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ThemaTschüß, war: TSF'neu' war: Verbesserungsmanagement bei einer Feuerwehr82 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
 
AutorThom8as 8G., Langensendelbach / Bayern431283
Datum04.10.2007 18:3724650 x gelesen
Liebe Mitschreiber und Mitleser,

Ich war in letzter Zeit nicht mehr oft in diesem Forum aktiv. Dies hatte, neben persönlichen, auch noch folgende Gründe:
Immer mehr Schreiber hier
- zielen darauf kleinere Feuerwehren aufzulösen. Die sind vor allem Mitglieder aus Stützpunktwehren.
- verstecken sich dabei hinter Dienstvorschriften (z.B. vorgeschriebene Ausbildungsstunden) oder andere Vorgaben und vergessen dabei dass die meisten von uns freiwillige Feuerwehren sind, die so viel Ausbildung mitmachen wie sie könne, im Einsatz so gut arbeiten wie sie können, aber denoch auch noch ein Leben ausserhalb der Feuerwehr kennen.
- Versteifen sich darauf dass kleine Wehren eher Feierwehren denn Feuerwehren sind.
- Spielen Halbgott sobald auch nur ein Post auf die Themen Ausgehuniform, Feuerwehrfest, Maibaum oder ein Bierchen trinken kommt, und schüren dabei noch die falsche Meinung in der Öffentlichkeit.
- Lassen überhaupt keine andere Meinung gelten.
- Kapieren nicht dass eine Freiwillige Stützpunktfeuerwehr mit nur 30 Aktiven auf dem Land, wo die meisten in der Stadt arbeiten, unrealistisch ist , deshalb werden hier evtl. 60 Aktive gebraucht, damit tagsüber mehr da sind die evtl. Schichtfrei oder Urlaub haben.
-Akzeptieren nicht dass manchmal auch Sachen von Früher gut waren und nicht unbedingt eingestampft werden müssen.

Schade, es gibt durchaus überaus kompetente Autoren hier, deren Beiträge mich noch begeistern, die fachlich und auch menschlich realistisch bleiben.

Aber ich habe mich entschlossen hier nicht mehr zu posten, sondern nur noch die fachlich interessanten Beiträge zu lesen.

Tschüssi,

Thomas

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AutorMich8ael8 T.8, Butzbach / Hessen431284
Datum04.10.2007 18:3923104 x gelesen
Machs gut!


Gruß Michael

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AutorFlor8ian8 S.8, Hasselroth / Hessen431287
Datum04.10.2007 18:4623000 x gelesen
Geschrieben von Michael TiedemannMachs gut!

Kann man jetzt ja auch deuten wie man will.....

Zum Ursprungsbeitrag: Endlich mal jemand ders merkt und seine Konsequenzen zieht, ich kanns zum allergrößten Teil nachvollziehen.

Gruß
Flo


Gruß
Flo

** Vereinzelt kommt es bereits jetzt zum Gebrauch von Rechtschreibung, Groß-/Kleinschreibung, Grammatik, Satzzeichen und ähnlichen Dingen, vorzugsweise der deutschen Sprache, in diesem Forum. Es wäre schön, wenn mehr Mitglieder diesem Trend folgen würden! **

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AutorJürg8en 8D., Neukirchen v. W. / Bayern431291
Datum04.10.2007 19:0023141 x gelesen
Geschrieben von Thomas GrauImmer mehr Schreiber hier
- zielen darauf kleinere Feuerwehren aufzulösen. Die sind vor allem Mitglieder aus Stützpunktwehren.
- verstecken sich dabei hinter Dienstvorschriften (z.B. vorgeschriebene Ausbildungsstunden) oder andere Vorgaben und vergessen dabei dass die meisten von uns freiwillige Feuerwehren sind, die so viel Ausbildung mitmachen wie sie könne, im Einsatz so gut arbeiten wie sie können, aber denoch auch noch ein Leben ausserhalb der Feuerwehr kennen.
- Versteifen sich darauf dass kleine Wehren eher Feierwehren denn Feuerwehren sind.
- Spielen Halbgott sobald auch nur ein Post auf die Themen Ausgehuniform, Feuerwehrfest, Maibaum oder ein Bierchen trinken kommt, und schüren dabei noch die falsche Meinung in der Öffentlichkeit.
- Lassen überhaupt keine andere Meinung gelten.
- Kapieren nicht dass eine Freiwillige Stützpunktfeuerwehr mit nur 30 Aktiven auf dem Land, wo die meisten in der Stadt arbeiten, unrealistisch ist , deshalb werden hier evtl. 60 Aktive gebraucht, damit tagsüber mehr da sind die evtl. Schichtfrei oder Urlaub haben.
-Akzeptieren nicht dass manchmal auch Sachen von Früher gut waren und nicht unbedingt eingestampft werden müssen.

Schade, es gibt durchaus überaus kompetente Autoren hier, deren Beiträge mich noch begeistern, die fachlich und auch menschlich realistisch bleiben.

Vollste Zustimmung!

Ich kann es auch nicht verstehen, was hier teilweise für Meinungen gepostet werden. Fachliche Diskussionen über Fahrzeugtechnik, PSA, Einsatztaktik, Schnellangriff ja oder nein usw. haben mich in den letzten Jahren immer begeistert und haben mir viel positives für die tägliche Feuerwehrarbeit gebracht.

Aber wie hier teilweise auf die "kleinen" Feuerwehren eingedroschen wird, und wie hier so mancher mit den Dienstvorschriften herumwedelt, ist nur schwer zu ertragen. Wer schafft freiwillig in seiner Freizeit 40 Stunden Ausbildung im Jahr? Haben diese Leute kein Privatleben?

Ein paar Erfahrungen von mir zum Thema "groß/klein":

Die Tagesalarmsicherheit hat nichts mit der Größe der Feuerwehr oder des Ortes zu tun. Es gibt kleine und große Feuerwehren mit Problemen tagsüber, und es gibt kleine und große Feuerwehren, die haben keine Probleme damit.

Bei meiner "kleinen " Feuerwehr hat sich die Tagesalarmsicherheit in den letzten Jahren sogar enorm verbessert. Warum? Wir haben die Zahl der Aktiven von ca. 30 Anfang 1990 auf jetzt rund 60 gesteigert. Die Anzahl der Schichtarbeiter nimmt erfreulicherweise zu (Schicht ist für den einzelnen sicher nicht so toll, für die FF aber schon). Wir haben die Anzahl der FME von 0 (1990) auf 40 gesteigert. Und wir haben eine motivierte Mannschaft.

Daß hier so mancher, egal ob aus einer großen oder kleinen Feuerwehr, die Weisheit mit dem Löffel gefr..... hat, muß man wohl hinnehmen.


MkG


Jürgen Dichtl



Meine persönliche Meinung!


Meine Feuerwehr

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AutorMich8ael8 T.8, Butzbach / Hessen431292
Datum04.10.2007 19:0923043 x gelesen
Geschrieben von Jürgen DichtlWer schafft freiwillig in seiner Freizeit 40 Stunden Ausbildung im Jahr? Haben diese Leute kein Privatleben?

Das meinst Du hoffentlich ironisch?

Was machen den die die Handball spielen? Oder Fussball? Oder......

Selbst Unterklassig haben die meist zweimal die Woche Training und am Wochenende ein Spiel.

1,5 Stunden Training * 2 = 3 Stunden * ca. 35 Wochen = 105 Stunden

1 Stunde Spiel + 1 Stunde Vorlauf = 2 Stunden * 35 Wochen = 70 Stunden

Ohne Saisonvorbereitung und An- und Abfahrt zu den Spielen.

In den meisten Spielklassen unentgeltlich. Als Hobby.


Gruß Michael

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AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY431295
Datum04.10.2007 19:1323017 x gelesen
Hallo Thomas,

ich stimme dir ja zu, aber der Weg, den du beschreitest ist der Falsche.
Auch ich kann bestimmt nicht immer die Ausführungen der Schreiber hier im Forum nachvollziehen.
Aber wenn mir was nicht passt, dann schreibe ich meine Meinung hier hinein. Wenn ich dann mal wirklich verbal "geprügelt" werde, tut´s ja nicht weh. Aber wehren kann man sich ja dann auch verbal und das gibt dann oft sehr interessante Diskussionen.

Also, so von Führungskraft zu Führungskraft. Überleg´s dir noch mal und schreib weiter. Lass dich nicht unterkriegen.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431297
Datum04.10.2007 19:1723160 x gelesen
Geschrieben von Jürgen DichtlWer schafft freiwillig in seiner Freizeit 40 Stunden Ausbildung im Jahr?

Das ist ca. 1h/ Woche oder 2h alle 2 Wochen. Das sollte jeder Schaffen.
Um wieder den allseits beliebten Vergleich zu zu ziehen. Jeder Fußballverein auch in der Klasse unabsteigbar trainiert einen Abend = 2h die Woche. Auch in ihrer Freizeit. Und da geht es um nichts.
Bei uns hängen ggf. Menschenleben dran. Im schlimmsten Fall das eigene.
Und einen Abend in der Woche kann ich eigentlich erwarten. Es muß eben nur klar sein, daß die Feuerwehr kein Verein sondern eine gesetzliche Einrichtung ist und unsere Tätigkeit kein Hobby sondern ein Dienst. Und somit muß eben irgend ein Hobby dahinter zurück treten.


Geschrieben von Jürgen DichtlHaben diese Leute kein Privatleben?


40h/ Jahr sind m.E das absolute Minimum für FM ohne Sondertätigkeiten. Sobald jemand Zusatzqualifikationen hat wird die Stundenzal steigen müssen, wenn man die erforderliche Qualität erreichen will.
Und nebenbei. Ich habe Zeiten, da mache ich die 40h locker in einem Monat voll (wenn ich z.B. eine Ausbildung TrM1 durchführe) ...
Und ja. Das geht auch mal zu Lasten des Privatlebens. Aber das ist eine Frage der Organisation.


Geschrieben von Jürgen DichtlDie Tagesalarmsicherheit hat nichts mit der Größe der Feuerwehr oder des Ortes zu tun.

Richtig. Nur ist es eben eine Frage der Qualität der Probleme. Wenn ich in einer großen gemeinde das problem habe daß vielleicht die zweite Gruppe/ Staffel nicht zeitnah eintrifft oder nach dem erste Zug Schluß ist habe ich bei kleineren Gemeinden das Problem tendenziell schon bei der ersten Gruppe/ Staffel.
Das es im Einzelfall Ausnahmen gibt bestreitet keiner. Aber in der Fläche ist eben genau das die Entwicklung.


Geschrieben von Jürgen DichtlBei meiner "kleinen " Feuerwehr hat sich die Tagesalarmsicherheit in den letzten Jahren sogar enorm verbessert. Warum? Wir haben die Zahl der Aktiven von ca. 30 Anfang 1990 auf jetzt rund 60 gesteigert. Die Anzahl der Schichtarbeiter nimmt erfreulicherweise zu (Schicht ist für den einzelnen sicher nicht so toll, für die FF aber schon).

Das ist doch toll für Euch. Aber leider nicht die Regel.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorJürg8en 8D., Neukirchen v. W. / Bayern431298
Datum04.10.2007 19:1923187 x gelesen
Geschrieben von Michael TiedemannDas meinst Du hoffentlich ironisch?

Was machen den die die Handball spielen? Oder Fussball? Oder......

Selbst Unterklassig haben die meist zweimal die Woche Training und am Wochenende ein Spiel.

1,5 Stunden Training * 2 = 3 Stunden * ca. 35 Wochen = 105 Stunden

1 Stunde Spiel + 1 Stunde Vorlauf = 2 Stunden * 35 Wochen = 70 Stunden

Ohne Saisonvorbereitung und An- und Abfahrt zu den Spielen.

In den meisten Spielklassen unentgeltlich. Als Hobby.


Warum ironisch? reine Übungszeit schafft man höchstens 1 Stunde. zeig mir die Feuerwehr, bei der jeder Aktive 40 Übungen im JAhr besucht.

Und es gibt Aktive, die auch noch andere Hobbys haben.

Das Spiel darfst Du nicht mitzählen. Das wäre bei der Feuerwehr dann ein Einsatz. Zählt der zur Ausbildung?

Und wenn wir schon beim Thema Ausbildung sind: Eine gute Ausbildung ist unverzichtbar, das bestreite ich nicht! Auch wir versuchen, unsere Leute gut auszubilden. Aber lässt sich alles üben? Wer übt Sandsäcke füllen? Kellerauspumpen? Schnee von Dächern schaufeln? 70 Kühe aus einem brennenden Stall retten? Alles Dinge, mit denen wir in den letzten Jahren zigmal konfontiert wurden. Soll ich die wenigen Landwirte, die wir noch haben, aus der Feuerwehr werfen, weil sie zu wenig an den Übungen teilnehmen? Und im Ernstfall schicke ich dann den einsatzgeilen Bürohengst in die Stallung............nein, das kann es doch nicht sein.


MkG


Jürgen Dichtl



Meine persönliche Meinung!


