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| Thema | Wieviel Wasser für Mähdrescherbrand? | 20 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Autor | Jose8f R8., Augsburg / Bayern | 501412 | |||
| Datum | 07.08.2008 14:49 | 6792 x gelesen | |||
| Hallo Forum! Wir hatten vor kurzem die Diskusion in unserer Wehr, wieviel Wasser wohl für einen Mährescherbrand vorzuhalten sei? (Wegen Frage Wasserversorgung aufbauen oder nicht nötig) Wie seht ihr das? Wasserversorgung immer aufbauen oder reichen ab bestimmter Menge die Tanks? Und noch eine Frage zum Löschmittel: Schaum oder Wasser? Auch wenn es natürlich schwierig ist für diese Situation pauschal Aussagen zu machen, würde ich mich über ein paar Antworten freuen | |||||
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| Autor | Hann8es 8K., Sonthofen / Bayern | 501415 | |||
| Datum | 07.08.2008 14:50 | 4844 x gelesen | |||
| Tach ! Kommt darauf an, was brennt am Mähdrescher brennt... | |||||
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| Autor | Jose8f R8., Augsburg / Bayern | 501420 | |||
| Datum | 07.08.2008 14:54 | 4746 x gelesen | |||
| Naja gehn wir mal davon aus, dass es sich zum Vollbrand entwickeln kann... | |||||
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| Autor | Kai 8P., Braunschweig / Niedersachsen | 501428 | |||
| Datum | 07.08.2008 14:59 | 4631 x gelesen | |||
| Das kommt eben immer darauf an. Der Mähdrescher ist aufjedenfall zu gut 90 % ein Totalschaden, bis die Feuerwehr das "Ding" löschen kann. Insofern muß und sollte man beurteilen, ob andere Sachen gefährdet sind. Eine Wasserversorgung sollte, falls möglich, aufgebaut werden (alleine schon zum Nachfüllen der Tanks vom LF / TLF). Jetzt pauschal zu sagen, daß 10.000 Liter notwendig sind, halte ich nicht für sinnvoll. Das zu erst am Einsatzort eintreffende Fahrzeug beurteilt die Lage und fordert gegebenenfalls nach. Gruß Kai Wie immer alles meine private Meinung und nicht die meiner Ortsfeuerwehr. | |||||
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| Autor | Ralf8 S.8, Gerlingen / NRW | 501438 | |||
| Datum | 07.08.2008 15:07 | 4402 x gelesen | |||
Geschrieben von Josef RammerlWie seht ihr das? Wasserversorgung immer aufbauen oder reichen ab bestimmter Menge die Tanks? Da spielen sicher eine ganze Stange von Faktoren eine Rolle. Wo brennt er? Wie weit ist der nächste Hydrant entfernt? Vollbrand? Wieviel Wasser habt ihr dabei? ... Mal ausgehend von unseren BAB-Einsätzen, die ja zu 98% über Tank gefahren werden, folgende Erfahrungswerte: LKW-Vollbrand, Motorwagen, ohne nennenswerte brennbare Ladung: Hat meistens LF + TLF24/50 plus max. noch ein TLF16/25 gereicht. (Also größenordnung 5.000 bis 10.000 liter) Das würde ich wohl auch für einen Mähdrescher als realistisch einschätzen. Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG! | |||||
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| Autor | Ralf8 S.8, Gerlingen / NRW | 501446 | |||
| Datum | 07.08.2008 15:14 | 4460 x gelesen | |||
Geschrieben von Kai ProbstEine Wasserversorgung sollte, falls möglich, aufgebaut werden (alleine schon zum Nachfüllen der Tanks vom LF / TLF). Kann man sícher auch nicht pauschalisieren, denn dann fährst Du zwar mit vollem Tank von der Einsatzstelle weg, hast aber dafür keine Schläuche mehr auf dem Auto... ;-) Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG! | |||||
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| Autor | Fran8k S8., München / Bayern | 501450 | |||
| Datum | 07.08.2008 15:17 | 4388 x gelesen | |||
| Servus Josef, wollt ihr nur den Mähdrescher löschen oder eventuell auch noch die brennenden Felder ringsrum? In letzter Zeit kam doch immer wieder die Problematik auf, dass sich die heißgelaufenen Erntemaschinen gar nicht zum primären Problem entwickeln, sondern eher das bennende Stoppelfeld außenrum. Basierend auf den weiteren Fahrzeugen, die nachrücken, würde ich entscheidne ob mit Aufbau oder ohne. Ist aber Pauschal schwer zu sagen! Gruß Frank Das ist meine Meinung - schafft euch selbst eine an! | |||||
