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| Thema | Wasserleiteinrichtung Magirus | 9 Beträge | |||
| Rubrik | Fahrzeugtechnik | ||||
| Autor | Detl8ef 8M., Braunschweig / | 547185 | |||
| Datum | 08.03.2009 09:06 | 7113 x gelesen | |||
| Hallo, leider war auf anderen Wegen (Bedienungsanleitung etc.) nix zu finden daher hier die Frage an die Fachleute: Mit einer FP 24/8 Magirus mit Wasserleiteinrichtung soll unter Einsatz des Nebenschlußverfahrens Schaum-/Netzmittelerzeugung erfolgen. D.h. im Tankbetrieb Ausgang einer B-Leitung zum Zumischer und Wiedereinspeisung durch B-Schlauch vom Zumischer in das Sammelstück. Danach Ausgabe des SM-Wasser-Gemisches an die verbleibenden Ausgänge der FP. Nun zur Frage: Hat jemand Infos zum Einsatz der FP mit halb geöffneter Wasserleiteinrichtung (ist das laut Hersteller erlaubt bzw. aus Beschädigungsgefahr untersagt?). Es geht also nicht darum diesen Betrieb vom Hydranten oder externer Wasserquelle zu fahren, das ist unproblematisch. Es geht um den Betrieb im Tankbetrieb. Ich hoffe das erklärt genau was ich suche. Wie immer meine Abschlußbitte: Keine Hinweise auf DZA, andere technische Lösungen etc. da wir sowas nicht haben und mit der vorhandenen Technik gearbeitet werden muß :-) Gruß, danke und einen schönen Sonntag. Detlef | |||||
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| Autor | Jörg8 R.8, Steppach / Bayern | 547190 | |||
| Datum | 08.03.2009 09:19 | 4816 x gelesen | |||
| Hallo Detlef Helf mir mal bei dem Begriff: Wasserleiteinrichtung. Meinst du die Steuerklappe, die bei Magirus mittels Spindelrad zwischen Tank- und Saugbetrieb umschaltet? Gruß Jörg | |||||
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| Autor | Mark8us 8P., Heukewalde / Thüringen | 547194 | |||
| Datum | 08.03.2009 09:53 | 4787 x gelesen | |||
Geschrieben von ---Detlef---Hat jemand Infos zum Einsatz der FP mit halb geöffneter Wasserleiteinrichtung Die Leiteinrichtung ist ein fester Bestandteil der Kreiselpumpe. Vari. A - fest im Gehäuse (eingegossen) ; Vari B - auswechselbar auf der Pumpenwelle --> d.h. die kann man nicht halb öffnen .......... nur mal so zum Verständnis das was du meinst ist sicherlich die Umschaltklappe von Tank- auf Saugbertrieb (Tankumschaltklappe). Oder ?? 1. Warum wollt ihr unbedingt im Nebenschlussverfahren arbeiten ---> zur Info für mich 2. Wird auf dem MA Lehrgang nur mit Hydrant gelernt ..... vllt. wegen der Gefahr das dabei das Wasser-SM-Gemisch durch die Klappe in den Tank macht, du speißt ja mit Druck in die Pumpe wieder ein 3. Auch ein Tanker ist irgentwann leer, da musst du dir sowieso irgentwo Hydrantenwasser hohlen, und so kannst du auch ganz normal, das Nebenschlussverfahren mit Hydrant fahren. Alles meine persönliche Meinung, nicht die meiner FFW !! Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. | |||||
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| Autor | Mark8us 8G., Bockenheim / Hessen | 547197 | |||
| Datum | 08.03.2009 10:00 | 4649 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Detlef Maushake Hat jemand Infos zum Einsatz der FP mit halb geöffneter Wasserleiteinrichtung (ist das laut Hersteller erlaubt bzw. aus Beschädigungsgefahr untersagt?). Halte ich bei Magirus für bedenklich. Magirus gibt deshalb auch per Bedienungsanleitung die Hydranteneinspeisung über Tank vor, das Umstellen der Klappe unter Druck ist verboten. Gruß Markus | |||||
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| Autor | Oliv8er 8R., Wettenberg / Hessen | 547199 | |||
| Datum | 08.03.2009 10:11 | 4648 x gelesen | |||
