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ThemaÜberarbeitete Norm 14530-5:2007-10 (H)LF 10/622 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
 
AutorKlau8s K8., Twistringen / Niedersachsen441559
Datum21.11.2007 05:0414724 x gelesen
Hallo,
mich interessiert, warum bei der überarbeiteten Norm (14530-5:2007-10) des (H)LF 10/6 die max. Fahrzeuglänge von 7.300 mm nicht geändert wurde. War ein Einspruch auf die Verlängerung der max. Fahrzeuglänge auf z.B 8.600 mm nicht vorhanden oder wurde im Normausschuss über eine Verlängerung diskutiert?

Die Beladung der Gruppen 1-4 (innerhalb der Standardbeladung) wurde gegenüber der alten 16/12 Norm vom August 91 doch kaum geändert (u.a. fehlender 2 Verteiler, dafür zusätzlich 2 C- und 2 B-Schläuche mehr, Hohlstrahlrohre als Ersatz für CM).

Wäre es nicht sinnvoll gewesen, den Bestellern die Möglichkeit zum Aufprotzen einer fahrbaren Haspel zu geben oder gab es spezielle Gründe dafür, das das eben nicht passieren soll? Ich glaube, viele Feuerwehren die vor einer Ersatzbeschaffung stehen und mit einem LF 16/12 (ggf. nur LF 16) Einsätze fahren, sehen beim Fehlen der fahrbaren Haspel ein Problem, ob sie ein 10/6 oder 20/16 beschaffen.

Gruß
Klaus


Wer alles verschiebt ist noch lange nicht zukunftsorientiert und Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muß.

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW441570
Datum21.11.2007 08:5912468 x gelesen
Geschrieben von Klaus Krebsmich interessiert, warum bei der überarbeiteten Norm (14530-5:2007-10) des (H)LF 10/6 die max. Fahrzeuglänge von 7.300 mm nicht geändert wurde.

Weil das normativ immer noch ein HLF 10/6 - und kein LF 16/12 sein soll...


Geschrieben von Klaus KrebsDie Beladung der Gruppen 1-4 (innerhalb der Standardbeladung) wurde gegenüber der alten 16/12 Norm vom August 91 doch kaum geändert (u.a. fehlender 2 Verteiler, dafür zusätzlich 2 C- und 2 B-Schläuche mehr, Hohlstrahlrohre als Ersatz für CM).

Die Schläuche sind m.W. nur auf den alten Stand gehoben worden, weil die vor Jahren mal gestrichen wurden (aus Gewichtsgründen beim 7,5-Tonner...!).
HSR => vgl. andere Diskussionen zum "Tod" der CM-Rohre im IA (Normänderung in Europa!).

Geschrieben von Klaus KrebsWäre es nicht sinnvoll gewesen, den Bestellern die Möglichkeit zum Aufprotzen einer fahrbaren Haspel zu geben

Kann man machen - muss man aber nicht.

Führt noch eher zu noch mehr Gewichtsproblemen - und man landet dann sehr schnell jenseits der 12 t => LF 16/12...


Geschrieben von Klaus Krebs Ich glaube, viele Feuerwehren die vor einer Ersatzbeschaffung stehen und mit einem LF 16/12 (ggf. nur LF 16) Einsätze fahren, sehen beim Fehlen der fahrbaren Haspel ein Problem, ob sie ein 10/6 oder 20/16 beschaffen.

Offiziell ist ja nach wie vor das HLF 20/16 der Nachfolger vom LF 16/12. Und zum LF 16 fehlt dem LF 10/6 eh fast gar nix...

Alles ein sehr lustige Entwicklung, von mir schon zu Beginn der "2. Typenreduzierung" in etwa so erwartet und seit 2002 vorhergesagt bzw. kommentiert - ging nur schneller als ich erwartet hab.

Vgl. auch:
Damalige Leserbriefe, Beiträge hier und meine Vorträge dazu.
http://www.einsatzpraxis.org/de/home/buecher/einsatzfahrzeuge_-_typen.html


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMarc8o D8., Korntal-Münchingen / Baden-Württemberg441585
Datum21.11.2007 11:3312109 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoOffiziell ist ja nach wie vor das HLF 20/16 der Nachfolger vom LF 16/12. Und zum LF 16 fehlt dem LF 10/6 eh fast gar nix...

