News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Sortierung umschalten zurück

ThemaLAGE-Schema - Wer nutzt es schon?4 Beträge
RubrikTaktik
 
AutorJan 8Ole8 U.8, Hamburg / Hamburg499902
Datum01.08.2008 17:175334 x gelesen
Moin,

das LAGE-Schema stellt eine relativ neue Merkhilfe für den Sicherheitstrupp im Einsatz bei einem Atemschutz-Notfall dar.

Wer hat dieses Schema bereits in die Atemschutz-/Sicherheitstrupp-Ausbildung mit integriert und wie ist die Resonanz bei den Anwendern?


Beste Grüße ...und bleibt neugierig!
Jan Ole

DREHLEITER.info - Ein Stück näher dran!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW499911
Datum01.08.2008 17:302819 x gelesen
Geschrieben von Jan Ole Ungerdas LAGE-Schema stellt eine relativ neue Merkhilfe für den Sicherheitstrupp im Einsatz bei einem Atemschutz-Notfall dar.

Bekannt ist es mir schon, aber das Thema sicherheitstrupp wird, in letzter Zeit meiner Meinung nach an der Praxis vorbei diskutiert und Konzepte erstellt. Ich kenne eine Feuerwehr in einer größeren Stadt die den rettungstrupp so stark ausrüstet und selten zusätzliche, wenn je abschnitt aber mit soviel Material ausgestattet setllt, das ich mich wirklich Frage wie soll der Sicherheitstrupp so bepackt schnell zum verunglückten Trupp kommen? Für alle ewentualitäten, Rettungstuch, Rettungsschlinge, Brechstange, Feuerwehrleiene, FW-Axt, Reserve-PA, Reserve-Masken, Rettungstasche, etc. wird mitgechlört, wobei fast alles überflüssig ist wenn eh nicht mehr geatmet wird.

Das ist jetzt nur meine persönliche Einschätzung dazu, doch würde mich eher ein rettungstrupp mit Sicherungsrohr zum schnellen vorgehen und ein rettungstrupp mit zusätzlichen Gerät und ein Sonder-LF mit ganzer Staffel zum sofortigen Autarken unterstützungseisnatz ansprechen als ein überpackter Sicherheitstrupp.

So scheint so als hätte cich deine Frage nicht beantwortet, dies kam und kommt mir aber immer wieder in den Sinn wenn ich über Rettungstrupp nachdenke und so wars auch beim LAGE-Schema, wobei das sehr gut ist um sich zu orienterien wenn man beim Trupp eingetroffen ist, scheint nur etwas länger zudauern, bei dem was alles mit genommen wird.

Obwohl A-Atmung vorhanden eigentlich etwas komisch ist, Person im verrauchten bereich, sofort raus, Person nicht im verrauchten Bereich ggf. Atemschutz dann raus, ist doch beim Fluchthaubeneinsatz die gleiche entscheidung die getroffen werden muss, oder nicht?

G-Genügender Atemluftvorrat im PA, eigentlich die geliche problematik, ist es verraucht schnellstmöglich raus, wenn nicht, hat man etwas mehr Zeit.

E-Erweiterte Erkundung, bedeutet wohl alternativer Rückzugsweg, dorhende Einsturzgefahr, Feuer über meinem Kopf, in der Zwischendecke/ hinter einer Tür, drohende Rauchgasdurchzündung, Raumgröße. Fenster, eigentlich Standardmäßig für Trupps unter PA, oder?

Grüße
Thobias


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThor8ste8n R8., Worpswede / Niedersachsen499923
Datum01.08.2008 18:092509 x gelesen
Naja, bei ungenügendem Luftvorrat schnellstmöglich raus stimmt doch wohl nur bedingt.
Bei Verqualmung und einem gebrochenen Bein machts doch mehr Sinn, neue Luft heranzuschaffen und dann schonend zu retten. Der Kamerad wirds danken.
Und auch bei dramatischeren Lagen: Reicht die Restluft denn wirklich noch bis in einen nicht verqualmten Bereich?
Und wenn letzterer nicht draußen ist, sondern irgendwo drinnen liegt, wie lange ist er dann noch rauchfrei?
Also, der Reserve-PA macht meiner Meinung schon Sinn, solange nicht absolut klar ist, daß die Luft reichen wird. Und keine Lage ist dynamischer als ein Notfall - wann also kann man wirklich sicher sein, daß die Luft reichen wird?


Das Fachforum zum Thema Marine: www.Forum-Marinearchiv.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorManu8el 8S., Westerwald / Rheinland-Pfalz499953
Datum01.08.2008 20:292334 x gelesen
Geschrieben von Thobias SchürmannIch kenne eine Feuerwehr in einer größeren Stadt die den rettungstrupp so stark ausrüstet und selten zusätzliche, wenn je abschnitt aber mit soviel Material ausgestattet setllt, das ich mich wirklich Frage wie soll der Sicherheitstrupp so bepackt schnell zum verunglückten Trupp kommen? Für alle ewentualitäten, Rettungstuch, Rettungsschlinge, Brechstange, Feuerwehrleiene, FW-Axt, Reserve-PA, Reserve-Masken, Rettungstasche, etc. wird mitgechlört, wobei fast alles überflüssig ist wenn eh nicht mehr geatmet wird.

Ich kenne das Konzept des "schweren" SiTr sehr gut.
Letztendlich liegt es am Einsatzleiter (bzw. dem ZF darunter es einzufordern) sobald wie möglich einen weiteren, leichten SiTr bereit zustellen.
In meiner Einheit klappt das sogar erschütternd gut. (Sprich einen leichten und einen schweren, Rohr grundsätzlich in Bereitstellung)


Grüße

Manuel


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
banner

 01.08.2008 17:17 Jan 7Ole7 U.7, Hamburg
 01.08.2008 17:30 ., Dortmund
 01.08.2008 18:09 Thor7ste7n R7., Worpswede
 01.08.2008 20:29 ., Westerwald
zurück


Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt