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ThemaWartezeiten bei Auslösen von Brandmeldeanlagen28 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorJürg8en 8R., Kirchheim unter Teck / BW428727
Datum20.09.2007 22:2211262 x gelesen
Inhalt stammt von der HP der Feuerwehr Kühlungsborn!

Bei auslösen von Brandmeldeanlagen (es gibt über 100 Stück) wird dem betroffenen Objekt eine Frist von 1 min. gelassen. In dieser Zeit können die Angestellten schauen ob ein Fehlalarm vorliegt oder nicht, ansonsten wird nach 1 min. die Feuerwehr alarmiert, so werden unnütze Fehlalarme vermieden.

Wie denkt ihr darüber? Sinnvoll oder Schlecht?

Gruß

Jürgen


Suche Orden- und Auszeichnungen sowie Uniformen der Feuerwehr vor 1945

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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen428731
Datum20.09.2007 22:4310069 x gelesen
Nabend.

Geschrieben von Jürgen Ringhofer

Bei auslösen von Brandmeldeanlagen (es gibt über 100 Stück) wird dem betroffenen Objekt eine Frist von 1 min. gelassen. In dieser Zeit können die Angestellten schauen ob ein Fehlalarm vorliegt oder nicht, ansonsten wird nach 1 min. die Feuerwehr alarmiert, so werden unnütze Fehlalarme vermieden.

Wie denkt ihr darüber? Sinnvoll oder Schlecht?


Da habe ich zwei Bedenken:

# Bei einigen Objekten sind 60 Sekunden bei weitem nicht ausreichend, um außerhalb der normalen Arbeitszeit festzustellen, ob es tatsächlich brennt.

daraus (u.A.) folgt

# Ist es ja nicht selten vorgekommen, dass aus verschiedenen Gründen direkt angerufen wurde (=> Fehlalarm) und erst DANN nachgesehen wurde. Die Versuchung ist hier ja sehr groß, weil man "wegen so nem blöden Fehlalarm" nicht wieder ein paar Hundert Euro abdrücken will.



Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan


Feuerwehr Alpen
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen (StLF 20/25-Land)428740
Datum20.09.2007 23:4510220 x gelesen
Moin

Der Gedanke, unnötige Alarme zu vermeiden, ist ja löblich, aber ob das jetzt der Weisheit letzter Schluss ist? Eine BMA soll ja schließlich gerade eine schnelle Brandmeldung sicherstellen - und dann trödelt der Disponent eine Minute herum bis er alarmiert?
Falls das nicht zwischen der Leitstelle und den Eigentümern vertraglich festgehalten ist, könnte das im Brandfall auch ziemlichen Ärger geben, wenn die Alarmierung absichtlich verzögert wird.

Geschrieben von Stefan Brüning# Ist es ja nicht selten vorgekommen, dass aus verschiedenen Gründen direkt angerufen wurde (=> Fehlalarm) und erst DANN nachgesehen wurde. Ich bekam da von einem Fall erzählt, dass der Pförtner eines Hotels die Anlage mehrmals zurücksetzte (und die Feuerwehr telefonisch abbestellte) aber nicht einmal nachschauen ging.
Die von Nachbarn alarmierte Feuerwehr machte ihn beim Eintreffen darauf aufmerksam, dass seine Hütte brennt...

Gruß
Sebastian


--
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebel)

Wer bei anderen schlecht über mich reden möchte, der kann sich gern bei mir noch ein paar Anregungen holen ;o)

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AutorSeba8sti8an 8S., dortmund / nrw428741
Datum21.09.2007 00:249953 x gelesen
Hallo,

sehe es als absolut falsch an. Was ist mit Fällen von Brandstiftung? In Krankenhäusern, Pflegeheimen etc.

Was ist mit Fällen wo mit einer raschen Brandausbreitung zu rechnen ist VbF Lager, Papierindustrie etc.