| Moin, Geschrieben von Detlef Maushake Hat jemand Infos zum Einsatz der FP mit halb geöffneter Wasserleiteinrichtung (ist das laut Hersteller erlaubt bzw. aus Beschädigungsgefahr untersagt?). Muss da etwas weiter ausholen: Wir hatten einen Schaden an der Umschaltklappe von Tank- auf Saugbertrieb (Tankumschaltklappe) als unser Maschinist zur unterbrechungsfreien Wasserversorgung, die Klappe bei anstehendem Druck (ca. 5 Bar) von einem Hydranten von Tank- auf Saugbetrieb umstellte. Die Klappe war derart "verbogen" das Sie nichtmehr richtig schloss. Folge war das ein Entwässern der Pumpe nicht mehr möglich war und Saugbetrieb ebenfalls unmöglich wurde. Größere Reparatur war die Folge. Bei einer Ausschreibung wurde mir von Magirus mitgeteilt das bei der aktuellen Pumpengeneration ein umstellen, auch bei anliegendem Hydrantendruck, möglich sei. Ein Richtwert von 5 Bar + Sicherheitsreserve wurde genannt. Genauere Auskunft über die "Standfestigkeit" eurer Umschalteinrichtung kann wohl nur der Magirushändler deines Vertrauens unter Nennung des genauen Pumpentyps und Baujahr nennen. In Kombination mit den genannten einwänden würde ich auch von dem von dir genannten Verfahren absehen. Wenn dann nur im Hydrantenbetrieb. Mit kameradschaftlichem Gruß Olli _________________________________________________ Alle Angaben stellen meine persönliche Meinung dar und sprechen nicht für meine Organisation/Einheit. | |||||
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| Autor | Jürg8en 8L., Kreiensen / Nds. | 547201 | |||
| Datum | 08.03.2009 10:44 | 4609 x gelesen | |||
| Moin Detlef, dazu muss man wissen, Standard war die Spindelklappe, auf wunsch wurde/wird mitlerweile auch ein 3-Wegekugelhahn verbaut. Mit der Spindelklappe geht das schon, jedoch ist ein Totalschacden der selben sehr warscheinlich, wenn der Anströmdruck entsprechend hoch wird. Also auf den Anstellwinkel achten. Mit dem Kugelhahn geht das problemlos, man muss nur den öffnungsgrad entsprechend suchen. Gruß Jürgen Alles was ich hier zum besten gebe, ist meine persönliche meinung und ist nicht die meiner Feuerwehr. MKG Jürgen Linne | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen | 547207 | |||
| Datum | 08.03.2009 11:00 | 4548 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Detlef Maushake Nun zur Frage: Genaue Informationen, z.B. was M. betrifft habe ich nicht. Aber wir haben eine Pumpe von Z. (wie Du wohl weißt) und machen genau das! Grundsätzlich (und das hat erst mal gar nichts mit NSV o.a. zu tun) ist die Belastung der Umschalteinrichtung zu hinterfragen, insbesondere wenn erst aus dem Tank und dann auf Hydrant umgeschaltet werden soll. (der Vorschlag dann grundsätzlich über die Tankfülleitung zu gehen provoziert ja immer einige Gegenargumente) Da ihr aber "nur" NSV machen wollt sehe ich (fast) gar keine Probleme. Wo soll denn ein schädlicher Druck für die Platte (o.ä. Ausführung herkommen)? Vergesst in den Moment, das der Zx mit 5bar Ausgangsdruck zurückspeist. Wie sollte bei dem Druck im Ansaugbereich der Pumpe dann Wasser aus dem Tank nachlaufen. Und wenn kein Wasser aus dem Tank, ja verdammt, von wo denn da? OK? mkg hwk | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen | 547208 | |||
| Datum | 08.03.2009 11:14 | 4680 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Markus Piewak 1. Warum wollt ihr unbedingt im Nebenschlussverfahren arbeiten ---> zur Info für mich Weil es verdammt gut und nützlich ist! (und nur durch gute DZA zu ersetzen wäre)? 2. Wird auf dem MA Lehrgang nur mit Hydrant gelernt ..... vllt. wegen der Gefahr das dabei das Wasser-SM-Gemisch durch die Klappe in den Tank macht, du speißt ja mit Druck in die Pumpe wieder ein Wir haben es auch schon imSaugbetrieb gemacht! Und wie soll SM in den Tank kommen, wenn das Wasser dafür aus dem Tank kommen muß? 3. Auch ein Tanker ist irgentwann leer, da musst du dir sowieso irgentwo Hydrantenwasser hohlen, und so kannst du auch ganz normal, das Nebenschlussverfahren mit Hydrant fahren. Warum braucht diese Welt dann überhaupt TLF? mkg hwk | |||||
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| Autor | Detl8ef 8M., Braunschweig / | 547216 | |||
| Datum | 08.03.2009 11:34 | 4583 x gelesen | |||
| Hallo, danke für die guten Infos am Sonntag :-), werde mich nochmal genauestens bei Magirus schlaufragen da dort die Aussagen ab und an auseinandergehen. Gruß Detlef | |||||
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