Meine Feuerwehr

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AutorKlau8s K8., Twistringen / Niedersachsen431302
Datum04.10.2007 19:2223138 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Thomas Grau- zielen darauf kleinere Feuerwehren aufzulösen. Die sind vor allem Mitglieder aus Stützpunktwehren.
Habe manchmal auch das Gefühl wie, du es beschreibst. Wir selber sind mittlerweile dabei, eine SER Brand für die gesamte Stadtfeuerwehr (6 Ortsfeuerwehren) umzusetzen. Wurde von allen Führungskräften der Stadtfeuerwehr mitgetragen. Hier muss dann zusammengearbeitet werden, die Eigenständigkeit der Ortsfeuerwehr bleibt dabei erhalten und es gibt manchen Synergie-Effekt bei der Sache. Vor allem sollte man begreifen, dass diese Kameraden benötigt werden.

Geschrieben von Thomas Grau ... und vergessen dabei dass die meisten von uns freiwillige Feuerwehren sind, die so viel Ausbildung mitmachen wie sie könne, im Einsatz so gut arbeiten wie sie können, aber denoch auch noch ein Leben ausserhalb der Feuerwehr kennen.
Das ganze noch weiter gesponnen: Kommen aus einer ganz anderen Infrastruktur und wissen meist nicht, wie das Leben auf den Land läuft. Und komme mir jetzt keiner damit, ob es auf dem Land anders brennt. In einer Stadt gibt es andere Schwerpunkte als wie in einem Dorf, dass sollte jedem klar sein. Deswegen gibt es halt (H)LF und TSF, obwohl ........

Geschrieben von Thomas Grau Akzeptieren nicht dass manchmal auch Sachen von Früher gut waren und nicht unbedingt eingestampft werden müssen.
Ok, aber an vielen Stellen sollte man anders denken lernen. Vor allem beim Kirchturmdenken und beim Austragen der Grabenkämpfe muss unbedingt bei vielen umgedacht werden. Dann erübrigen sich auch manche überdimensionierte Fahrzeuge bei unseren Feuerwehren.


Wer alles verschiebt ist noch lange nicht zukunftsorientiert und Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muß.

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431305
Datum04.10.2007 19:2623098 x gelesen
Geschrieben von Jürgen Dichtlreine Übungszeit schafft man höchstens 1 Stunde.

???
Unsere Dienste dauern 2,5h.
Davon sind 30Minuten als "Organisationszeit" eingeplant.
Damit bleiben 2h für die eigentliche Ausbildung.


Geschrieben von Jürgen DichtlUnd es gibt Aktive, die auch noch andere Hobbys haben.


Und da muß es im Kopf klick machen. Feuerwehr ist kein Hobby. Sondern Dienst.
Und die Hobbys müssen sich eben hinter dem Dienst einreihen.


Geschrieben von Jürgen DichtlAber lässt sich alles üben?

Es läßt sich vieles Üben und fast alles läßt sich zumindest in Grundlagen vorbereiten.
Der Rest ist dann die Kunst aus dem großen Bastelkasten der taktischen und technischen Möglichkeiten das richtige auszuwählen. Nur dazu muß ich das alles vorher mal gelernt haben, damit ich die Einzelteile im Einsatz zu einem Gesamtmaßnahmenpaket zusammen fassen kann.
Wer nie Absturzsicherung gelernt und regelmäßig geübt hat, der kann das auch nicht wenn Schneelage ist.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorJürg8en 8D., Neukirchen v. W. / Bayern431308
Datum04.10.2007 19:2923023 x gelesen
Geschrieben von Christian Fischer40h/ Jahr sind m.E das absolute Minimum für FM ohne Sondertätigkeiten. Sobald jemand Zusatzqualifikationen hat wird die Stundenzal steigen müssen, wenn man die erforderliche Qualität erreichen will.
Und nebenbei. Ich habe Zeiten, da mache ich die 40h locker in einem Monat voll (wenn ich z.B. eine Ausbildung TrM1 durchführe) ...
Und ja. Das geht auch mal zu Lasten des Privatlebens. Aber das ist eine Frage der Organisation.

Das schaffts vielleicht Du und vielleicht auch ich als totaler Idealist und "Feuerwehrverrückter".

Aber schaffen das alle Aktiven bei Euch?


MkG


Jürgen Dichtl



Meine persönliche Meinung!


Meine Feuerwehr

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen431322
Datum04.10.2007 20:5623110 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerEs muß eben nur klar sein, daß die Feuerwehr kein Verein sondern eine gesetzliche Einrichtung ist und unsere Tätigkeit kein Hobby sondern ein Dienst. Und somit muß eben irgend ein Hobby dahinter zurück treten.

Nö. Man muss sich nur entscheiden, was einem wichtiger ist. Das andere tritt dann automatisch zurück. Klingt komisch, is aber so. Dass das Feuerwehrwesen dies nicht verträgt, ist zunächst mal ein Problem des Feuerwehrwesens, genau wie bei anderen Teamaufgaben auch. Ich selbst habe wegen so einer Kollision mal eine Aufgabe als Jugendleiter eines Sportvereins aufgegeben, weil beides zeitlich nicht mehr ging. 4(!) andere sind aber ca. zeitgleich aus der FF ausgetreten und haben sich lieber aktiver in der Sportvereinsarbeit betätigt. Dieser Austritt war allerdings weniger durch Zeitkollision als durch den markigen Spruch "hier ist Feuerwehr, und das geht immer vor!" des damaligen Einheitsführers motiviert. Also Obacht mit solchen "Führungsmitteln"...


Gruß

A.

Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung.

INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN!

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AutorHeik8o E8., Helgoland / S-H431326
Datum04.10.2007 21:0823038 x gelesen
Was ist den eigendlich eine kleine Feuerwehr?
Geht das nach Einsätzen, oder der Größe des Ortes?
Nach Anzahl der Fahrzeuge?
Größe des Gerätehauses?
????

Würde ja bedeuten, das eine Feuerwehr in einem Großen Ort mit wenig einsätzen eine "kleine" Feuerwehr ist, oder?
Also ich finde die Diskusion über die Auflösung von "kleinen" Feuerwehren mehr als albern.

Demnach sind wir hier auch eine "kleine" Wehr, stelle mir gerade vor wir sollten Aufgelöst werden.
Schönen Abend.


Es wurde alles gesagt, nur nicht von jedem

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AutorUrba8n M8., Ulm / Baden Würtemberg431327
Datum04.10.2007 21:0923071 x gelesen
Hallo zusammen

Geschrieben von Thomas Grau- zielen darauf kleinere Feuerwehren aufzulösen. Die sind vor allem Mitglieder aus Stützpunktwehren.
- verstecken sich dabei hinter Dienstvorschriften (z.B. vorgeschriebene Ausbildungsstunden) oder andere Vorgaben und vergessen dabei dass die meisten von uns freiwillige Feuerwehren sind, die so viel Ausbildung mitmachen wie sie könne, im Einsatz so gut arbeiten wie sie können, aber denoch auch noch ein Leben ausserhalb der Feuerwehr kennen.
- Versteifen sich darauf dass kleine Wehren eher Feierwehren denn Feuerwehren sind.
- Spielen Halbgott sobald auch nur ein Post auf die Themen Ausgehuniform, Feuerwehrfest, Maibaum oder ein Bierchen trinken kommt, und schüren dabei noch die falsche Meinung in der Öffentlichkeit.
- Lassen überhaupt keine andere Meinung gelten.


Meine volle Zustimmung aber bitte überlass dieses Feld nicht kampflos den anderen (Wir kleinen haben es schon schwer genug) Ich bin immer ganz froh zu wissen dass ich nicht ganz allein mit meiner Meinung bin

Schöne Grüße

Schönen Abend


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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg431334
Datum04.10.2007 21:2923067 x gelesen
Guten Abend

Geschrieben von Michael Tiedemann

Was machen den die die Handball spielen? Oder Fussball? Oder......

Selbst Unterklassig haben die meist zweimal die Woche Training und am Wochenende ein Spiel.


Ein Vergleich Sportverein <-> Freiw. Feuerwehr wird in der Broschüre " Fit für den Einsatz III" anschaulich beschrieben.

Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard


" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen431335
Datum04.10.2007 21:3223072 x gelesen
Mit welchem Resumee?


Gruß

A.

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431341
Datum04.10.2007 21:5823083 x gelesen
Geschrieben von Andreas BräutigamMit welchem Resumee?


- Wir trainieren zu wenig
- Wir trainieren unsystematisch
- Wir trainieren falsch/ das Falsche
- Wir haben die falsche Methodik
- ...

Wobei das lesen nur halb so schön ist, wie wenn Andreas Meyer oder Bernd Balduf von der LFS Ba-Wü vor einem stehen und sagen "Wir machen nun eine kleine Reise, schließen Sie dazu bitte die Augen..."


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Christian Fischer
Wernau


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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen431344
Datum04.10.2007 22:1923030 x gelesen
ah, verstehe. Nun, es gibt an den größren FW-Schulen immer mehr Pädagogen. Vielleicht folgt das ja einer gewissen Logik...


Gruß

A.

Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung.

INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN!

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431345
Datum04.10.2007 22:2623080 x gelesen
Geschrieben von Andreas BräutigamNun, es gibt an den größren FW-Schulen immer mehr Pädagogen. Vielleicht folgt das ja einer gewissen Logik...


Es soll ja durchaus Sinn machen auf Schulen (und sei es auf Feuerwehrschulen) auch Personen mit pädagogischer Ausbildung vorzuhalten ;-)


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Christian Fischer
Wernau


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW431347
Datum04.10.2007 22:3123276 x gelesen
Geschrieben von Thomas Grau- zielen darauf kleinere Feuerwehren aufzulösen. Die sind vor allem Mitglieder aus Stützpunktwehren.

das seh ich nicht so... - die Mitglieder aus kleinen Feuerwehren sorgen da schon brav selbst für...
(z.B. durch ALLE TSF mind. mit 4 PA usw.)


Geschrieben von Thomas Grau- verstecken sich dabei hinter Dienstvorschriften (z.B. vorgeschriebene Ausbildungsstunden) oder andere Vorgaben und vergessen dabei dass die meisten von uns freiwillige Feuerwehren sind, die so viel Ausbildung mitmachen wie sie könne, im Einsatz so gut arbeiten wie sie können, aber denoch auch noch ein Leben ausserhalb der Feuerwehr kennen.

Weil allein das die Ausbildung und regelmäßige Fortbildung mind. nach FwDV 7 bedeutet - und wer schlau ist und sein Leben liebt, macht ggf. noch ein bißchen mehr, als nur das, was man sich da mind. (!) vorstellen kann...

Das gleiche gilt für ganz viele andere Dinge. Gehts schief haftet der Kdt der 600 Einwohnergemeinde ggf. genauso, wie der vom Stützpunkt, wenn er Mist macht, oder sich stumpf meint, nicht an Vorschriften halten zu müssen, die z.B. dazu da sind, seine Mannschaft zu schützen, bzw. diese überhaupt einsatzfähig zu halten...

Geschrieben von Thomas Grau- Versteifen sich darauf dass kleine Wehren eher Feierwehren denn Feuerwehren sind.

auch das pauschalierst Du m.E. etwas billig, weil es da auch viele aus größeren Wehren gibt, die da locker genauso mithalten - und da dann oft auch das Geld für "hübsche" gleiche CD-T-Shirts haben, um ihre "Lösch"bereitschaft zu dokumentieren, oder gleich in Uniform umkippen..


Geschrieben von Thomas Grau- Spielen Halbgott sobald auch nur ein Post auf die Themen Ausgehuniform, Feuerwehrfest, Maibaum oder ein Bierchen trinken kommt, und schüren dabei noch die falsche Meinung in der Öffentlichkeit.

Wieder falsch, weil die Öffentlichkeit sich nicht hier, sondern in den Medien und bei den Feuerwehrfesten ihre Meinung bildet...


Geschrieben von Thomas Grau- Lassen überhaupt keine andere Meinung gelten.

es gibt viele Meinungen, aber im Bereich der Feuerwehr gibts auch ganz viele falsche...


Geschrieben von Thomas Grau- Kapieren nicht dass eine Freiwillige Stützpunktfeuerwehr mit nur 30 Aktiven auf dem Land, wo die meisten in der Stadt arbeiten, unrealistisch ist , deshalb werden hier evtl. 60 Aktive gebraucht, damit tagsüber mehr da sind die evtl. Schichtfrei oder Urlaub haben.

das gleiche Problem haben die "auf dem Dorf" auch - und ich kenn Aussagen aus Bundesländern, da werden KLF und GW-TS gefordert, weils "auf dem Dorf" keine Trecker (bzw. sonstige gestellte Zugfahrzeuge) mehr gebe, und die TS 6/6 (PFPN 6-500) des KLF viel besser von Frauen gehoben werden könnte...


Geschrieben von Thomas Grau-Akzeptieren nicht dass manchmal auch Sachen von Früher gut waren und nicht unbedingt eingestampft werden müssen.

Das ist wohl wahr, die Frage ist nur, WAS von früher ist gut... und die Antworten da drauf gefallen ganz wenigen...