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| Autor | Kai 8P., Braunschweig / Niedersachsen | 501451 | |||
| Datum | 07.08.2008 15:18 | 4358 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf SchmidtKann man sícher auch nicht pauschalisieren, denn dann fährst Du zwar mit vollem Tank von der Einsatzstelle weg, hast aber dafür keine Schläuche mehr auf dem Auto... ;-) Immer in angemessenen Rahmen natürlich. Das dürfte doch eigentlich jeder Fahrzeugführer befolgen und so sollte er/sie sich nicht dazu hinreißen lassen, 500 m B wegen der Tankfüllung zu verlegen... Gruß Kai Wie immer alles meine private Meinung und nicht die meiner Ortsfeuerwehr. | |||||
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| Autor | Jose8f R8., Augsburg / Bayern | 501468 | |||
| Datum | 07.08.2008 15:40 | 4307 x gelesen | |||
| War schon so gedacht, dass er auf einem Feld steht... Wir haben halt dass Problem, dass der Aufbau einer Wasserversorgung dann sehr schnell extrem aufwendig wird. Sind aber auch von etwa 10.000 Litern ausgegangen, was dann für uns den Aufbau einer Wasserversorgung sowieso unumgänglich macht. Danke für eure schnellen Antworten. Haben momentan dass "Problem", dass wir eine sehr junge Führungsmannschaft sind und deshalb solche Fragen nicht immer ganz sicher beantworten können :-) Also Danke Gruß Sepp | |||||
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| Autor | Mark8us 8W., Schwäbisch Gmünd / Baden - Württemberg | 501469 | |||
| Datum | 07.08.2008 15:40 | 4399 x gelesen | |||
Geschrieben von Josef RammerlWir hatten vor kurzem die Diskusion in unserer Wehr, wieviel Wasser wohl für einen Mährescherbrand vorzuhalten sei? (Wegen Frage Wasserversorgung aufbauen oder nicht nötig) Hallo! Ist sicher ortsabhängig, ich kann mir durchaus Lagen vorstellen, in denen wir schnell mal 2 SW2000-Tr leerräumen könnten um überhaupt Wasser an die Einsatzstelle zu bekommen. Ob das dann sinnvoll ist sei jedem selbst überlassen... Grundsätzliches taktisches Vorgehen: - Maschine soweit möglich aus Getreidefeld fahren (lassen). Meistens bei Eintreffen der FW schon geschehen oder zu spät. - Maschine abschalten! Mähdrescher haben lustige Keilriemen links und rechts, einen Strohhäcksler hinten und ein Schneidwerk vorne - all das kann FA kaputt machen! - Menge der mitgeführten Gefahrstoffe beachten! (Feldhäcksler ~ 1000L Diesel!) - bei kleineren, beherrschbaren Bränden aggressives Vorgehen, Löschmittel Wasser, zeitgleich je nach Standort Schaumangriff aufbauen lassen und die Umgebung großzügig einschäumen - bei Vollbränden Riegelstellung (Schaum, Netzwasser), Umgebung abschirmen und ausbrennen lassen. Bedenken, dass die "Handbremse" im Verlauf des Brandes aufgeben kann und die Maschine sich in Bewegung setzt. - Bei Vollbränden genügend Personal einplanen. Ein Korntank fasst mehr als 10t, sollte die Kiste brennen muss der evtl. unter PA ausgeräumt oder geflutet werden (Netzwasser!). Das wäre soweit das grundsätzliche Vorgehen, die Frage Wasser oder Schaum ist nicht pauschal zu beantworten: Alles was ich erhalten will darf ich nicht mit Schaum löschen, alles andere lässt sich mit Schaum/Netzwasser leichter bekämpfen. Fahrzeugbrände jenseits des urbanen Gebiets sind für mich eine der wenigen taktisch sinnvollen Szenarien für einen Pendelverkehr. hth, der Forumsbauer Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer (Antoine de Saint-Exupery) | |||||
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| Autor | Mark8us 8W., Schwäbisch Gmünd / Baden - Württemberg | 501474 | |||
| Datum | 07.08.2008 15:51 | 4140 x gelesen | |||