Wie soll ich es rechtfertigen mit Sonderrechten durch die Stadt zu fahren wo sich doch die Fa. erstmal eine Minute Zeit nimmt?

Denke es gibt heutzutage genügend Möglichkeiten Fehlalarme zu verhindern z.B. Zweimelderabhängigkeit, verschiedene Arten von Meldern und Systemen.

Gruß

Sebastian


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AutorAndy8 S.8, Rheinfelden / CH / AG428742
Datum21.09.2007 00:3610019 x gelesen
Guten Abend Zusammen

ich kenne die folgende Regelung:

Nach Alarm habe ich 3 Minunten, um auf der BMA festzustellen wo der Alarm ist. Dabei drücke ich den Knopf für Quittierung. Nach dem Drücken von diesem Knopf habe ich 5 Minuten, um den Melder zu suchen. Also insgesamt Maximal 8 Min.

Stelle ich beim Melder einen Brand fest, so wird der nächste Handtaster betätigt und der Alarm geht direkt weiter zu FW.

Diese Regelung wird so installiert, wenn jemand anwesend ist.
Damit werden die häufigen Fehlalarme verhindert.

Da eine BMA sehr früh auslöst finde ich diese Regelung sinnvoll. Die Zeit vom Hauswart etc. optimal genutzt werden und bei Bedarf kann auch sofort die Feuerwehr alarmiert werden.


Gruss
Andy


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AutorAlex8and8er 8H., Neuburg / Bayern428744
Datum21.09.2007 05:369884 x gelesen
Geschrieben von Andy SulserNach Alarm habe ich 3 Minunten, um auf der BMA festzustellen wo der Alarm ist. Dabei drücke ich den Knopf für Quittierung. Nach dem Drücken von diesem Knopf habe ich 5 Minuten, um den Melder zu suchen. Also insgesamt Maximal 8 Min.


8 minuten findest du sinnvoll?
Sorry, aber vom entstehen eines Brandes, sobald die BMA auslöst und du wartest 8 Minuten, dann brauchst du keine BMA. Dann kannst du die BMA gleich ausbauen und immer warten bis das Feuer ausm Dach kommt.


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AutorDirk8 J.8, Edmonton / Alberta428745
Datum21.09.2007 06:029930 x gelesen
Hallo,

ich finde das eher bedenklich und ist auch bestimmt nicht im Sinne des Erfinders. Unsere Leitstelle alamiert sofort nach eingehen des Alarms einen ersten Alarm (5 Fahrzeuge 20 FA's) und gibt uns dann auf der Anfahrt ein up date. Wenn es sich um einen "bestaetigten" Fehlalarm handelt, wird in einigen Faellen der erste Alarm auf ein Fahrzeug zurueckgeschraubt um sicher zu gehen das wirklich alles in Ordnung ist.

Ich weiss von Fw in Queensland, Australien das die grundsaetzlich erstmal nur ein Fahrzeug schicken und entweder die Leitstelle oder der Fahrzeugfuehrer falls erforderlich Verstaerkung anfordert.

So ist man auf der sicheren Seite ohne das man gleich die halbe Fw losschickt und die armen Freiwilligen unnoetig aus dem Bett oder von der Arbeit holt ;)

Stay safe

Dirk


Murphy?s Law?s for Firefighter:

Your biggest save will have no witnesses.
Your biggest mistake will have hundreds of witnesses.

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AutorMark8us 8H., Knittlingen / Baden-Württemberg428748
Datum21.09.2007 07:4612770 x gelesen
Guten Morgen,

Geschrieben von Sebastian Weißund dann trödelt der Disponent eine Minute herum bis er alarmiert?

So ist das nicht ganz richtig ausgedrückt: nicht der Disponent wartet sondern die BMA übermittelt den Alarm zeitverzögert an die Leitstelle (eben erst nach Ablauf der Erkundungszeit); die Leitstelle alarmiert natürlich sofort wenn ein Alarm eingeht.