Geschrieben von Thomas GrauSchade, es gibt durchaus überaus kompetente Autoren hier, deren Beiträge mich noch begeistern, die fachlich und auch menschlich realistisch bleiben.

Aber ich habe mich entschlossen hier nicht mehr zu posten, sondern nur noch die fachlich interessanten Beiträge zu lesen.


Klar, damit ziehst Du maximalen Nutzen bei minimalem Aufwand... insofern handelst Du so wie die meisten...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen431352
Datum04.10.2007 22:4323042 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerEs soll ja durchaus Sinn machen auf Schulen (und sei es auf Feuerwehrschulen) auch Personen mit pädagogischer Ausbildung vorzuhalten ;-)

Ja, und ich finds toll, dass die Feuerwehr da gleich nach ca. 130 Jahren auch drauf gekommen ist :-)


Gruß

A.

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INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN!

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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz431355
Datum04.10.2007 22:5523124 x gelesen
Hallo Jürgen,

Geschrieben von Jürgen DichtlWer schafft freiwillig in seiner Freizeit 40 Stunden Ausbildung im Jahr? Haben diese Leute kein Privatleben?

Gehst du eigentlich gerne zur Feuerwehr? Also genauer gesagt zu den Ausbildungsveranstaltungen?

Wenn dem so ist, sollte es doch kein Problem sein, die 40h pro Jahr zu schaffen.

Selbstverständlich gibt es Themen, die einem nicht liegen, die man nur ungern behandelt. Aber diese "negativen" Seiten nimmt man doch gerne in Kauf, wenn es einem im Ganzen Freude bereitet.

40 Stunden pro Jahr sind wirklich nicht viel, gerade in den kleinen Feuerwehren fallen ja nicht mal so viele Einsätze an, die Zeit "rauben".

Die Mentalität der Bevölkerung stellt leider leider immer höhere Anforderungen an die Qualität von "Dienstleistungen", zu denen ich auch die Feuerwehr zähle. Dem Druck müssen wir uns beugen, es führt kein Weg dran vorbei. Daher bleibt auch den "kleinen" Feuerwehren keine andere Möglichkeit übrig, als ihre Fähigkeiten auf dem höchstmöglichen (das ist natürlich wirklich ortsabhängig) Niveau zu halten.
Ich denke niemand stellt in Frage, dass Feuerwehren mit übersichtlichem Gefahrenpotential (um den Begriff "kleine Feuerwehr" mal zu vermeiden) weniger umfangreich ausgebildet sein müssen, als die mit großen Gefahrpunkten.

Zu dem Punkt "Dienstleistungen" gehört für mich auch, dass die Feuerwehr möglichst ein positives Erscheinen nach Außen haben sollte. Daher kann ich es gut nachvollziehen, wenn einige Feuerwehrleute in Deutschland den Alkohol in Uniform verteufeln. Es ist nämlich immer DIE Feuerwehr, die trinkt, nicht ein Einzelner. Wer an seinem Standort an guter Öffentlichkeitsarbeit interessiert ist, treffen solche (Vor?)Urteile und deren Bestätigung hart.

Solange wir alle noch an der Feuerwehr interessiert sind, sollte es uns doch leicht fallen, auch die unvermeidbaren Übel (Ausbildung, Alkoholverzicht in Uniform) in Kauf zu nehmen.

Viele Grüße
Christian


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AutorMich8ael8 B.8, Alzenau-Michelbach / Bayern431365
Datum04.10.2007 23:3723060 x gelesen
Hallo Christian,

Geschrieben von Christian DüsingSolange wir alle noch an der Feuerwehr interessiert sind, sollte es uns doch leicht fallen, auch die unvermeidbaren Übel (Ausbildung, Alkoholverzicht in Uniform) in Kauf zu nehmen.

Ich überleg mir gerade ob Du Dich vertippt hast oder ob Du das ernst meinst....oder hab ich ein Verständnisproblem und steh auf der Leitung?

Wenn Ausbildung und Alkoholverzicht tatsächlich "unvermeidbare Übel" für Dich sein sollten hast Du ein ernstes Problem - und nicht nur in einer Feuerwehr.;-)

MkG MB



MkG MB


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AutorSven8 T.8, Monheim / NRW431368
Datum04.10.2007 23:4523088 x gelesen
Hallo Thomas,

es gibt nun mal für jeden die Möglichkeit, frei seine Meinung zu sagen. So wie Du jetzt hier Deine Meinung über einige Forumsschreiber geschrieben hast, schreiben manche ihre Meinung so wie Du es beschreibst.

Jetzt versteh ich nur nicht, warum Du Dich nicht mehr beteiligen willst?
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich diese Reaktion für falsch und ungeschickt halte.
Die Personen die Deine Meinung teilen, werden weniger.
Die Chance das jemand Deine Meinung teilen wird oder sich davon überzeugen lässt wird schlechter.
Schweigen hilft der Weiterentwicklung nicht weiter.

Geschrieben von Thomas GrauSchade, es gibt durchaus überaus kompetente Autoren hier, deren Beiträge mich noch begeistern, die fachlich und auch menschlich realistisch bleiben.

Konsumieren ist einfacher als sich streiten und seine Meinung vertreten. Aber auch das steht jedem frei.

Gruß
Sven


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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz431372
Datum05.10.2007 00:0123061 x gelesen
Hallo Michael,

Geschrieben von Michael BleckIch überleg mir gerade ob Du Dich vertippt hast oder ob Du das ernst meinst....oder hab ich ein Verständnisproblem und steh auf der Leitung?

Wenn Ausbildung und Alkoholverzicht tatsächlich "unvermeidbare Übel" für Dich sein sollten hast Du ein ernstes Problem - und nicht nur in einer Feuerwehr.;-)


Vertippt habe ich mich keinesfalls, ich würde aber nie auf die Idee kommen, beide Beispiele als Übel zu bezeichnen. Was an der Feuerwehr macht denn unter anderem den Reiz aus, wenn nicht auch die Ausbildung?

Allerdings habe ich den Eindruck bekommen, als würde es einigen schwerfallen ein Alkoholverzicht in Uniform zu akzeptieren oder Zeit zur Ausbildung zu investieren. Mir scheint, für diese FA stellt dies ein Übel dar.

Viele Grüße
Christian


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431379
Datum05.10.2007 00:2323176 x gelesen
Geschrieben von Andreas BräutigamJa, und ich finds toll, dass die Feuerwehr da gleich nach ca. 130 Jahren auch drauf gekommen ist :-)

Vor einigen jahren, noch als junger und dynamischer FM sagte mal als es im ganz kleinen Kreis um das Thema dringend notwendige Veränderungen ging ein Ministerialbeamtes des IM zu mir: "Wissen Sie Herr Fischer, 10 oder 15 Jahre sind in Feuerwehrdimensionen kein Zeitraum..."
Er hatte (leider) irgend wie recht.


Wenn man jetzt noch begreift das Juristen und BWLer gute Feuerwehrchefs wären *duckundrenn*


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Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431381
Datum05.10.2007 00:2823135 x gelesen
Geschrieben von Christian Düsing40 Stunden pro Jahr sind wirklich nicht viel, gerade in den kleinen Feuerwehren fallen ja nicht mal so viele Einsätze an, die Zeit "rauben".


Ganz nebenbei. Unsere Schwesterorganisation in blau hat ein Jahressoll von 120 Stunden. Zzgl. Einsätze.
Also sollten die Feuerwehren bitte aufhören über die popeligen 40h zu jammern.

m.E. wären auch 120h reine Aus-/ Fortbildung (ohne Einsätze) für die Feuerwehr eine gute Mindestschlagzahl (ich gehe jetzt davon aus daß die Feuerwehr mindestens mit PA ausgerüstet ist).

Das wären immer noch lockere 2-3h/ Woche. Wenn man dann noch alles 2 Monate einen Samstag für intensivschulungen oder komplexere Themen nimmt, dan sind das auch weniger belegte Abende.

Das sollte eigentlich keinen überlasten. Und wenn doch sollte man auch hier die Frage stellen "Qualität oder Quantität". Was bringen mir viele Leute, wenn diese mangels geeigneter Aus-/ Fortbildung ihr Handwerk (und das ist die Arbeit im Trupp in erster Linie nun mal) nicht sicher genug beherrschen und ich dann im Einsatz mit runtergelassenen Hosen dastehe.


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Christian Fischer
Wernau


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AutorBern8ade8tte8 S.8, Marxheim / Bayern431383
Datum05.10.2007 00:4323013 x gelesen
Geschrieben von ---Christian Fischer--- Ganz nebenbei. Unsere Schwesterorganisation in blau hat ein Jahressoll von 120 Stunden. Zzgl. Einsätze.
Also sollten die Feuerwehren bitte aufhören über die popeligen 40h zu jammern


Du sprichst mir als "blaue" Schwester aus der Seele, ich hab dieses Jahr bereits 120 Stunden Überörtliche - sprich Bundesausbildung hinter mir, ganz nebenbei neben Ortsausbildung und noch ca. 150 Stunden Einsatz. Ach ja und 14 km einfach fahr ich zu jeder Ausbildung.

Grüße

Bernadette


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431384
Datum05.10.2007 00:4723092 x gelesen
Geschrieben von Bernadette SchedlDu sprichst mir als "blaue" Schwester aus der Seele, ich hab dieses Jahr bereits 120 Stunden Überörtliche - sprich Bundesausbildung hinter mir, ganz nebenbei neben Ortsausbildung und noch ca. 150 Stunden Einsatz.

Ok. 150h Einsatz, da kann ich nicht so ganz mithalten. Unsere Einsätze sind einfach früher zu Ende ;-)

Aber ich denke, daß es auch dieses Jahr wieder eine sehr hohe dreistellige Zahl werden wird, was Aus-/ Fortbildungs- und Übungsdienst (incl. deren Vor-/ Nachbereitung) betrifft. Lehrgänge und Veranstaltungen der Öffentlichkeitsarbeit noch gar nicht gerechnet...


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Christian Fischer
Wernau


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AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen431386
Datum05.10.2007 00:5423142 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christian Fischerm.E. wären auch 120h reine Aus-/ Fortbildung (ohne Einsätze) für die Feuerwehr eine gute Mindestschlagzahl

Du hast anscheinend keinen Job, keine Kinder, keine Hobby's und auch sonst keine Ahnung vom reellen Leben?

Geschrieben von Christian Fischer(ich gehe jetzt davon aus daß die Feuerwehr mindestens mit PA ausgerüstet ist).

"Die Feuerwehr" hat auch noch andere Aufgaben und daher ist nicht jeder FA mit PA ausgerüstet.

Komm auf den Teppich, jeder (normale) Mensch hat Zeiten in denen er sich stärker oder mal weniger stark einbringen kann. Deswegen rein raus rein in die FW würden die wenigsten mit machen (ich jedenfalls nicht).

Was willst du 120h p.a. jedes Jahr für den FA ohne Sonderaufgaben wiederholen?

Gruß,
Dirk


Alles meine persönliche Meinung usw..
Geh immer vom Schlimmsten aus, dann kannst du nur positiv überrascht werden!

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz431388
Datum05.10.2007 01:1523096 x gelesen
Hallo Christian,

Geschrieben von Christian FischerAber ich denke, daß es auch dieses Jahr wieder eine sehr hohe dreistellige Zahl werden wird, was Aus-/ Fortbildungs- und Übungsdienst (incl. deren Vor-/ Nachbereitung) betrifft. Lehrgänge und Veranstaltungen der Öffentlichkeitsarbeit noch gar nicht gerechnet...
Du kannst ja aber deine Stundenanzahl p.a. nicht mit der des einfachen Feuerwehrangehörigen vergleichen, der keine Übungen vorbereiten, nicht auf Führungskräftesitzungen/-fortbildungen sind und nicht in der Grundausbildung oder nebenbei noch im Brandcontainer als Ausbilder tätig ist.
Natürlich gebe ich dir in sofern Recht, dass Feuerwehr eben kein Hobby ist, sondern wir den Kopf für andere hinhalten.
Ich bin zugegebenermaßen auch feuerwehrverrückt, gehe gerne und so oft es geht in die Übung, aber manchmal gibt es auch wichtigere Dinge, sei es familiär oder sonstwie. Dann steht die Feuerwehr eben hintendran, dazu stehe ich auch!

Und diese Aussagem.E. wären auch 120h reine Aus-/ Fortbildung (ohne Einsätze) für die Feuerwehr eine gute Mindestschlagzahl (ich gehe jetzt davon aus daß die Feuerwehr mindestens mit PA ausgerüstet ist).
halte ich für sehr weit an den Haaren beigeholt. Das wären bei 40 Übungsterminen mindestens 3 Stunden reine Übungszeit, ohne umziehen, nen kleinen Schwatz halten, etc.
24h/Tag
- 7 h schlafen
- 1 h Körperpflege/Frühstück
- 10 h arbeiten (Hin- und Rückfahrt inkl.)
= 6 h, die vom Rest des Tages übrig sind, von denen man dann noch mehr als die Hälfte Ausbildungsdienst betreiben soll? Entschuldige bitte, aber bleib mal bei der Realität. Wie lange würden dass deine Jungs, wie du sie immer nennst, mitmachen?