Geschrieben von Josef RammerlWir haben halt dass Problem, dass der Aufbau einer Wasserversorgung dann sehr schnell extrem aufwendig wird. Sind aber auch von etwa 10.000 Litern ausgegangen, was dann für uns den Aufbau einer Wasserversorgung sowieso unumgänglich macht. 10m³ halte ich für die oberste Grenze. Im worste case kann ich das schon mal brauchen, aber i.d.R. handelt es sich bei größeren Einsätzen um Vollbrände. TLF(gl) mit 2,5/2,4m³ - Schwerschaumrohr und immer feste druff. Gruß, MaWe Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer (Antoine de Saint-Exupery) | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8J., Schierling / Bayern | 501480 | |||
| Datum | 07.08.2008 16:03 | 4142 x gelesen | |||
| Noch eine kleine Ergänzung: Nach Möglichkeit Landwirte mit Traktoren und Pfügen bzw. Grubbern bereithalten. Aufgrund der immer größer werdenden Flächen ist Löschwasser immer irgendwann zuende und ein Stoppelfeld brennt doch etwas zügig. Also evtl. zusätzlich Schneissen pflügen lassen. Zur Grundsatzfrage denke ich auch, dass 10.000 Liter sinnvoll eingesetzt (also teilweise auch als Schaum) reichen sollten. @forumsbauer :-) Korntank mit 10 Tonnen und mehr? Hast aber große Maschinen in deinem Einzugsbereich. Sascha Kamerdaschatliche Grüße Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen | |||||
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| Autor | Mark8us 8W., Schwäbisch Gmünd / Baden - Württemberg | 501487 | |||
| Datum | 07.08.2008 16:48 | 4101 x gelesen | |||
Geschrieben von Sascha Joerchel@forumsbauer :-) Claas Lexion 600 = 12.000L Korntankinhalt. Ergibt bei einem geschätzten Hektolitergewicht von 80kg (Weizen) 9600kg. Fendt bietet ebenfalls 10,5m³, JohnDeere mit dem 9880 11.000L... Die Dinger werden in Zukunft eher größer, mittlerweile sind wir an dem Punkt, dass die Maschine die Kraft nicht mehr auf den Boden bringt bzw. der Bodendruck zu hoch wird. Aber auch da gibt es lustige Ideen: - Diese dreiachsige 540PS-Maschine oder - gleich mit Raupenfahrwerk bis ca. 450 Pferdchen Gruß, Forumsbauer. ;-) Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer (Antoine de Saint-Exupery) | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8J., Schierling / Bayern | 501493 | |||
| Datum | 07.08.2008 17:05 | 4076 x gelesen | |||
| Tja, die notleidende landwirtschaft. Ne, Spass beiseite. Da wären eigentlich die Hersteller gefragt, spezielle Selbstlöscheinrichtungen zu installieren. Denn den Anfahrtsweg hat die Feuerwehr immer und dann ists meist schon zu spät. Sascha Kamerdaschatliche Grüße Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen | |||||
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| Autor | Hart8mun8d F8., Emsland / Niedersachsen | 501502 | |||
| Datum | 07.08.2008 17:54 | 3933 x gelesen | |||
| Bei jedem Getreidefeld muss eine Löschwasserentnahmestelle vorhanden sein, ansonsten muss hinter jedem Mähdrescher ein TLF herfahren. Man, man, man, also mir ist ja auch warm, aber.... das, sind schon keine "Strohfeuer" mehr. Hartmund Demokratie ist immer auch - die Meinung des Andersdenkenden respektieren. | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen | 501512 | |||
| Datum | 07.08.2008 18:19 | 3811 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Hartmund Flender Bei jedem Getreidefeld muss eine Löschwasserentnahmestelle vorhanden sein Du vergaßt wiegroß heute die Felder sind! Sag lieber alle 300m, sonst reichen die Schläuche des HLF 20/16 nicht! ansonsten muss hinter jedem Mähdrescher ein TLF herfahren. Besser 2 wegen der 10000l und dann natürlich mit SoSi damit sie nicht abreißen lassen müssen. Hier fährt die Kolchose, früher LPG, heute Agrargenossenschaft mit einem 800l-Güllefaß als "Schnellangriff" an dem Werkstattwagen den Mähdreschern zum Schlag hinterher. Weil das hier schon früher wichtig erschien. Man, man, man, also mir ist ja auch warm Also hier geht es noch ;-) mkg hwk | |||||
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| Autor | Mark8us 8W., Schwäbisch Gmünd / Baden - Württemberg | 501533 | |||
| Datum | 07.08.2008 19:06 | 3804 x gelesen | |||
Geschrieben von Sascha JoerchelNe, Spass beiseite. Da wären eigentlich die Hersteller gefragt, spezielle Selbstlöscheinrichtungen zu installieren. Fackelt ab, wird gelöscht und von Versicherung bezahlt, fertig. Alles andere ist technisch nicht zu lösen/bezahlen. Hier: ![]() einer meiner ersten PA-Einsätze. Kurz zuvor war ich noch der Fahrer der Maschine. Wir kaufen solche Dinger regelmäßig ein und glaub mir: eine Löscheinrichtung macht aus unternehmerischer Sicht keinen Sinn (Gewicht, Bodendruck, Kraftstoffverbrauch, technische Realisation, Wartungsaufwand...). Es soll auch Unternehmer geben, die ihren Mitarbeitern bei Todesstrafe verbieten den mitgeführten Feuerlöscher zu benutzen... Gruß, Markus Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer (Antoine de Saint-Exupery) | |||||
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| Autor | Alex8and8er 8W., Linden / Hessen | 501556 | |||
| Datum | 07.08.2008 20:38 | 3815 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus Weberdie Frage Wasser oder Schaum ist nicht pauschal zu beantworten: Alles was ich erhalten will darf ich nicht mit Schaum löschen, alles andere lässt sich mit Schaum/Netzwasser leichter bekämpfen. Meinst du damit lediglich die Maschine? Weißt du, als "Forumsbauer", wie es sich mit der Langzeitwirkung von Löschschaum auf Ackerboden verhällt? Vielleicht muss man sogar drüber nachdenken lieber ein bisschen mehr Wasser zu organisieren, als ein kleines Stück von einem Acker auf längere Zeit zu versauen. Gibts dazu Erfahrungen? "Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu" (Ödön von Horváth) | |||||
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| Autor | Mark8us 8W., Schwäbisch Gmünd / Baden - Württemberg | 501562 | |||
| Datum | 07.08.2008 20:57 | 3750 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander WeißVielleicht muss man sogar drüber nachdenken lieber ein bisschen mehr Wasser zu organisieren, als ein kleines Stück von einem Acker auf längere Zeit zu versauen. Ohne jetzt meinen Bodenkunde-Prof anzurufen: die paar Liter SM dürften dem Edaphon ziemlich gleichgültig sein - Einsatzerfolg und Schädigung der Umwelt habe ich berücksichtigt, bei Vollbrand ist der Schaden durch SM deutlich geringer anzusetzen als der Schaden durch Brand/Hitzeeinwirkung und das evtl. Eindringen von organischen KWs (Diesel, Schmieröl) in die oberen Bodenhorizonte. Eine langfristige Schädigung des Bodenlebens ist mir aufgrund SM-Einsatz nicht bekannt, dürfte in unserem Fall auch nicht möglich sein (max. 60L SM, verdünnt auf max. 5%, nachfolgende Niederschläge...) Gruß, Markus Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer (Antoine de Saint-Exupery) | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 501581 | |||
| Datum | 07.08.2008 22:57 | 3731 x gelesen | |||
| Hallo, bei uns vorletztes Jahr, Mähdreschervollbrand eines fast neuen Mähdreschers größerer Bauart. Der Fahrer war am Ackerrand beim umladen, als er den Brand bemerkte und fuhr noch vom Acker raus auf eine Schotterfläche bei einer WKA, bevor er den Motor abstellte und mit einem Feuerlöscher leider erfolglose Löschversuche unternahm. Im Dieseltank waren noch mehrere 100 Liter Diesel, bei unserem Eintreffen standen Motorraum und Kabine in Vollbrand. Angriff aus unserem TLF mit Schwerschaum, weiteres TLF mit Schwerschaum sowie ein drittes in Bereitschaft. Mit ca. 5000l Wasser/Schaum war der Brand weitestgehend aus, das dritte TLF kam auch noch zum Einsatz und TLF rückte nochmal ab zum Tank füllen und dann wieder zu Nachlöscharbeiten. Die 10000l kommen also gut hin. Wasserversorgung zum nächsten Hydranten oder Bachlauf wären ca. 1,5 bis 2km gewesen. Gruß, Michael | |||||
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