Außerdem gehen Druckknopfmelder (Feuermelder) SOFORT raus - die Verzögerung gilt nur wenn Rauchmelder oder ähnliches auslösen. Dann ist noch eine weitere Sicherheit eingebaut: löst während der Erkundungszeit ein ZWEITER bzw. weiterer Melder aus, wird auch sofort von der BMA der Alarm an die Leitstelle übermittelt - die Erkundungzeit wird somit bei Eingang eines zweiten Melders automatisch unterbrochen bzw. deaktiviert.

Diese Funktion nennt sich "Erkundungszeit" und ist bei sehr großen Objekten mit eventuell mehreren hundert oder gar tausend Meldern durchaus sinnvoll. Bei den meisten Firmen ist diese Funktion nur tagsüber aktiv, solange die Zentrale der Firma besetzt ist. Ist die reguläre Arbeitszeit beendet alarmiert die BMA SOFORT. Bei unserem BMA`s muss diese Funktion auch manuell (morgends bei Arbeitsbeginn) eingeschaltet werden - so ist sichergestellt dass am Wochenende oder bei Betriebsferien der Alarm sofort rausgeht und die Erkundungszeitfunktion deaktiviert ist.

8 Minuten sind natürlich nicht sehr sinnvoll; aber 3 Minuten ist bei sehr großen Objekten vertretbar um ständige Fehlalarme zu vermeiden. Wir sollten eines nicht vergessen: das ist in der Verantwortung des Unternehmers bzw. BMA-Betreibers. Wir (also Feuerwehr) kommen dann, wenn wir einen Alarm erhalten - wenn der verzögert vom Betreiber übermittelt wird, ist das seine Sache (auch wenn uns dass aufgrund der Ausbreitung dann größere Probleme bereitet).

Wie gesagt: sinnvoll überall dort wo hunderte von Meldern vorhanden sind - um dann zu vermeiden dass ständig Fehlalarme vorkommen.

Grüße an alle!

Markus


ICQ-Status:

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AutorThom8as 8B., Günzburg / Bayern428749
Datum21.09.2007 08:189911 x gelesen
Geschrieben von Jürgen RinghoferBei auslösen von Brandmeldeanlagen (es gibt über 100 Stück) wird dem betroffenen Objekt eine Frist von 1 min. gelassen. In dieser Zeit können die Angestellten schauen ob ein Fehlalarm vorliegt oder nicht, ansonsten wird nach 1 min. die Feuerwehr alarmiert, so werden unnütze Fehlalarme vermieden.


bei uns im landkreis isses jetzt so dass beim auflaufen der bma SOFORT die FW alarmiert wird. Finde ich besser vorher wars so, dass die Polizei erst guggte obs brennt.


Oben genannter Beitrag ist meine eigene Meinung.
Der KFV - Günzburg im Internet: www.kfv-guenzburg.de

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AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 428751
Datum21.09.2007 08:209854 x gelesen
Es gab früher ein KH in dem die BMA nicht zur Feuerwehr aufgeschaltet war.

Da wurde IMMER der Hausmeister mal hingeschickt und dann bei Bedarf die Feuerwehr

ist aber schon lange vorbei


Mit kameradschaftlichem Gruß

Florian

****
"Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

Scharnhorst
***

Aus gegebenem Anlass:
Liebe Mitleser, dieses ist einzig und alleine meine Meinung, über die man gerne mit mir reden kann. Disskusionen hinter meinem Rücken messe ich keinerlei Wert zu.

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AutorJörg8 R.8, Steppach / Bayern428752
Datum21.09.2007 08:239830 x gelesen
Hallo Thomas

scheint wohl leider in ganz Bayern ähnlich zu sein (das mit der Polizei).

Aufgrund welches Ereignisses hat sich das geändert? Habt ihr schon eine Vorform der ILS?

Andere Frage: Bringst du etwas größeres auf der KFV-Seite über die Großübung meines Freundes Eisele letzten Samstag?