Ja, bei diesem Fahrzeug fehlt in der Tat nicht mehr viel zu einem LF16, bzw. LF16/12.

Wenn es bei der Überarbeitung der Norm des (H)LF10/6 irgendwo Verbesserungen gibt, dann in der Hilfeleistungs-Komponente.

Es können sowohl im Einsatzbereich eines LF10/6 als auch im Einsatzbereich eines HLF20/16 sowohl moderne als auch ältere Autos verunglücken. Es sollten somit für die HL-Sätze von 10/6 und 20/16 die gleichen Anforderungen gelten.

Es sollte also auch auf dem LF10/6 ein Schneidgerät mit z.B. mind. 150mm Öffnungsweite und Schneidkraft mind. 30mm Rundstahl vorhanden sein. Dafür sind die Anforderungen bezüglich Spreizer und RZ beim HLF20/16 etwas übertrieben, besonders wenn ein RW schnell greifbar ist.


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW441591
Datum21.11.2007 11:5712046 x gelesen
Geschrieben von Marco DimitriadisEs können sowohl im Einsatzbereich eines LF10/6 als auch im Einsatzbereich eines HLF20/16 sowohl moderne als auch ältere Autos verunglücken. Es sollten somit für die HL-Sätze von 10/6 und 20/16 die gleichen Anforderungen gelten.

damit konnte ich mit noch nicht durchsetzen "H" zu vereinheitlichen.

Wird aber ggf. künftig in die Richtung gehen...


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMich8ael8 T.8, Butzbach / Hessen441595
Datum21.11.2007 12:0912040 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinodamit konnte ich mit noch nicht durchsetzen "H" zu vereinheitlichen.

Und an was liegt das? An deinen Mitstreitern in den betreffenden Ausschüßen? Sind das politische Gründe? Oder eher finanzielle?

Rein von der Logik (die Marco aufgezeigt hat) müsste es doch einheintlich sein?


Gruß Michael

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW441601
Datum21.11.2007 12:4911975 x gelesen
Geschrieben von Michael TiedemannUnd an was liegt das?

Weiß ich ehrlicherweise hier grad nicht...

Geschrieben von Michael TiedemannRein von der Logik (die Marco aufgezeigt hat) müsste es doch einheintlich sein?

Klar, aber das LF 8/6-TH war halt i.d.R. auch anders beladen als das LF 16/12...


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorKlau8s K8., Twistringen / Niedersachsen441602
Datum21.11.2007 12:5211984 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Michael TiedemannRein von der Logik (die Marco aufgezeigt hat) müsste es doch einheintlich sein?

Nein, liegt an der Möglichkeit zwischen Kombispreizer oder Spreizer und Schere zu wählen. Gewichtsmäßig liegen da ca. 70 kg zwischen, taktisch welten. Spreizer und Schere machen aber nur Sinn, wenn 3 (od. 2 Teleskop) -Zylinder und ein Schwelleraufsatz vorhanden sind. Sind aber alles nur "können auf Wunsch des Bestellers" Punkte und sind insgesamt ca. 130 kg unterschied zum reinen Kombispreizer.

Gruß Klaus


Wer alles verschiebt ist noch lange nicht zukunftsorientiert und Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muß.

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AutorMarc8o D8., Korntal-Münchingen / Baden-Württemberg441617
Datum21.11.2007 13:4412017 x gelesen
Geschrieben von Klaus KrebsSpreizer und Schere machen aber nur Sinn, wenn 3 (od. 2 Teleskop) -Zylinder und ein Schwelleraufsatz vorhanden sind.

Nicht unbedingt!

Ein Kombigerät mag zwar in Einzelfall sowohl die Schneidkraft eines richtigen Schneidgerätes als auch die Spreizkraft eines richtigen Spreizers haben, aber die Nachteile liegen in der Bauweise. So kann das Kombigerät beim Schneiden das Material z.B. nicht so umfassen wie ein richtiges Schneidgerät. Zudem kann man damit nicht die Kotflügel zusammendrücken, um z.B. an die Scharniere von Fahrer- oder Beifahrertür kommen.