MfG
Daniel

Frei nach Artikel 5, Absatz 1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio431389
Datum05.10.2007 01:3623055 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Daniel Metzger24h/Tag
- 7 h schlafen
- 1 h Körperpflege/Frühstück
- 10 h arbeiten (Hin- und Rückfahrt inkl.)
= 6 h, die vom Rest des Tages übrig sind, von denen man dann noch mehr als die Hälfte Ausbildungsdienst betreiben soll?


Nö.
Ich weiß ja nicht wie du rechnest, aber 120 h / Jahr sind rd. 20 Minuten pro Tag. Das sind 0,3 h, nicht mehr als 3 h.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz431390
Datum05.10.2007 01:4823096 x gelesen
Guten Morgen,
Geschrieben von Christi@n PannierNö.
Ich weiß ja nicht wie du rechnest, aber 120 h / Jahr sind rd. 20 Minuten pro Tag. Das sind 0,3 h, nicht mehr als 3 h.

Angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit und der daraus folgenden Verzögerung der Logik etwas milchmädchenhaft...
Aber 20 Minuten Übung jeden Tag ist auch nicht besser! :-)

Jetzt mal im Ernst, die 120 Stunden Übung pro Jahr halte ich schlichtweg für übertrieben. Was will man in der Zeit alles durchkauen ohne sich am laufenden Band zu wiederholen?


MfG
Daniel

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AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.431391
Datum05.10.2007 01:5823061 x gelesen
Geschrieben von Daniel MetzgerJetzt mal im Ernst, die 120 Stunden Übung pro Jahr halte ich schlichtweg für übertrieben. Was will man in der Zeit alles durchkauen ohne sich am laufenden Band zu wiederholen?
Ich denke, es gäbe in vielen Wehren einiges durchzukauen ohne sich zu wiederholen, weil bestimmte Themen gerne vernachlässigt werden.

120h von jedem zu verlangen ist sicher "etwas viel", 40h / Jahr aber etwas wenig.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass sehr viele Wehren Wert darauf legen, dass der Aktive ja auch bei allen möglichen Anlässen (Feste, Umzüge usw.) erscheint. Da regen sich viele auf wenn eine FF zum Festzug mit nur 4-6 Mann aufschlägt (da blamiert man sich ja).
Für solche "Aktivitäten" sollte man sich halt erst dann Zeit nehmen, wenn man die notwendige Zeit für den Übungsdienst erbracht hat.


MkG.
Christof

http://www.feuerwehr-vilseck.de/index1.htm



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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz431392
Datum05.10.2007 02:0923114 x gelesen
Guten Morgen Christof,

Geschrieben von Christof StroblIch denke, es gäbe in vielen Wehren einiges durchzukauen ohne sich zu wiederholen, weil bestimmte Themen gerne vernachlässigt werden.

120h von jedem zu verlangen ist sicher "etwas viel", 40h / Jahr aber etwas wenig.

Eben, aber nicht bei einem Stundenansatz von 120 Stunden.
Zudem heißt es ja mindestens 40 Stunden Übungsdienst p.a.; es wird ja niemand erschlagen, nur weil er mehr Stunden hat!!

Geschrieben von Christof StroblAußerdem darf man nicht vergessen, dass sehr viele Wehren Wert darauf legen, dass der Aktive ja auch bei allen möglichen Anlässen (Feste, Umzüge usw.) erscheint. Da regen sich viele auf wenn eine FF zum Festzug mit nur 4-6 Mann aufschlägt (da blamiert man sich ja).
Für solche "Aktivitäten" sollte man sich halt erst dann Zeit nehmen, wenn man die notwendige Zeit für den Übungsdienst erbracht hat.

Das kommt dann ja auch noch erschwerend hinzu. Wobei ich finde, dass sich da jeder selbst seine Prioritäten setzen soll!


MfG
Daniel

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AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.431393
Datum05.10.2007 02:1623001 x gelesen
Geschrieben von Daniel MetzgerWobei ich finde, dass sich da jeder selbst seine Prioritäten setzen soll!
Nicht ganz. Die Ausbildung ist unabdingbar für eine funktionierende Wehr, aber ohne Verein würde der Brandschutz auch funktionieren.
Nicht falsch verstehen, ich hab NICHTS gegen (Feuerwehr) Vereine, aber es gibt IMHO viele die für den Feuerwehrverein mehr Zeit aufwenden als für ihren aktiven Dienst.


MkG.
Christof

http://www.feuerwehr-vilseck.de/index1.htm



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AutorHans8i S8., Korntal / Baden-Württemberg431394
Datum05.10.2007 02:2123069 x gelesen
Geschrieben von Daniel MetzgerJetzt mal im Ernst, die 120 Stunden Übung pro Jahr halte ich schlichtweg für übertrieben. Was will man in der Zeit alles durchkauen ohne sich am laufenden Band zu wiederholen?


Hallo,

ich denke, dass kommt mit darauf an, wie intensiv man Themen angeht.....Wirft man einen Schaumteppich hin, und erklärt den mittelschaum anhand der Bläschengrösse, und errechnet noch die MEnge für verschiedene Szenarien......oder macht man das ganze dann doch auch mal mit geeignetem Hilfsmittel und geschulten Ausbildern gerne mal praktischer, dann dauerts aber auch bissel länger......

Und um CFi's Stundenansatz zu verdeutlichen: denkst du, man schafft 8 Schulstunden zum Thema HSR in Theorie und praxis? ich konnts auch net glauben, und mancher Teilnehmer auch nicht. Und es hat jeder ein durchweg positives FAzit des von Christian gestalteten Tages gehabt.....


Grüsse
HAnsi


zur Vermeidung von Missverständnissen bitte ich die stillen Mitleser, folgendes zu beachten:
Bitte den Inhalt meiner Postings, welche übrigens meine persönliche Meinung darstellen, richtig wiedergeben.
Sollte der Zeilenumbruch beim Ausdrucken nicht stimmen, bitte eine kurze Mail an mich.

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz431395
Datum05.10.2007 02:3823054 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Hansi Stellmacherich denke, dass kommt mit darauf an, wie intensiv man Themen angeht
Man sollte zumindest die Themen so angehen, dass das Wesentliche rüberkommt.

Geschrieben von Hansi StellmacherWirft man einen Schaumteppich hin, und erklärt den mittelschaum anhand der Bläschengrösse, und errechnet noch die MEnge für verschiedene Szenarien
Wobei mich letzteres als Atr.-Führer recht herzlich wenig interessiert! Das ist Aufgabe vom Gruppenführer und/oder des Maschinisten.

Geschrieben von Hansi Stellmacheroder macht man das ganze dann doch auch mal mit geeignetem Hilfsmittel und geschulten Ausbildern gerne mal praktischer, dann dauerts aber auch bissel länger......
Wobei die Schaumbox schon was sehr feines ist. Bringt mehr als alle Karfreitag mal ne Schaumübung zu machen und sich dann wundern, warum aus´m Kombischaumrohr alles rauskommt nur kein Schaum.

Geschrieben von Hansi StellmacherUnd um CFi's Stundenansatz zu verdeutlichen: denkst du, man schafft 8 Schulstunden zum Thema HSR in Theorie und praxis?
Auf 8 Stunden wär´ ich jetzt nicht gekommen. Wenn man allerdings hergeht und wirklich alles zum Thema HSR an die Wand wirft, kommt schon was zusammen!

Geschrieben von Hansi StellmacherUnd es hat jeder ein durchweg positives FAzit des von Christian gestalteten Tages gehabt.....
Ich schätze ihn auch als perfektionistischen Übungsplaner und -durchführer ein. Vielleicht sollte ich doch mal bei euch nen Durchgang buchen. :-)


MfG
Daniel

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AutorSven8 T.8, Monheim / NRW431401
Datum05.10.2007 07:5222993 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerWenn man jetzt noch begreift das Juristen und BWLer gute Feuerwehrchefs wären *duckundrenn*
Applaus!!!

Mit zustimmenden Grüßen
Sven


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AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW431402
Datum05.10.2007 07:5923051 x gelesen
Geschrieben von Dirk Wulfes
Du hast anscheinend keinen Job, keine Kinder, keine Hobby's und auch sonst keine Ahnung vom reellen Leben?


Ich z.B. bin ende letzten jahres Vater geworden, gehe arbeiten, führe ein ganz normales Leben mit vielen Aktivitäten neben dem THW, das Fordert so ein Kind halt. Auf Grund von Krankheit komme ich in dem Zeitraum "nur" auf ca. 180h. In dem Jahr davor waren es knapp 350h.
Ich führe ein reales Leben, bin mir meiner Verantwortung mir gegenüber, meiner Familie und auch meinen Helfer gegenüber ganz bewust und habe noch genügend Freizeiz mich zu erholen und andere Dinge zu machen!
Klar bin ich auch nicht immer dabei, fehle ich mal wegen Urlaub , Krankheit und aus familiären Gründen und kann am ende das Jahres immer noch mit ruhigen Gewissen behaupten ich bin gut ausgebildet.

Ach ja, das Curriculum für einen Helfer in der Bergungsgruppe schreibt 100h vor, ohne EH, AGT oder sonstige Ausbildung! Um das Q, für qualifiziert, am ende des Jahres zu bekommen musst du imho ca. 80% der geforderten Themen ausgebildet bekommen. Einiges überschneidet sich, vieles macht man auch auf verlagerten Ausbildungen noch einmal. Alles in allem eigentlich, in nem vernünftigen Umfeld, ganz gut zu bewältigen!
Gruß
Sven

P.S.: Meine Frau und mein Kind fühlen sich nicht vernachlässigt!


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AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW431403
Datum05.10.2007 08:0122983 x gelesen
Dafür sollte man aber auch gleich eine neue Abkürzung einführen! ;-)
pw FM(SB)
pädagogisch wertfoller Feuerwehrmann (Sammelbegriff) ;-)
Gruß
Sven


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AutorIngo8 z.8, LK Harburg / Niedersachsen431409
Datum05.10.2007 08:5623070 x gelesen
Geschrieben von Christian Fischerm.E. wären auch 120h reine Aus-/ Fortbildung (ohne Einsätze) für die Feuerwehr eine gute Mindestschlagzahl (ich gehe jetzt davon aus daß die Feuerwehr mindestens mit PA ausgerüstet ist).

In der weißen Fraktion sind 30h üblich. Schon bei diesen FoBi sind die neuen Aspekte deutlich in der Minderheit. Aber natürlich ist es auch seinnvoll seltene oder besonders zeitkritische Dinge einmal zu üben. katS und Ausbilder-FoBi kommen natürlich noch dazu.

Insgesamt darf man bei den Zeitforderungen aber auch nicht vergessen, dass Ehrenamt davon lebt das die Leute eben nicht jedes Wochenende für ihre HiOrg/FW/THW da sind. Das geht in der "Sturm und Drang Zeit" aber nicht mit Familie und einem 50 Stunden Job. Da die Multiplikatoren (Ausbilder/ Gruppen- und Zugführer) einfach mehr machen müssen als die Mannschaft (Mehr an eigenen Schulungen und mehr durch Vorbereitung) ist eine Stundenzahl von 120 in der Fläche nicht leistbar. Das würde bedeuten, dass die Multiplikatoren incl. Ihrer Führungsaufgaben immer auf >300 Stunden kommen. Wie viele _geeignete_ Multiplikatoren wird es geben die zu einem solchen Zeitansatz bereit sind.

Und von den 4000 FA hier im Landkreis sind sicherlich auch viele genauso Ausbildungsaktiv wie die 40 Köpfe vom THW.

HiOrg, FW und THW unterscheiden sich übrigens grundlegend in den Zeitanforderungen für "Einsatz" (geplante Sanitätswachdienste oder RD-Schichten vs. kurze Alarmeinsätze auch zur Arbeitszeit).



Gruß
Ingo


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW431410
Datum05.10.2007 08:5823010 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerWenn man jetzt noch begreift das Juristen und BWLer gute Feuerwehrchefs wären *duckundrenn*

Klar... und dann noch sieht, wo die im öffentlichen Dienst z.B. wie arbeiten...

(Wie war das noch gleich mit dem Ausschreibungsrecht und seiner Umsetzung - Techniker haben das nicht formuliert!)


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen431413
Datum05.10.2007 09:4223050 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Dirk WulfesKomm auf den Teppich, jeder (normale) Mensch hat Zeiten in denen er sich stärker oder mal weniger stark einbringen kann. Deswegen rein raus rein in die FW würden die wenigsten mit machen (ich jedenfalls nicht).

nur mal zum Vergleich: Ich spiele Handball um mich fit zu halten (ob ich am Wochenende spiele oder nicht oder in welcher Mannschaft ist mir egal). Das sind pro Woche 3x2 Stunden reine Trainingszeit, d.h. 24 Stunden pro Monat, im Jahr dann etwa 240 - 260 Stunden. Und da sind die "Intensivbereiche" "Vorbereitung" (6 x Training / Woche --> 12 Stunden) und mehrere Trainingslager (20 Stunden) noch gar nicht dabei... Und da spielen auch einige Familienväter mit, so ist es nicht...