Gruß nach Schwaben

Jörg


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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern428977
Datum22.09.2007 18:159805 x gelesen
Geschrieben von Jörg Raberscheint wohl leider in ganz Bayern ähnlich zu sein (das mit der Polizei).

Nein, wenn eine BMA aufläuft wird bei uns alarmiert. Punlt.


Gruß
Christian





TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

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AutorJose8f M8., Bad Urach / BaWü428995
Datum22.09.2007 21:339833 x gelesen
Geschrieben von Jürgen Ringhoferansonsten wird nach 1 min. die Feuerwehr alarmiert, so werden unnütze Fehlalarme vermieden.

Wie denkt ihr darüber? Sinnvoll oder Schlecht?


Beruht IIRC auf einem Passus in der Industriebaurichtline, nach der BMA-Meldungen bei geeigneter interner Organisation und Ausstattung bis zu 3 Minuten zurückgehalten werden können.

Für Industriebauten halte ich es für sinnvoll, wenn eine rasche und wirksame Intervention binnen der Verzögerungsfrist sichergestellt ist.

Für Objekte wie Krankenhäuser und Pflegeheime sind mir keine rechtfertigenden Grundlagen bekannt, hier halte ich es persönlich auch für inakzeptabel.


mit freundlichen Grüßen

Jo(sef) Mäschle



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AutorAndr8eas8 H.8, Fröndenberg / NRW428996
Datum22.09.2007 21:369981 x gelesen
Hallo

es gibt die möglichkeit bei der BMA einen Voralarm zu Programmieren um den anwesenden Personen die Möglichkeit der Erkundung zu geben.

Ablauf: Auslösung Voralarm, Betätigung der Erkundungstaste, Zeitablauf(einstellbare Zeit, mw max 5min), erfolgt in der Zeit keine Rücksetzung bzw ist diese nicht möglich wird die FW alamiert. Nachrückstellung und nochmaliger Auslösung erfolgt die Alarmierung der FW. Handdruckmelder bzw Sondermelder geben eine direkte Alarmierung weietr.

Sinnvoll nur wenn Personen immer Anwesend sind bzw automatische Zeitregelung vorhanden ist.

Angaben zur Bezeichnung bzw Zeitfensters könne je nach Hersteller varieiren.

gruß Andreas


Meine Meinung!

Eine mächtige Flamme, entsteht aus einem kleinen Funken!

ICQ 315403154

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AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern429220
Datum24.09.2007 13:5210067 x gelesen
Vom Grundsatz her bei best. Objekten eine sehr sinnvolle Regeleung.

In öffentlichen Feuerwehren sind bisher betriebswirtschaftliche Betrachtungen nicht üblich, so dass ich hier mal eine Betrachtung aus der Praxis anstelle.

Man nehme einen Großbetrieb mit ca. 30.000 Rauchmeldern. Bauartbedingt ergibt sich eine nicht zu verhindernde Fehlalarmquote von ca. 1...1,5%. Das ergibt schon 450 Fehlalarme im Jahr. Dann kommen in der Praxis noch weitere Quellen für Falschalarme hinzu : Handystrahlung, Wasserdampf von Spülmaschinen in Teeküchen, Raucher, Staubentwicklung bei Arbeiten (Melder vorher nicht abgeschaltet etc.) u.v.m. Nimmt man das Praxisbeispiel des angedeuteten Großbetriebes so hat man ca. 700 Fehl- und falschalarme im Jahr. Etwa 2/3 ereignen sich wegen damit ursächlich verbundenem menschlichen verhalten während der Kernarbeitzeiten von ca. 6:30 bis ca. 18:30 , also ca. 466 Alarme. Würde jedesmal die öffentliche Feuerwehr anrücken und danach für den Löschzug 1.000,- ? kassieren, so wären das alleine betriebliche Fehlleistungskosten von rund 450.000,- ? im Jahr.