Wenn eine eingeklemmte Person nicht richtig festgeklemmt, sondern quasi nur eingeschlossen ist, bzw. nur zur patientengerechten Rettung THL angewandt werden muss, sind RZ nicht unbedingt erforderlich. (z.B. damals Küblböck-Unfall) Ein Kombigerät kann jedoch bereits da an seine Grenzen stossen. Ansonsten kommen RZ meistens zum Schluss, und es reicht dann, wenn sie von einem nachrückenden Fahrzeug nachgeführt werden, z.B. RW

Ausserdem kann man sich darüber streiten, ob auf einem Erstangriffsfahrzeug wirklich ein Satz RZ mitgeführt werden muss, der eine Öffnungsweite von 540mm - 1500mm bei einer stets vorhandenen Kraft von 120kN abdeckt, oder ob da nicht auch geringere Anforderungen ausreichen.


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AutorKlau8s K8., Twistringen / Niedersachsen441622
Datum21.11.2007 13:5312236 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoWeil das normativ immer noch ein HLF 10/6 - und kein LF 16/12 sein soll...
Schon klar, würde trotzdem gerne wissen, ob es einen Einspruch zu der Fahrzeuglänge gab oder nicht? Weil mit Haspel bin ich bei einer (Mindest)Besatzung von 1/5 klar im Vorteil

Geschrieben von Ulrich CimolinoKann man machen - muss man aber nicht. Führt noch eher zu noch mehr Gewichtsproblemen - und man landet dann sehr schnell jenseits der 12 t => LF 16/12... Laut Norm doch nur 11 t Gesamtgewicht, oder gibt es da schon wieder ausnahmen?

Nehmen wir mal an das
- 1 x Einmannhaspel und Aufprotzvorrichtung ca. 100 kg (Bei Standardausführung)
- Spreizer, Schere, 2 Teleskop-Zylinder sowie Schwelleraufsatz anstatt Kombigerät ca. 130 kg
- 1 x Säbelsäge im Koffer ca. 10 kg
- 1 x Tauchpumpe TP 4/1 ca. 25 kg
- 2 x 20 t Hebekissen ca. 30 kg
- 1 x Gerätesatz Absturzsicherung ca. 15 kg

zusätzlich/anstatt einiger Punkte der Tabelle 2 verbaut werden, dann sind das insgesamt ca. 310 kg an Mehrgewicht zur Standardbeladung. Ach ja, zusätzlich noch einen zweiten Verteiler auf das Auto und schon habe ich eigentlich die überarbeitete Norm des 16/12, wenn ich dann ein HLF! für die TH am PKW oder zum Kellerauspumpen haben will. Weißt du, ob das mit 11 t machbar ist oder ist bei Euro 5 das Fahrgestellgewicht (Allrad) bereits zu schwer dafür (Bei 1000 Liter Löschwassertank)?

Geschrieben von Ulrich CimolinoOffiziell ist ja nach wie vor das HLF 20/16 der Nachfolger vom LF 16/12. Und zum LF 16 fehlt dem LF 10/6 eh fast gar nix...
Offiziell klar, aber bei den Preisunterschieden und den technisch/taktischen Einsatzwerten ....

Gruß
Klaus


Wer alles verschiebt ist noch lange nicht zukunftsorientiert und Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muß.

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AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.441623
Datum21.11.2007 14:0011970 x gelesen
Geschrieben von Klaus Krebs 1 x Einmannhaspel und Aufprotzvorrichtung ca. 100 kg (Bei Standardausführung)
Reicht das (einschl. Aufprotzvorrichtung am Fahrz. und Schlauch)?


MkG.
Christof

http://www.feuerwehr-vilseck.de/index1.htm



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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW441625
Datum21.11.2007 14:0311996 x gelesen
Geschrieben von Klaus KrebsLaut Norm doch nur 11 t Gesamtgewicht, oder gibt es da schon wieder ausnahmen?