Viele Grüße

Christian

Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

besucht die Feuerwehr Steinbach


TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)431414
Datum05.10.2007 09:4223036 x gelesen
Da ich offenbar (Mit-)Auslöser (?) dieses groß inszenierten Abschieds bin, antworte ich natürlich auch noch mal. Ich finde es schade, aber auch unverständlich, wenn sich in einem Diskussionsforum Leute wegen Diskussionen verabschieden. In meinen Beiträgen, aber auch in denen von Christian Fleschhut, von Bernd Schaller (wir waren wohl die meistbeitragenden in diesem Diskussionszweig, daher die Aufzählung), aber auch in deinen finde ich jetzt trotz nochmaligem Durchlesen keinen Punkt, an dem die Diskussion von einer sachlichen Ebene auf eine von überzogener Kritik/Polemik/Satire oder gar Beleidigungen geprägte Ebene gesprungen ist. Daher kann ich dein theatralisches ?Tschüß? in keinster Weise nachvollziehen.

Geschrieben von Thomas GrauImmer mehr Schreiber hier
- zielen darauf kleinere Feuerwehren aufzulösen.
Schreibt wer? Die Diskussion ging um Wehren ohne PA. Die Begriffe ?kleine Feuerwehr? und ?Auflösung? hat wer in die Diskussion gebracht?

Mal allgemein: Mir ist aufgefallen, dass hier bei Diskussionen um die ?Größe? und ?Daseinsberechtigung? von Feuerwehren die Stimmen, die von Auflösung usw. reden, eben nicht von irgendwelchen ?Stadtmenschen? kommen. Dass diese Diskussion bei einem Threadtitel ?Verbesserungsmanagement bei einer Feuerwehr?, abgezweigt davon eine Diskussion über die Zukunft des Fahrzeuges TSF, erneut aufkommt, hätte man eigentlich schon erahnen können.
Es läuft regelmäßig so ab, dass in irgendeiner Diskussion von irgendwem in irgendeinem Beitrag von einer notwendigen Strukturveränderung im Feuerwehrbereich gesprochen wird, darauf kommen dann zig Beiträge von Leuten, die selbst schreiben dass sie in kleineren Wehren sind (i.d.R. ohne diesen Begriff irgendwie zu definieren), und dann anfangen über die bösen Gedanken der Städter zu lamentieren, obwohl diese vorher nicht ausgesprochen wurden.
Warum?
Sind sich die ?kleinen Wehren? den Problemen der Zukunft eventuell eher bewusst, da eher betroffen? Fehlen da jetzt dem ein oder anderen vielleicht Ideen, diesen Problemen zu begegnen?
Und klar, diese Argumente ?Tradition?, ?Feuerwehr = Verein, Dorfzusammenhalt? usw. werden jetzt auch noch von der Politik herausposaunt. Wenn?s dann mal hart auf hart kommt, hört das auch auf. Dann zählt irgendwann nur die gesetzliche Aufgabenstellung. Und dann?
Hier in RLP gehört ja die Feuerwehr wie die Kirche zum Dorf, wie von höchster Stelle propagiert wurde. Die Kirchenreform ist inzwischen durch... Hätte vorher so auch keiner erwartet...

Geschrieben von Thomas Grau Versteifen sich darauf dass kleine Wehren eher Feierwehren denn Feuerwehren sind.So verallgemeinernd hab ich auch das nicht geschrieben! Meine Aussage war, dass in kleinen Orten mit 10facher Fahrzeugbesatzung der Großteil dieser Feuerwehrangehörigen nicht wegen den originären Aufgaben der Feuerwehr dabei sind, sondern wegen derer des Feuerwehrvereins. Und ich bin der Meinung, dass dadurch die Qualität der wirklichen Feuerwehrarbeit zwangsläufig leidet.

Geschrieben von Thomas Grauverstecken sich dabei hinter Dienstvorschriften (z.B. vorgeschriebene Ausbildungsstunden) oder andere Vorgaben und vergessen dabei dass die meisten von uns freiwillige Feuerwehren sind, die so viel Ausbildung mitmachen wie sie könne, im Einsatz so gut arbeiten wie sie können, aber denoch auch noch ein Leben ausserhalb der Feuerwehr kennen.(und später von Jürgen DichtlWer schafft freiwillig in seiner Freizeit 40 Stunden Ausbildung im Jahr? Haben diese Leute kein Privatleben?)
Dazu haben ja schon einige andere was geschrieben. Ich sage ehrlich, auch wenn dieser Ausdruck wieder einigen Leuten nicht passen wird: Diesen Mindest(!)ansatz als überzogen darzustellen, ist lächerlich!
40h kann jede Wehr, egal welches Fahrzeug, welche ?Größe?, wie viele Einsätze usw., ausreichend mit Themen füllen. Wenn man es denn will.

Geschrieben von Thomas GrauKapieren nicht dass eine Freiwillige Stützpunktfeuerwehr mit nur 30 Aktiven auf dem Land, wo die meisten in der Stadt arbeiten, unrealistisch ist , deshalb werden hier evtl. 60 Aktive gebraucht, damit tagsüber mehr da sind die evtl. Schichtfrei oder Urlaub haben.Das Argument hab ich so zugegebenermaßen noch nicht gehört, folglich auch nicht bedacht. Ich meine allerdings, dass damit diese hohen Mannschaftszahlen nicht gerechtfertigt werden können, und das ein Großteil derjenigen, die tagsüber verfügbar sind, auch abends/nachts verfügbar sind. Wieso sollte der Schichtarbeiteranteil auf den Dörfern größer sein als der in der Stadt? Das ist vielleicht in der einen ?kleinen? Wehr der Fall, auf die du dich hier bezogen hast. In der Fläche?
Und mehr Urlaub haben die wohl auch nicht.

Geschrieben von Thomas GrauAkzeptieren nicht dass manchmal auch Sachen von Früher gut waren und nicht unbedingt eingestampft werden müssen.Dieses ?Früher? hat sich meiner Meinung nach im Feuerwehrbereich stark überholt, durch Modernisierungen von Technik und Vorschriften im Feuerwehrwesen selber, aber auch ganz allgemein in allen Bereichen, auf die eine Feuerwehr trifft. Es passt daher schlichtweg so gut wie nie, mit diesem ?Früher? heute zu argumentieren, die Voraussetzungen sind andere. Was früher reichte, reicht heut eben nicht mehr. Das einzige von ?Früher?, was ich im Feuerwehrbereich vermisse, ist die Funktionalität von manchen Fahrzeugen und Geräten. Mehr nicht.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorJan 8K., Niederlungwitz / Sachsen431416
Datum05.10.2007 09:5323183 x gelesen
Tach, Dirk!

Bin zu dem Thema (und zur "Diensteinstellung" von C.F.) voll deiner Meinung!

Ich komm sicher auch locker über die 40h - aber weil ich´s will und nicht muß!

Und sobald jemand jemand der Meinung ist das (nichtangestellte) Tätigkeit in einer FF "Dienst" ist, und nicht "Hobby" darf er bitte auch erwähnen wer mir diese Dienstzeit dann bezahlt - denn solange ich was freiwillig machen will - dann mach ichs kostenlos --- aber als "Dienstleistung" läppern sich da für einen Handwerksmeister ein paar Euro zusammen -- wobei: im Dienst trinke ich keinen Alkohol .... ;-)

Gruß Jan


... immer nur meine Meinung die hier geschrieben ist!!!!!!!!

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)431423
Datum05.10.2007 10:0223052 x gelesen
Geschrieben von Jan KunigUnd sobald jemand jemand der Meinung ist das (nichtangestellte) Tätigkeit in einer FF "Dienst" ist, und nicht "Hobby" darf er bitte auch erwähnen wer mir diese Dienstzeit dann bezahlt - denn solange ich was freiwillig machen will - dann mach ichs kostenlos --- Les dir das Brandschutzgesetzt deines Landes mal durch, dann siehst du, wie "freiwillig" das "Hobby" Feuerwehr ist, und warum der Begriff "Dienst" hier verwendet wird.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen431451
Datum05.10.2007 12:3623008 x gelesen
Geschrieben von Ingo zum FeldeIn der weißen Fraktion sind 30h üblich. Schon bei diesen FoBi sind die neuen Aspekte deutlich in der Minderheit.

Hier mußt Du aber bedenken, dass ein Großteil der RD-Fobi die jährliche Wiederholung und ggfs. Prüfung des Rea-Standards ist.

Wenn man will, könnte man inhaltlich locker jedes Jahr was neues machen oder das gelernte den neuesten Erkenntnissen der Medizin anpassen.



Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan


Feuerwehr Alpen
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen431460
Datum05.10.2007 13:1123084 x gelesen
Hallo Forum,

ich verstehe nicht, was dieses Gejammer um die lächerlichen 40Std/Jahr, Familie und Privatleben hier soll. Wer ein Ehrenamt antritt und dieses verantwortungsvoll ausfüllt weiss, dass der Rückhalt und die Akzeptanz durch die Familie vorhanden sein muß. Er weiss auch, dass ein umfangreiches anderweitiges Vereinsleben kaum machbar ist. Da reicht es nicht, mal eben nur bei Öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen oder SoSi-Fahrten aufzuschlagen. Eine solche Einstellung ist verantwortungslos.

Man betrachte das Ganze mal von einer anderen Seite.
Der Bürger verlässt sich darauf, daß ihm durch uniformierte Hilfskräfte, gleich welcher Farbe, umfangreiche und professionelle Hilfe zukommt. Dieses zu leisten und alles zur Erreichung dieser Ziele zu tun verpflichtet sich jeder, der irgendeiner solchen Organisation/Institution beitritt. Einen Platz in einer solchen Organisation oder Institution zu belegen, diesen Zielen aber nicht nachkommend, ist Vorspiegelung falscher Tatsachen und Betrug am Bürger. Diesem wird ein Hilfspotential vorgegaukelt, welches durch fehlende Ausbildung und einer falschen Einstellung zum Dienst in einer solchen Einheit, nicht vorhanden ist.

Wer hier nur hinter Blaulichtfahrten/Einsätze hinterher ist, die ja die lächerlichen 40 Std oft schon aufbrauchen, dafür aber nicht die entsprechenden Gegenleistungen in Form von Ausbildung und Qualifikation zu bringen bereit ist, sollte sich eine andere Beschäftigung suchen.
Wer den Anspruch auf Führung erhebt, (und auch die kleinen TEL im flachen Land tun dieses ) sollte gefälligst etwas dafür tun oder den Auftrag abgeben. Es ist ein unmöglicher Zustand, daß wir uns im Einsatz durch solche Leute ohne Ausbildung und ohne dem Willen zur Leistung führen lassen müssen.

Für den Durchschnittshelfer sind bei uns 200Std/Jahr bei weniger Einsätzen durchaus normal. Natürlich gibt es aber auch bei uns Negativbeispiele.
Eine Führungskraft oder die Idealisten kommen dann aber auch schon mal locker auf 400 bis 600Std. Was Einzelfälle bei uns im Jahr auf die Beine bringen will ich hier lieber nicht zum Besten geben.


Gruss
Jürgen Wenzel


TETRA-Digitalfunk im THW // Das THW in Google Earth
Downloads: unter : www.thw-gifhorn.de

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AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen431461
Datum05.10.2007 13:1623067 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sven Hildebrandt"nur" auf ca. 180h. In dem Jahr davor waren es knapp 350h.
Sind das reine Ausbildungszeiten, bei denen Du ausgebildet wirst, ohne Anfahrten zum Übungsort, ohne Ausbildungszeiten bei denen Du ausbildest, ohne Wartung/ Prüfung von Gerät, ohne die Zeiten fürs kleine Schwätzchen davor und danach? Das zählt bei FW nämlich nicht zu deiner persönlichen Ausbildungszeit dazu.

Geschrieben von Sven HildebrandtIch führe ein reales Leben, bin mir meiner Verantwortung mir gegenüber, meiner Familie und auch meinen Helfer gegenüber ganz bewust und habe noch genügend Freizeiz mich zu erholen und andere Dinge zu machen!
Bei 350 h p.a. zzgl. Einsätzen (wie oft wie lang?) und dem richtigen Job jetzt ja auch nicht das Problem. Nur eben nicht auf alle ehrenamtlichen Helfer übertragbar.

Geschrieben von Sven HildebrandtP.S.: Meine Frau und mein Kind fühlen sich nicht vernachlässigt!Das ehrt sie.(-:

Gruß,
Dirk


Alles meine persönliche Meinung usw..
Geh immer vom Schlimmsten aus, dann kannst du nur positiv überrascht werden!

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)431467
Datum05.10.2007 13:5923060 x gelesen
Volle Zustimmung.

