lage ein ZF oder VF die Sache abnimmt.
Allerdings habe ich Anfang des Monats einen ähnlichen Fall gehabt. Der Stützpunkt kam bei einem Kaminbrand zur unterstützung mittels DLK und WBK. Zufälligerweise war der GF auf dem TLF (mit WBK) auch ZF. Übernommen hat er den Einsatz nicht. Das war aber eine Sache der Absprache.

Gruß
ML


Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen600443
Datum31.12.2009 17:143728 x gelesen
Hallo

Man sollte hier jetzt eigentlich unterteilen. Wer Feuerwehr verstanden hat wird deinem Gedanken schon aus dem GMV heraus folgen. Ich tue dies gern.

Bei funtionierenden Feuerwehren nebeneinander(die sich nicht permanent gegenseitig anpissen ala meins ist größer) wird es nie solche Gesetzesdiskussionen geben müssen.

Bei Kirchtürmlern musst du allerdings wissen was möglich ist. Hier in Sachsen kann zwar der KBM auf dem Kopf stehen und ....., der Führer der Fw mit den überwiegenden Einsatzmitteln ist aber EL(Ausnahme Städte mit BF) so er will.


Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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 31.12.2009 07:45 Jörn7 P.7, Briesen (Mark) Sitzplatz ZF im LF (war: Unterschied KdoW zu PKW?)
 31.12.2009 10:31 Mich7ael7 B.7, Münsingen
 31.12.2009 11:37 Jörn7 P.7, Briesen (Mark)
 31.12.2009 11:47 Kim 7S., Hambergen
 31.12.2009 12:02 Jörn7 P.7, Briesen (Mark)
 31.12.2009 12:11 Fran7k H7., Schleinitz
 31.12.2009 12:49 Jörn7 P.7, Briesen (Mark)
 31.12.2009 13:04 Gerh7ard7 B.7, Pfungstadt
 31.12.2009 13:11 Jörn7 P.7, Briesen (Mark)
 31.12.2009 13:24 Chri7sti7an 7F., Wernau
 31.12.2009 13:23 Mich7ael7 B.7, Münsingen
 31.12.2009 13:42 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
 31.12.2009 14:19 Pete7r L7., Frankenberg
 31.12.2009 16:10 Fran7k H7., Schleinitz
 31.12.2009 17:01 Pete7r L7., Frankenberg
 31.12.2009 17:06 Mich7ael7 L.7, Dausenau
 31.12.2009 17:14 Pete7r L7., Frankenberg
 31.12.2009 12:38 Chri7sti7an 7F., Wernau
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