Klar, in mind. 2 Bundesländern schon einiger Zeit bis 12 t (und nach meiner Erwartung werden das eher mehr als weniger - und in Bälde sicher auch über 12..., vgl. LF 16/12-Entwicklung von 1991 - 2004)


Geschrieben von Klaus KrebsWeißt du, ob das mit 11 t machbar ist oder ist bei Euro 5 das Fahrgestellgewicht (Allrad) bereits zu schwer dafür (Bei 1000 Liter Löschwassertank)?


vermutlich ja.


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen441629
Datum21.11.2007 14:1011863 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Klaus Krebs
1 x Einmannhaspel und Aufprotzvorrichtung ca. 100 kg (Bei Standardausführung)

Geschrieben von Christof Strobl
Reicht das (einschl. Aufprotzvorrichtung am Fahrz. und Schlauch)?
Wenn man die Haspel nur pro Forma braucht, um wie ein LF 16/ und mehr auszusehen - Ja

Ansonsten wiegt die unbeladene Haspel max. 75kg, soll 8 x B aufnehmen können ...
...Halterung, Hebelwirkung Richtung HA (-Last)...


mkg hwk

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AutorKlau8s K8., Twistringen / Niedersachsen441633
Datum21.11.2007 14:2012254 x gelesen
Geschrieben von Marco Dimitriadis sowohl die Schneidkraft eines richtigen Schneidgerätes als auch die Spreizkraft eines richtigen Spreizers haben Was ist den für dich ein "richtiger" Spreizer und eine "richtige" Schere? Wie beschrieben hast, kann der Kombispreizer aufgrund seiner Bauform nicht die Kraft einer Schere entfalten. Und diese Kraft ist bei Fahrzeugen der neusten Generation bitter nötig. Beim Spreizer will ich dir eventuell noch zustimmen, jedoch solltest du bedenken, das man heutzutage mit allen Geräten gleichzeitig arbeiten darf!

Geschrieben von Marco Dimitriadis Ein Kombigerät kann jedoch bereits da an seine Grenzen stossen. Ansonsten kommen RZ meistens zum Schluss, und es reicht dann, wenn sie von einem nachrückenden Fahrzeug nachgeführt werden, z.B. RW Eben nicht, wenn ich TH am PKW durchführen will, dann sollte (muss) auch eine entsprechende Ausrüstung mitgeführt werde. Wir reden hier von TH am PKW, das wir uns verstehen.
Wie soll das den taktisch aussehen? Das LF baut eine Geräteablage auf, fängt dann an eine Betreuungsöffnung (mit Kombigerät) zu machen und übergibt danach an die nachrückenden RW oder sonst. Einheit, da sie die Einsatzgrenzen von Schere, Spreizer usw. gar nicht kennt? Die muss aber im Vorfeld noch die Geräte vom RW auspacken. Wie will man das Übungstechnisch und vor allem im Einsatz hinbekommen? Hast du dich das schon einmal gefragt. Außerdem könnte der eine Weber, der andere Holmatro oder Lukas usw. auf dem Fahrzeug haben, schon haben wir an der Einsatzstelle wieder ein Problem.

Geschrieben von Marco Dimitriadis Ausserdem kann man sich darüber streiten, ob auf einem Erstangriffsfahrzeug wirklich ein Satz RZ mitgeführt werden muss, der eine Öffnungsweite von 540mm - 1500mm bei einer stets vorhandenen Kraft von 120kN abdecktWarum sollte man das Rad den neu erfinden? Passt zum Aggregat und sit zigfach vorhanden.


Wer alles verschiebt ist noch lange nicht zukunftsorientiert und Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muß.

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AutorBjör8n B8., Ettringen / Rheinland - Pfalz441638
Datum21.11.2007 14:2512196 x gelesen
Geschrieben von Klaus Krebs
Laut Norm doch nur 11 t Gesamtgewicht, oder gibt es da schon wieder ausnahmen?


Ausnahme z.B. RLP mit dem HLF 10/10.