Und das:Der Bürger verlässt sich darauf, daß ihm durch uniformierte Hilfskräfte, gleich welcher Farbe, umfangreiche und professionelle Hilfe zukommt. Dieses zu leisten und alles zur Erreichung dieser Ziele zu tun verpflichtet sich jeder, der irgendeiner solchen Organisation/Institution beitritt. Einen Platz in einer solchen Organisation oder Institution zu belegen, diesen Zielen aber nicht nachkommend, ist Vorspiegelung falscher Tatsachen und Betrug am Bürger. Diesem wird ein Hilfspotential vorgegaukelt, welches durch fehlende Ausbildung und einer falschen Einstellung zum Dienst in einer solchen Einheit, nicht vorhanden ist.ist völlig unabhängig von Dorf/Stadt/Großstadt.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.431468
Datum05.10.2007 14:0322975 x gelesen
Geschrieben von Jürgen WenzelDer Bürger verlässt sich darauf, daß ihm durch uniformierte Hilfskräfte, gleich welcher Farbe, umfangreiche und professionelle Hilfe zukommt. Dieses zu leisten und alles zur Erreichung dieser Ziele zu tun verpflichtet sich jeder, der irgendeiner solchen Organisation/Institution beitritt. Einen Platz in einer solchen Organisation oder Institution zu belegen, diesen Zielen aber nicht nachkommend, ist Vorspiegelung falscher Tatsachen und Betrug am Bürger. Diesem wird ein Hilfspotential vorgegaukelt, welches durch fehlende Ausbildung und einer falschen Einstellung zum Dienst in einer solchen Einheit, nicht vorhanden ist.

Sehr gut formuliert, Zustimmung!


MkG.
Christof

http://www.feuerwehr-vilseck.de/index1.htm



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AutorIngo8 z.8, LK Harburg / Niedersachsen431473
Datum05.10.2007 14:2823104 x gelesen
Geschrieben von Jürgen WenzelWer ein Ehrenamt antritt und dieses verantwortungsvoll ausfüllt weiss, dass der Rückhalt und die Akzeptanz durch die Familie vorhanden sein muß. Er weiss auch, dass ein umfangreiches anderweitiges Vereinsleben kaum machbar ist.

Auch wenn ich meine Tätigkeit gewissenhaft ausübe (und deutlich über die hier genannten 40h/a komme) möchte ich dir hier widersprechen.
Es ist unbestritten, dass die Ausbildung für eine qualifizierte Mitarbeit in jeder Org > 300 Std dauert (für die ehrenamtliche Mitarbeit im RD rechne ich mit einem Aufwand von ca. 1000 Std bis jemand wirklich fit als Fahrer RTW ist). Es mus jedoch möglich sein wenn man ein bestimmtes Niveau ereicht hat, dieses auch mit vertretbarem Aufwand aufrecht zu erhalten. Eben auch wenn gerade die Zwillinge gekommen sind, man die Abteilungsleitung von 200 Mitarbeitern übernommen hat oder eben auch einfach nicht mehr so viel Lust. Und in diesen zeiten muss es eben möglich sein eine Durchschittsqualifikation mit einem Aufwand von <100h/a aufrecht zu erhalten.

Geschrieben von Jürgen WenzelDer Bürger verlässt sich darauf, daß ihm durch uniformierte Hilfskräfte, gleich welcher Farbe, umfangreiche und professionelle Hilfe zukommt.
Da verlasse ich mich nur im RD drauf. Auch wenn hier 10-20% ehrenamtlich und damit nicht professionell erbracht werden ist das Niveau eben entsprechend. Für alle anderen Bereiche von HiOrg/FF/THW ist es eben nicht profesionell sondern ehrenamtlich. Trotzdem hoffentlich umfangreich und hinreichend qualifiziert. Eben daher bin ich dagegen das jede FW einen Hilfeleistungssatz hat und jeder FA auch Sanitäter ist.
Qualifiziertes Ehrenamt kann in der Fläche nur funktionieren wenn die Aufgaben für den einzelnen überschaubar bleiben. Und wenn es möglich ist noch ein Hobby nebenbei zu haben (zumindest ohne Zwillinge oder 200 Mitarbeiter).

Gruß
Ingo


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AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.431478
Datum05.10.2007 14:4923013 x gelesen
Geschrieben von Ingo zum FeldeEs mus jedoch möglich sein wenn man ein bestimmtes Niveau ereicht hat, dieses auch mit vertretbarem Aufwand aufrecht zu erhalten
Das bestreitet doch keiner, es gibt halt nur unterschiedliche Auffassungen, wie hoch der "vertretbare" Aufwand sein soll.

Geschrieben von Ingo zum FeldeEben auch wenn gerade die Zwillinge gekommen sind, man die Abteilungsleitung von 200 Mitarbeitern übernommen hat
Dürfte doch auch kein Problem sein wenn der ein oder andere mal eine Zeit kürzer treten muss.
Er muss halt dann damit rechnen, dass er das versäumte irgendwann wieder aufholen muss.

Geschrieben von Ingo zum Feldeoder eben auch einfach nicht mehr so viel Lust
Wer mal keine Lust mehr hat, soll halt seinen Meldeempfänger für eine Zeit abgeben, dann weiß die Führung bescheid.

Geschrieben von Ingo zum FeldeDa verlasse ich mich nur im RD drauf. Auch wenn hier 10-20% ehrenamtlich und damit nicht professionell erbracht werden ist das Niveau eben entsprechend
Da kann man sich u.U. auch täuschen!


MkG.
Christof

http://www.feuerwehr-vilseck.de/index1.htm



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AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW431481
Datum05.10.2007 14:5823078 x gelesen
Mahlzeit,

das sind die Zeiten die ich, abseits von Einsätzen, mit Übungen und Ausbildung verbracht habe, also auch wo ich ausgebildet habe.
Dabei sind aber auch die Zeten die ich in unsere Webseite investiere!
Letztendlich ist es aber egal wie sich das nun genau zusammen stellt.
Fakt ist, die BA schreibt Themen mit einen Umfang von 100 Stunden auf OV-Ebene vor + Fachausbildung wie EH, Sprechfunk, AGT, Kraftfahrerausbildung (Pflicht für jeden Fahrer von Dienstfahrzeugen) und und und.
Das ist reiner geplanter Ausbildungsbetrieb ohne dann noch Ausbildungswochenenden wo Themen intensiver und realistischer durchgeübt werden.
Beim letzten Übungswochenende waren das noch mal knapp ca. 20h.

Wieviele Stunden ich insgesammt fürs THW aufwende möchte hier so mancher gar nicht wissen! Les dir mal den Beitrag von Jürgen Wenzel durch, dann kannste es erahnen.
Gruß
Sven


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AutorAndr8eas8 L.8, Sindelfingen / B/W431496
Datum05.10.2007 15:3823026 x gelesen
Geschrieben von Ingo zum FeldeUnd in diesen zeiten muss es eben möglich sein eine Durchschittsqualifikation mit einem Aufwand von <100h/a aufrecht zu erhalten.
Meinst Du damit Dienst+Fortbildung? Wenn ja wäre das bei uns natürlich zuwenig um auf den RTW zu kommen.
Geschrieben von Ingo zum FeldeDa verlasse ich mich nur im RD drauf.
Du vielleicht, der Bürger selbstverständlich auch in den anderen Berreichen.
Geschrieben von Ingo zum FeldeAuch wenn hier 10-20% ehrenamtlich und damit nicht professionell erbracht werden ist das Niveau eben entsprechend.
Ohne was neues zu beginnen. Bei uns ist dieser Faktor völlig zu Recht auf unter 5%.
Gruß Andreas


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AutorKlau8s K8., Twistringen / Niedersachsen431503
Datum05.10.2007 16:0923136 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sven HildebrandtFakt ist, die BA schreibt Themen mit einen Umfang von 100 Stunden auf OV-Ebene vor + Fachausbildung wie EH, Sprechfunk, AGT, Kraftfahrerausbildung (Pflicht für jeden Fahrer von Dienstfahrzeugen) und und und.
Du kannst aber nicht die Ausbildung von einen THW Ortsverband mit 9 Einsatzfahrzeugen, davon 3 GKW, nicht mit einer Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung vergleichen um der es ursprünglich ging, dass passt einfach nicht. Die Kameraden haben bei uns TSF Normfahrzeuge, auf der anstatt 4 PA nur 2 mitgeführt werden.

Alle Kameraden durchlaufen natürlich die geforderte Grundausbildung (heute TM1 und TM2), manche bilden sich weiter zum Maschinisten, andere wiederum zu Atemschutzgeräteträgern. Das läuft also genauso wie bei euch in der Fachausbildung.

Die Atemschutzträger müssen sich ebenfalls jährlich weiterbilden, einmal auf Landkreisebene in der Atemschutzübungsstrecke und einmal auf Stadtebene mit allen anderen Atemschutzgeräterträgern. Du siehst also, hier ist schon ein Unterschied erkennbar, die Atemschutzträger müssen also mehr Stunden erbringen als der "normale" Feuerwehr angehörige. Weiterhin gibt es zusätzliche Übungsdienste, in der mehrere Ortsfeuerwehren zusammenarbeiten müssen (gemäß AAO und SER), in der dann auch Atemschutzträger entsprechend eingesetzt werden.

Damit haben die Kameraden der Feuerwehr mit Grundausstattung nach meiner Meinung ihren soll erfüllt, sie sind ausgerüstet für eine Brandbekämpfung und technischer Hilfe im kleinen Umfang. Der eine hat dabei vielleicht 30 Stunden, der andere 50 je nach Zusatz Ausbildung abgeleistet.

Ich denke du weißt das dein Vergleich dabei hingt.


Wer alles verschiebt ist noch lange nicht zukunftsorientiert und Abwasser ist ein Thema, das unbedingt geklärt werden muß.

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AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW431504
Datum05.10.2007 16:1922980 x gelesen
Hallo Klaus,

Geschrieben von Klaus Krebsch denke du weißt das dein Vergleich dabei hingt.

ich habe nirgends geschrieben das die mehr Ausbildung machen müssen sondern nur beschrieben wie es anderswo aussieht und das es möglich ist, einen größeren Ausbildungstechnischen Aufwand zu betreiben ohne das einen das Privat und Familienleben flöten geht. Nicht mehr und nicht weniger, von daher hingt da auch nichts.
Gruß
Sven


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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen431506
Datum05.10.2007 16:2623028 x gelesen
Hallo Ingo,

Geschrieben von Ingo zum FeldeEs mus jedoch möglich sein wenn man ein bestimmtes Niveau ereicht hat, dieses auch mit vertretbarem Aufwand aufrecht zu erhalten. Eben auch wenn gerade die Zwillinge gekommen sind, man die Abteilungsleitung von 200 Mitarbeitern übernommen hat oder eben auch einfach nicht mehr so viel Lust. Und in diesen zeiten muss es eben möglich sein eine Durchschittsqualifikation mit einem Aufwand von <100h/a aufrecht zu erhalten.

Es ist möglich. Da widerspricht Dir keiner.
So gibt es auch bei uns Helfer, die den THW-Dienst aus persönlichen Gründen mal für ein oder zwei Jahre etwas schleifen lassen müssen.
Wenn dieses dann Helfer sind, die Jahrelang zum Wohl des Ortsverbandes und des Bürgers ihre bei uns üblichen Stunden geschoben haben und eine Reaktivierung nach Ablauf der besonderen persönlichen Umstände zu erwarten ist, finden wir Wege, dieses gemeinsam zu tragen und zu verbuchen.
Helfer, die sich bei uns dagegen mit 40 oder 60 Std über Wasser halten wollen und dieses vielleicht auch schon am Anfang ihrer Laufbahn praktizieren, sind auch schnell wieder weg vom Fenster. Hierbei ist nicht nur die eigene fehlende Grundeinstellung maßgebend, sondern auch die Tatsache, daß man sich damit ratz fatz die Moral der anderen Mitglieder hinüber hilft.

Geschrieben von Ingo zum FeldeDa verlasse ich mich nur im RD drauf. Auch wenn hier 10-20% ehrenamtlich und damit nicht professionell erbracht werden ist das Niveau eben entsprechend. Für alle anderen Bereiche von HiOrg/FF/THW ist es eben nicht profesionell sondern ehrenamtlich.........................................
Das ist schon im Grundsatz ein Irrtum.
Sieht der normale Bürger eine Uniform, muß er davon ausgehen, daß hier professionelle Kräfte am Werk sind. Er brauch dabei nicht nach Art oder Farbe zu unterscheiden und er hat ein Recht auf diesen Glauben und sein in die Uniform gesetztes Vertrauen.
Der Uniformierte und seine Organisation/Institution hat im Gegenzug die Pflicht das in ihm gesetzte Vertrauen durch Qualifikation und innerer Einstellung zu rechtfertigen.

Alles Andere stellt die Grundsätze des Ehrenamtes und der falsch verstandenen Freiwilligkeit in der Gefahrenabwehr in Frage.


Gruss
Jürgen Wenzel


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AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen431507
Datum05.10.2007 16:3623011 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ingo zum FeldeFür alle anderen Bereiche von HiOrg/FF/THW ist es eben nicht profesionell sondern ehrenamtlich.

dazu ein Zitat eines Kreisbrandinspektors aus Hessen anläßlich einer Großübung an einem Krankenhaus, kann wörtlich in einem älteren "Florian Hessen" nachgelesen werden, dem Sinn nach wiedergegeben:
"Es ist völlig egal ob Berufs- oder freiwillige Feuerwehr, der Bürger erwartet von allen die gleiche, professionelle Hilfe"


Viele Grüße

Christian

Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

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AutorJan 8K., Niederlungwitz / Sachsen431508
Datum05.10.2007 16:3823034 x gelesen
Nabend!

Ist sicher etwas blöd rübergekommen was ich meine .... (ich war aber ehrlich gesagt etwas "aufgeregt" über die "WirSindNurVerordnugserfüllendeFeuerwehr"-Meinung)

Unser Ausbildungs- und Übungsdienst wird so durchgezogen wie es sich gehört, mit wesentlich mehr als 40h/a und absolut alkohol- und "anderenBlödsinn"-frei. Auch mit Ausbildungsthemen die weniger aufregend sind.

Das gehört eben auch zu meinem "Hobby" Feuerwehr. Genau so aber auch meine zusätzlichen Stunden bei Wettkampf, Instandhaltung, JFW und und und (sind bei mir sicherlich das Doppelte der Norm"Dienst"Zeit.
Und ich bin immer gern bei der Feuerwehr wegen meiner zusätzlichen Stunden -- nicht weil ich ein Helfer- oder Rettersyndrom hab oder der Allgemeinheit in Deutschland was gutes tun will.
Und ich denke bei den meisten FA in Deutschland ist der Grund zur Feuerwehr zu gehen ein paar schöne (und NEBENBEI sinnvolle) Stunden ihrer Freizeit mit paar "Kumpels" zu verbringen.
Wenn jemand andere Gründe (z.B. einen lieben Dienstherren) ist das ok, nur soll er den Leuten die das aus Spaß an der Freude machen das nicht vermiesen.

Fest steht "Dienst ist Dienst" -- und da gibt es keinen Schnaps, wer aber von selbst mehr oder anderes machen will als die Mindestanforderungen solls gerne tun- aber er soll auch andere nicht zwingen sein "Mehr" oder "Anderes" mitzumachen.

Das wollte ich damit ausdrücken ! Ich hoffe jetzt ist klar warum ich meine Feuerwehr immer noch als Hobby bezeichne - der Dienst gehört dazu, man sollte aber akzeptieren wenn einige das auf das Notwendige aber Ausreichende zurückschrauben um ggf. in anderen Bereichen etwas mehr zu tun.

So nun muß ich zum Dienst ......


Gruß Jan


... immer nur meine Meinung die hier geschrieben ist!!!!!!!!

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AutorKlau8s K8., Twistringen / Niedersachsen431518
Datum05.10.2007 17:1522976 x gelesen
Hallo Sven,

Geschrieben von Sven Hildebrandton daher hingt da auch nichts.
Ok, drücke das mal anders aus. Ich muss das an Ausbildung absolvieren, was ich im Einsatz einsetzen kann. Oder anders gesagt, was ich auf dem Fahrzeug an Ausrüstung habe. Nicht mehr und nicht weniger.

Wollte den Thread grade abtrennen, war aber schon jemand schneller *klick*

Schönen Tag noch

Klaus


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AutorSeba8sti8an 8M., Kirchehrenbach / Bayern431519
Datum05.10.2007 17:1722970 x gelesen
Na dann wirds wieder einer weniger aus unserm Landkreis ... :-(

Aber, wir werden uns noch oft genug ohne Forum sehen ... ;-)

Bis demnächst Thomas!


MkG Sebastian


Die Beiträge spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung, nicht die meiner Feuerwehr(führung) !!!

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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen431525
Datum05.10.2007 17:3923025 x gelesen
Hallo Thomas,

Geschrieben von Thomas GrauSchade, es gibt durchaus überaus kompetente Autoren hier, deren Beiträge mich noch begeistern, die fachlich und auch menschlich realistisch bleiben.

Aber ich habe mich entschlossen hier nicht mehr zu posten, sondern nur noch die fachlich interessanten Beiträge zu lesen.

Das ist m.E. die falsche Reaktion.

Ich als Außenseiter habe hier aus diesem sehr viel für mich gewinnen können. Nicht alles läßt sich greifbar formulieren, da es auch oft nur ein Bild ist, welches man von einer Sache oder Einheit hatte und es dann korrigieren mußte. Weiterhin habe ich auch sehr oft mit Gegenwind rechnen müssen und diesen dann auch erwartungsgemäß bekommen. Anders hätte sich ein Beitrag für mich auch nicht gelohnt.

Ich denke, daß man nur aktiv aufnimmt und dazulernt, wenn man durch Beteiligung auch in der Pflicht zur Begründung seiner Meinung steht. Erst dann kommen die grauen Zellen, anders als nur beim mitlesen, so richtig in Wallung.

Wer also durch sein Mitlesen nimmt und dazulernt, sollte die Autoren durch aktive Beteiligung unterstützen, wenn er denn in dem Thema sachkundig genug ist. Auch andere wollen nicht nur schreiben, sondern lernen, neue Sichtweisen erarbeiten oder Anregungen erhalten.

Überlegs Dir mal. Es gibt genug, die hier nur parasitenhaft absaugen und nicht den A.... in der Hose haben, sich aktiv zu beteiligen. Willst Du dazugehören?


Gruss
Jürgen Wenzel


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AutorIngo8 z.8, LK Harburg / Niedersachsen431528
Datum05.10.2007 17:4623014 x gelesen
Geschrieben von Christian Fleschhut"Es ist völlig egal ob Berufs- oder freiwillige Feuerwehr, der Bürger erwartet von allen die gleiche, professionelle Hilfe"

Wer behauptet eine ehrenamtliche Kraft währe genauso qualifiziert wie eine hauptamtliche Kraft tut dem Hauptamt in RD und BF unrecht.
Eine FW mit wenigen Brandeinsätzen im Innenangriff wird einfach weniger Einsatzerfahrung haben als die Angehörigen einer BF (oder auch einer Einsatzstarken FF). HA Kräfte haben andere Voraussetungen (Vorbindung und Körperlich) und eine Längere Ausbildung und Anteile die für Ehrenamtliche Zusatzqualifikationen sind (Maschinist, RS/RA,....). HA im RD haben einfach mehr Einsatzerfahung als Ehrenamtliche.

Ich bin durchaus für eine qualifizierte Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Kräfte. Und mit den von mir genannten min 300 Std. bin ich deutlich über den Ansätzen der DV2 für TM+Funk+AGT oder z.B. einem SanC DRK oder Fachausbildung Sanität der JUH.

Aber Ehrenamt ist eben kein Hauptamt und die Ergebnisse sind eben entsprechend.
Hier auf dem Dorf erwartet auch keiner das eine BF kommt.

Gruß
Ingo


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431529
Datum05.10.2007 17:4923065 x gelesen
Geschrieben von Jan KunigIch komm sicher auch locker über die 40h - aber weil ich´s will und nicht muß!

Nochmal. 40h/ jahr sind Kinderkram.
Die bekomme ich locke rmit dem voll, was nur die Schmalspurausbildung des TrM 2 beinhaltet.


Geschrieben von Jan KunigUnd sobald jemand jemand der Meinung ist das (nichtangestellte) Tätigkeit in einer FF "Dienst" ist, und nicht "Hobby" darf er bitte auch erwähnen wer mir diese Dienstzeit dann bezahlt -

Du solltest Dich mal mit dem Begriff "dienen" auseinandersetzen.
Dies beinhaltet u.a., die Erledigung einer Sache um ihrer selbst willen ohne persönliche Motive und unter Hintenanstellung persönlicher Befindlichkeiten, Vorteile,...
Und es geht nicht um die Frage bezahlt oder nicht. Man kann einen Dienst auch ohne Bezahlung leisten

Aber in Deutschland kennt Word nicht mal den Begriff "Dienstleister". Was will man da erwarten.


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Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW431531
Datum05.10.2007 17:5722977 x gelesen
Nabend,

Geschrieben von Ingo zum FeldeHier auf dem Dorf erwartet auch keiner das eine BF kommt.

stimmt, erwartet hier auch keiner.
Es erwartet aber jeder das zu jeder Tages und Nachtzeit jemand kommt und hilft und in dem was er macht sich professionel bewegt.
Oder glaubst du Oma Trude steht vor ihrem brennenden Haus und sagt:" Das sind die von der freiwilligen Feuerwehr, da dauert das löschen halt länger weil die das ja in ihrer Freizeit machen!"
Nicht wirklich, die Erwartungshaltung an freiwillig und die die es beruflich machen ist im Einsatz von der Seite der betroffenen Person die selbe!
Gruß
Sven


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431533
Datum05.10.2007 17:5923026 x gelesen
Geschrieben von Daniel MetzgerJetzt mal im Ernst, die 120 Stunden Übung pro Jahr halte ich schlichtweg für übertrieben. Was will man in der Zeit alles durchkauen ohne sich am laufenden Band zu wiederholen?

Du solltest Dich mal mit der Frage der Methodik und Didaktik beschäftigen. Dann würdest Du sowas nie im Leben schreiben.
Sehr viel von dem was wir tun würde wesentlich sicherer/ besser laufen, wenn man es sehr oft einfach wiederholen würde.
Ich kann von keinem FM erwarten daß er eine Steckleiter nachts um drei Uhr in 90 Sekunden (incl. Anlauf vom Fahrzeug zum Gebäude) sicher stellt und besteigt, wenn er das nur 1-2 Mal im Jahr macht.

Ebenso die AGT. Ich erwarte von einem AGT, daß vom Einsatzbefehl bis zur Einsatzklarmeldung nicht mehr als 120 Sekunden vergehen. Und das sicher und ordentlich ausgerüstet und nicht geschlampt.
Das geht aber nur, wenn man es immer wieder übt.
Es gibt für die wiederholende Übung bestimmter (einfacher) standardisierter Handlungsabläude bis zur Ebene der Handlungssicherheit einen (leider ungeliebten) Begriff der in Deutschland völlig falsch verstanden und i.d.R. völlig falsch interpretiert wird. Dieser heißt Drill. D.h. ich über das immer wieder so lange bis ich es fast im Schlaf kann. Nur dann habe ich die nötige Sicherheit und Routine in meinem Tun. Und dann habe ich den Kopf frei für den eigentlichen Einsatz. Wer beim Ausrüsten mit PA noch nachdenken muß kann keinen Gedanken auf die mentale Vorbereitung des Einsatzes und auf die Auswertung des erhaltenen Einsatzbefehls verbrauchen.

Also wiederhole ich und wiederhole ich bestimmte Dinge. Dies kann ich aber auch so gestalten, daß der Wiederholende das gar nicht bewußt merkt.

Aber die deutsche Feuerwehr meint ja immer noch (um bei diesem Beispiel zu bleiben), daß zwei Mal im Jahr PA auf den Rücken schnallen reicht, um als AGT in eine absolut lebensfeindliche Umgebung zu gehen.
Wenn der AGT mindestens ein mal im Monat (auch in einsatzähnlichen Tätigkeiten) mit dem Gerät üben würde wäre dies wesentlich sinnvoller.


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431536
Datum05.10.2007 18:0223089 x gelesen
Geschrieben von Daniel MetzgerZudem heißt es ja mindestens 40 Stunden Übungsdienst p.a.; es wird ja niemand erschlagen, nur weil er mehr Stunden hat!!

Nur mal zum Vergleich. 40h erwarte ich von einem FM in seinem TrM2 pro Jahr. Also jemandem der sonst keinerlei Sonderfunktion hat, kein TrFü ist, kein Maschinist, nichts selbst entscheiden muß und als "Rookie" im Einsatz noch an der Hand genommen wird.
Und das nur als Erstausbildung für bestimmte Bereiche.
Von Wiederholung anderer Bereiche steht da noch gar nichts.


Geschrieben von Daniel MetzgerDas kommt dann ja auch noch erschwerend hinzu. Wobei ich finde, dass sich da jeder selbst seine Prioritäten setzen soll!

Wie wäre es, wenn man sich zuert um die Aufgabe kümmert. und wenn man dann noch meint zuviel Zeit zu haben (kann ich mir dann nur schwer vorstellen), kann man auch an so sinnbefreiten Veranstaltungen wie in Dreierreihen mehr schlecht als recht durch die Gegend zu watscheln verbrauchen und sich dann noch einreden daß dies der Bevölkerung die Leitungsfähigkeit der Feuerwehr deminstriert...


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Christian Fischer
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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431539
Datum05.10.2007 18:0923059 x gelesen
Geschrieben von Daniel MetzgerAuf 8 Stunden wär´ ich jetzt nicht gekommen. Wenn man allerdings hergeht und wirklich alles zum Thema HSR an die Wand wirft, kommt schon was zusammen!