Geschrieben von Klaus Krebs
Weißt du, ob das mit 11 t machbar ist oder ist bei Euro 5 das Fahrgestellgewicht (Allrad) bereits zu schwer dafür (Bei 1000 Liter Löschwassertank)?


Kommt ganz darauf an, welches Fahrgestell, in welcher Gewichtsvariante (9,5t aufgelastet oder 12t abgelastet auf jeweils 11t zgM) mit welchem Aufbauhersteller kombiniert wird, und was an Zusatzausstattung verbaut ist. Nach unserer Erfahrung sehr grenzwertig, zumal zu einer vernünftitgen TH-Ausstattung auch mehr an Unterbaumaterial gehört als nur 2 Schiebeblöcke.

Gerade die Gewichtsproblematik bei gewissen Fahrgestell / Aufbauherstellerkombinationen hat m.W. in RLP zu einer Erhöhung der zgM des HLF 10/10 von 11t auf 12t geführt.

Dies bringt jedoch nicht 1.000kg zusätzliche Gewichtsreserve, da z.B. der MB Atego 1226 AF laut Angebot 670kg mehr Leergewicht auf die Waage bringt, als ein 926 AF in der Gewichtsvariante 11t. Somit liegt, zumindest bei diesem Hersteller, das nutzbare Mehrgewicht bei nur noch 330 kg.

Dort auch noch eine Einmannhaspel aufzuprotzen führt vermutlich auf Grund der exponierten Lage am hinteren Überhang schnell zu einer Überlastung der Hinterachse, da die Haspel ja nicht rein mit dem Gewicht Haspel+Schläuche+Aufprotzvorrichtung auf die Hinterachse wirkt, sondern die Hinterachse in diesem Fall den Drehpunkt eines Hebels darstellt und somit zusätlich belastet wird.

Gleichzeitig führt diese Hebelwirkung wiederum zu einer Entlastung der Vorderachse, was zu weiteren Problemen führt.

Wir sind der Problematik durch Verlastung von 3 STK B begegnet, wobei dies weder vom Verlegekomfort noch von der Schlauchlänge her mit der fahrbaren Einmannhaspel vergleichbar, jedoch allemal schneller und einfacher als Schläuche - Kegeln ist.


Gruß, Björn.

P.S. Ausschließlich meine private Meinung!

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AutorManu8el 8S., Westerwald / Rheinland-Pfalz441653
Datum21.11.2007 14:5512005 x gelesen
Geschrieben von Klaus KrebsEben nicht, wenn ich TH am PKW durchführen will, dann sollte (muss) auch eine entsprechende Ausrüstung mitgeführt werde. Wir reden hier von TH am PKW, das wir uns verstehen.

Wenn man mit einem Fahrzeug eigenständig einen normalen PKW-Unfall mit eingeklemmter Person eigenständig abarbeiten können will, braucht man einiges an Material.

Wenn man mit einem Fahrzeug lediglich zusätzlich zu Unterbauen und Scheiben rausnehmen noch die Möglichkeit haben will, die betreuungsöffnung ggf. etwas vergrößern zu können, braucht nicht ganz soviel Material.




Manuel


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW441654
Datum21.11.2007 14:5812221 x gelesen
Geschrieben von Björn Barzda z.B. der MB Atego 1226 AF laut Angebot 670kg mehr Leergewicht auf die Waage bringt, als ein 926 AF in der Gewichtsvariante 11t.

wie alt ist das Angebot?
Könnte neuerdings völlig anders aussehen..


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorBjör8n B8., Ettringen / Rheinland - Pfalz441657
Datum21.11.2007 15:0211957 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinowie alt ist das Angebot?

Oktober 2006

Geschrieben von Ulrich CimolinoKönnte neuerdings völlig anders aussehen..

Inwiefern?


Gruß, Björn.

P.S. Ausschließlich meine private Meinung!

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW441660
Datum21.11.2007 15:0411935 x gelesen
Geschrieben von Björn BarzInwiefern?

viel geringerer Unterschied, weil beim Atego die HA einer Einheits-HA gewichen ist....


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorBjör8n B8., Ettringen / Rheinland - Pfalz441666
Datum21.11.2007 15:0911882 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinoviel geringerer Unterschied, weil beim Atego die HA einer Einheits-HA gewichen ist....