Ähm. Das an die Wand werfen zum Thema HSR beschränke sich auf 30 Minuten. Und das war nicht an die Wand geworfen, sondern aktiv gemalt.
Davor kam eine kurze Wiederholung aus brennen und Löschen, die demonstration mit der F/O-Box. Das Thema richtige PSA.
Aber der halbe Tag waren Grundtätigkeiten mit dem HSR. Danach konnten die Teilnehmer die Basics.
Nun schließt sich das an, was Du nicht verstanden hast. Wiederholung. Und das kostet bis auf ein paar Liter Wasser nicht mal was. Das Thema heißt nicht umsonst HSR-Drill. Denn das muß blind (bei Nullsicht) gehen. In jeder Situation. Wer glaubt keine Themen mehr zu haben, der läßt seine AGt eben ein Mal im Monat eine Stunde mit dem HSR üben.




Geschrieben von Daniel MetzgerIch schätze ihn auch als perfektionistischen Übungsplaner und -durchführer ein.

Ich sehe das ganz einfach. Ich habe bei einer Ausbildung Teilnehmer vor mir, die sich extra dafür Zeit genommen haben. Also haben sie auch einen Anspruch auf eine gewissen Qualität der Ausbildung. Und zwar vollkommen egal, ob sie dafür bezahlen oder kostenlos teilnehmen. Das ist eine Frage dessen, was man selbst an sich für Ansprüche als Ausbilder stellt, und wie man selbst gerne Ausbildung erleben möchte.
Nämlich zieorientiert, frei von irgend welchem schmückenden Beiwerk und Schräubchenkunde, spannent, interessant und zu begreifen (weil in 90% der Fälle bilden wir Anwender/ Praktiker aus).


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Christian Fischer
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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen431540
Datum05.10.2007 18:1423024 x gelesen
Geschrieben von Sven HildebrandtNicht wirklich, die Erwartungshaltung an freiwillig und die die es beruflich machen ist im Einsatz von der Seite der betroffenen Person die selbe!
Viel schlimmer!
Viele Bürger kennen den unterschied einer FF zu einer BF gar nicht. Sie kennen eben nur die Feuerwehr. Bei anderen Institutionen hört es denn aber auch schon ganz auf.
Unterm Strich zählt da nur die Uniform der er vertraut und da kann es im Auge des Bürgers keine Zweiklassenqualifikation geben.
So wissen wir auch, dass hobbymäßig ausgeführte Tätigkeiten, wenn auch nicht sehr oft, u.U. qualifizierter sein können als es andere beruflich fertig bringen. Welche Flöten man wider anderer Erwartung im Beruf antreffen kann, weiss hier sicher jeder aus seinem eigenen Berufszweig zu berichten.
Allein der Beruf ist noch lange kein Garant für Qualität, wobei man aber natürlich die Einsatzhäufigkeit und die damit einhergehende aus Versehen gemachte Erfahrung nicht außer Acht lassen darf.


Gruss
Jürgen Wenzel


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AutorJürg8en 8W., Gifhorn / Niedersachsen431542
Datum05.10.2007 18:2322921 x gelesen
Geschrieben von Christian Fischerkann man auch an so sinnbefreiten Veranstaltungen wie in Dreierreihen mehr schlecht als recht durch die Gegend zu watscheln verbrauchen und sich dann noch einreden daß dies der Bevölkerung die Leitungsfähigkeit der Feuerwehr deminstriert...

Ich brech ab! ;-))
Ich wollte es nicht schreiben aber es scheint bei einigen wirklich schon die Erfüllung zu sein und die 40Std reichen da auch. Gehen doch für den Gewaltmarsch mit anschließender Kameradschaftspflege auch schon 5 Std drauf. ;-)
Tschuldigung. Alles oben geschriebene ist ungültig.


Gruss
Jürgen Wenzel


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AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen431565
Datum05.10.2007 23:2223036 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ingo zum FeldeWer behauptet eine ehrenamtliche Kraft währe genauso qualifiziert wie eine hauptamtliche Kraft tut dem Hauptamt in RD und BF unrecht.

hat das irgendjemand behauptet? Nein! Das interpretierst du in die Beiträge hinein.

Fakt ist doch nunmal, dass auf dem Land (die nächsten BF sind bei uns hier 40 km weg!) die Leute das gleiche von der kleinen FF erwarten wie in der Stadt von der großen FF oder gar BF.
Das "Rausreden" nach dem Motto "Wir machen das doch freiwillig" ist nicht möglich.
Selbst bei uns wurde schon im Gerätehaus angerufen und ein Feuer gemeldet (und die Anruferin wußte nicht, dass wir gerade vom letzten Einsatz zurückkamen und die Ausrüstung wieder gerichtet haben)...
Ganz klar kann eine kleine Wehr nie die Einsatzerfahrung wie die "Großen" haben. Deswegen muss eben hier die Ausbildung stimmen!


Viele Grüße

Christian

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz431569
Datum06.10.2007 01:0323046 x gelesen
Hallo Christian,

Geschrieben von Christian FischerNur mal zum Vergleich. 40h erwarte ich von einem FM in seinem TrM2 pro Jahr.
Macht nach der Ableistung der geforderten 2 Jahre 80 Stunden- also Lernzielkatalogkonform.
Das ist ja jetzt nichts besonderes.

Geschrieben von Christian FischerSonderfunktion
Welche im geeigneten Rahmen natürlich auch fortzubilden sind.
Das steht ja alles außer Frage! Aber trotzdem finde ich deinen Stundenansatz von 120h/a sehr übertrieben.
Ich fänd´s klasse, wenn du mir mal ne Planung vorschlagen würdest, was wann wie beübt wird.

Geschrieben von Christian FischerWie wäre es, wenn man sich zuert um die Aufgabe kümmert. und wenn man dann noch meint zuviel Zeit zu haben (kann ich mir dann nur schwer vorstellen), kann man auch an so sinnbefreiten Veranstaltungen wie in Dreierreihen mehr schlecht als recht durch die Gegend zu watscheln
Ich sag doch, dass sich bei Veranstaltungen dieser Art jeder seine Prioritäten setzen soll.
Ich watschel gelegentlich auch in Dreierreihen daher, aber dann kultureller Natur im Spielmanns- und Fanfarenzug.

Geschrieben von Christian Fischerund sich dann noch einreden daß dies der Bevölkerung die Leitungsfähigkeit der Feuerwehr deminstriert...
Ich glaube kaum, dass es das irgendwo gibt.


MfG
Daniel

Frei nach Artikel 5, Absatz 1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Nur weil oben als Wohnort Jockgrim steht und ich dort bekanntermaßen Mitglied der Feuerwehr bin, muß man nicht meinen ich beziehe mich in Postings nur auf das, was dort geschieht.
Ich habe durchaus meine EIGENE Meinung!

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz431570
Datum06.10.2007 01:2023028 x gelesen
Dass es manchmal ohne "Drill" nicht geht, steht außer Frage. Gerade das Thema Vornahme des Hohlstrahlrohres muß 100% sitzen, denn es ist die Lebensversicherung im Innenangriff. Das brauch ich aber dir nicht zu sagen! :-)

Geschrieben von Christian FischerEbenso die AGT. Ich erwarte von einem AGT, daß vom Einsatzbefehl bis zur Einsatzklarmeldung nicht mehr als 120 Sekunden vergehen. Und das sicher und ordentlich ausgerüstet und nicht geschlampt.
Vom zeitlichen her gehe ich absolut konform. Letzteres merkt man ja schön im Brandcontainer. Leider geht da aber nur ein Bruchteil der AGTs durch.

Geschrieben von Christian FischerWer beim Ausrüsten mit PA noch nachdenken muß kann keinen Gedanken auf die mentale Vorbereitung des Einsatzes und auf die Auswertung des erhaltenen Einsatzbefehls verbrauchen.
Streiche mal das Nachdenken und setze Nervosität.

Geschrieben von Christian FischerAber die deutsche Feuerwehr meint ja immer noch (um bei diesem Beispiel zu bleiben), daß zwei Mal im Jahr PA auf den Rücken schnallen reicht, um als AGT in eine absolut lebensfeindliche Umgebung zu gehen.
Und das reicht eben nicht. Wenn das mal in die Köpfe gehen würde...

Geschrieben von Christian FischerWenn der AGT mindestens ein mal im Monat (auch in einsatzähnlichen Tätigkeiten) mit dem Gerät üben würde wäre dies wesentlich sinnvoller.
Wir z.B. hatten die letzten zwei Jahren mehr Ernstfallübungen (grob geschätzt 14) als die restlichen 6 Jahre davor, in denen ich aktiv bin. Also IMHO genügend Möglichkeiten den PA aufzuschnallen.

Wie du siehst sind unsere Meinungen zur Qualität der Ausbildungen recht identisch, nur halte ich die 120 Stunden immernoch für viel zu viel...


MfG
Daniel

Frei nach Artikel 5, Absatz 1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Nur weil oben als Wohnort Jockgrim steht und ich dort bekanntermaßen Mitglied der Feuerwehr bin, muß man nicht meinen ich beziehe mich in Postings nur auf das, was dort geschieht.
Ich habe durchaus meine EIGENE Meinung!

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen431575
Datum06.10.2007 06:5622995 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerWenn man jetzt noch begreift das Juristen und BWLer gute Feuerwehrchefs wären

Wenn die ganz anders sind als die die es jetzt gibt, will ich das nicht ausschließen :-)


Gruß

A.

Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung.

INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN!

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg431576
Datum06.10.2007 07:0822956 x gelesen
Geschrieben von Daniel MetzgerIch glaube kaum, dass es das irgendwo gibt.

Genau das wird landauf, landab bei (den völlig sinnlosen) Kreis- und Landesfeuerwehrtagen der Presse erzählt wenn man nach dem Sinn und Zweck dieser Veranstaltung gefragt wird...


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorThom8as 8N., Unterensingen / BW431580
Datum06.10.2007 08:2423024 x gelesen
Nach jahrelangem stillhalten hier im Forum - muss ích mich nun doch auch mal äussern...

Nachdem in der Mitte der 80 er die FF-Ausbildung forciert wurde hat sich doch sehr viel getan.
Ob der Blick über den großen Teich oder nur in die Alpentäler, jeder war willig neues aufzunehmen.
Vergleiche ich meine Gruab 1976 zu heute, so wird doch ein hohes Maß und großes Pensum an die NEUEN gestellt.

Was haben unsere ALten damals gesagt?! (Denke das sie überfordert waren)


Jeder FM (SB) sollte so aus- und weitergebildet sein, dass er seine Aufgaben erfüllen kann und gesund nach Hause kommt.
Wer bestimmt diese Aufgaben?

Einsatzgebiet, Einsatzfrequenz, Ausrüstung, Führungspersonal, Ausbilder


Sind die Aufgaben, Anforderungen zu hoch und nicht erfüllbar sinkt die Motivation!!!

Es gilt jedoch der Grundsatz: je weniger Einsätze desto mehr an Ausbildung.........

Ausbildung bei Akzeptanz = bestes Ergebniss

Es macht Spaß mit einer gut ausgebildeten Truppe zu kämpfen, nur wird eben diese immer kleiner werden, je mehr wir von ihr erwarten.


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AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 431583
Datum06.10.2007 09:0622935 x gelesen
Neulich gelesen, finde ich passend

Drill ist eine unblutige Schlacht
eine Schlacht ist ein blutiger Drill


Mit kameradschaftlichem Gruß

Florian

****
"Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

Scharnhorst
***

Aus gegebenem Anlass:
Liebe Mitleser, dieses ist einzig und alleine meine Meinung, über die man gerne mit mir reden kann. Disskusionen hinter meinem Rücken messe ich keinerlei Wert zu.

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW431603
Datum06.10.2007 11:2122937 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerWenn man jetzt noch begreift das Juristen und BWLer gute Feuerwehrchefs wären

Entscheidung eines EL (Jurist)
Es kommt auf den Einzelfall an, wir sollten das erstmal von allen seiten beleuchten
(damit ist jetzt kein Licht gemeint;-))

der BWLer
Also nach der Kosten-Nutzen Berechnung, dem Budget werden wir hier nicht tätig ;-)

Geschrieben von Christian Fischer*duckundrenn*

*undrennschneller*


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen431625
Datum06.10.2007 13:0222922 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerWenn man jetzt noch begreift das Juristen und BWLer gute Feuerwehrchefs wären ... könnten würde...

Wenn sie schon in der freien Wirtschaft keine guten Chefs sind, war sollten sie dann in einer Behörde besser sein ? ;-)

Gruß LP


Grüße

Lüder Pott

Wer sich getroffen fühlt, war mit großer Wahrscheinlichkeit gemeint...

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AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen431668
Datum06.10.2007 16:4822926 x gelesen
Geschrieben von Klaus KrebsDamit haben die Kameraden der Feuerwehr mit Grundausstattung nach meiner Meinung ihren soll erfüllt, sie sind ausgerüstet für eine Brandbekämpfung und technischer Hilfe im kleinen Umfang. Der eine hat dabei vielleicht 30 Stunden, der andere 50 je nach Zusatz Ausbildung abgeleistet.

Danke, dass meinte ich mit meinem Post.

Gruß,
Dirk


Alles meine persönliche Meinung usw..
Geh immer vom Schlimmsten aus, dann kannst du nur positiv überrascht werden!

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