Was heißt das konkret in Zahlen?
926AF schwerer als bisher oder 1226AF leichter als bisher? Oder beides?


Gruß, Björn.

P.S. Ausschließlich meine private Meinung!

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW441706
Datum21.11.2007 16:4911888 x gelesen
Geschrieben von Björn Barz926AF schwerer als bisher oder 1226AF leichter als bisher? Oder beides?

eher ersteres, leichter werden die schwereren Ategos...


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorKlau8s K8., Twistringen / Niedersachsen441742
Datum21.11.2007 18:2911980 x gelesen
Geschrieben von Manuel SchmidtWenn man mit einem Fahrzeug lediglich zusätzlich zu Unterbauen und Scheiben rausnehmen noch die Möglichkeit haben will, die betreuungsöffnung ggf. etwas vergrößern zu können, braucht nicht ganz soviel Material.

Was ist denn nicht ganz so viel Material? Stimme dir zu, Fahrzeug sichern und unterbauen sowie Glasmanagement, alles eine Sache, die jede Feuerwehr bewerkstelligen sollte, aber kann das auch jede?

Warum sollte nur für die Herstellung einer Betreuungsöffnung (PKW Unfall!) ein Kombispreizer auf einen 10/6 vorgehalten werden? Mir fallen dazu folgende Nachteile ein:

- Das Pumpenaggregat muss eine genügende Ölmenge haben, um Kombispreizer, Schere und Spreizer sowie Zylinder gleichzeitig zu bedienen. Warum sollte dann nur ein Kombispreizer beschafft werden? Wir reden hier von der Norm des (H)LF 10/6 und da fordert die Tabelle 2 bei der Zusatzbeladung ein solches Aggregat, auch wenn ich nur den Kombispreizer beschaffe.
- Kombispreizer haben zwar Leistungsdaten, die der Klasse von Schneidgeräten entsprechen können, haben aber aufgrund ihrer Konstruktion Nachteile beim Schneiden. (Vor allem bei verstärkten Säulen)
- Haben lange nicht die Öffnungsweite eines "normalen" Spreizers und sind deswegen bedingt für TH am PKW geeignet.

Wenn ich TH am PKW machen muss (will), dann nach meiner Meinung mit allen Konsequenzen und nicht halbherzig. Dann sollten aber genügend Leistungsreserven vorhanden sein, und das geht halt nur mit Schere, Spreizer und Zylinder. Deswegen auch der Begriff HLF.



Klaus


Wer alles verschiebt ist noch lange nicht zukunftsorientiert und Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muß.

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AutorManu8el 8S., Westerwald / Rheinland-Pfalz441920
Datum22.11.2007 11:2111832 x gelesen
Geschrieben von Klaus Krebs-
[Nachteile]
Das Pumpenaggregat muss eine genügende Ölmenge haben, um Kombispreizer, Schere und Spreizer sowie Zylinder gleichzeitig zu bedienen. Warum sollte dann nur ein Kombispreizer beschafft werden? Wir reden hier von der Norm des (H)LF 10/6 und da fordert die Tabelle 2 bei der Zusatzbeladung ein solches Aggregat, auch wenn ich nur den Kombispreizer beschaffe.

[...]
Geschrieben von Klaus KrebsWenn ich TH am PKW machen muss (will), dann nach meiner Meinung mit allen Konsequenzen und nicht halbherzig. Dann sollten aber genügend Leistungsreserven vorhanden sein, und das geht halt nur mit Schere, Spreizer und Zylinder. Deswegen auch der Begriff HLF.

Ich sehe es ja ein: Die Norm für das HLF10/6 fordert es, also muss es auch drauf sein.
Immerhin will man mit dem HLF10/6 ja alles das machen können, was man früher mit einem LF16/12 gemacht hat.

Ich persönlich fand den Ansatz beim LF8/6 aber besser.
Erstmaßnahmen inkl. Betreuungsöffnung, Dafür auch ein Kombigerät.
Rest macht jemand anderes mit größerem Besteck (LF16/12, RW).



Manuel


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