Ganz besonders teuer wird es, wenn dann ein übereifriger öffentlicher EL gleich das Gebäude Räumen läßt. Nur mal als Beispiel 250 Personen verlassen das Gebäude und es vergeht eine Stunde bis wieder voller, ungestörter Arbeitsablauf eingekehrt ist. dann kommen zu den Fehlalarmkosten von 1.000,- nochmals mindestens 20.000,- ? Personalkosten hinzu. Vom Wert der entgangenen Arbeiten etc. nicht gesprochen.

Was meinen auch die übereifrigsten Feuerwehrkameraden wie lange ein Betrieb das wohl mitmacht ????

Gerade bei der unsicheren Tagesalarmstärke und der Zufallsbesetzungen in FFen, dazu noch mit den Risiken im Straßenverkehr, wenn eine Vielzahl von "hochmotivierten" jungen Kameraden dann die Wache ansteuern, steht das in keiner Relation von Kosten, Risiken und Nutzen.

Vom Grundsatz her ist diese Regelung absolut sinnvoll, wenn betriebliche und risikoabwägende Randbedingungen berücksichtigt werden :
1) Baulicher Brandschutz, Fluchtmöglichkeiten
2) Risiko des betroffen Gebäudeabschnittes (sprich' was kann da mit welchen Folgen brennen)
3) Aufbau der Melderanlage. Wenn in einem Raum mehr als ein Melder installiert ist, und nur ein Melder in diesem Raumanspricht, dann ist die Fehlalarmwahrscheinlichkeit hoch. Z.B. 3 Melder im Raum und nur ein Melder spricht an : dann mit der ganzen FF rausfahren ist ungerechtfertiger Aufwand .

So, und jetzt kommt noch die Statistik, wie oft es tatsächlich brennt, welche Schäden auftreten und welche Reduzierung der Schadenskosten der Firma entgangen ist, weil der Alarm irgendwie 1..3 Minuten zu Erkundunsgzwecken verzögert wurde.

Bei aller Begeisterung für unsere roten Autos und das Fahren mit SoSi, betriebswirtschaftliche Betrachtungen sind in Feuerwehren noch viel zu oft ein Fremdwort. (==> www.wfv-bayern.de, Vortrag : Betriebswirtschaftliche Betrachtungen von Feuerwehren...)


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AutorFran8k N8., Plettenberg / NRW429237
Datum24.09.2007 14:419960 x gelesen
Warum soll gewartet werden wenn eine BMA aufläuft.
Das wäre das gleich man würde warten wenn ein Bürger einen Notfall auf der Strasse meldet und der Disponent in der Leitstelle wartet bis ei zweiter diesen Notfall meldet.
Eine BMA die auf der Leitstelle aufläuft ist eine Qualifizierte Notfallmeldung.
Die Feuerwehr kann in den Anschlußbedingungen eine Zweimelder abhänigkeit forden und schon gehen die " sogenannten fehlalarme " drastisch zurück.


gruß Frank


wie immer alle meine Meinung


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AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern429257
Datum24.09.2007 16:0610010 x gelesen
Lieber Kollege,

Du hast den Inhalt meines Beitrages zu betriebswirtschaftlichen Randbedigungen überhaupt nicht verstanden. Deine ehrenwerten blaulichtbegeisterten Ziele aus dem Privatbereich sind im industriellen Bereich völlig irrelevant.
Es wird gewartet, wenn es sich betriebswirtschaftlich rechnen. Und wenn Du las Löschzugführer mit Deiner FF 3 mal in der Woche vor einem betrieb mit viel Lalü auftauchst, damit das öffentliche Bild prägst und zweimal z.B. ein kaufhaus wegen eines defekten Rauchmelders hast räumen lassen, wird es ein "nettes" Gespräch "höheren ortes" geben, nachdem ich bezweifel möchte ob Du beim dritten fehlalarm noch als EL tätig bist.

Es geht hier viel um Statistik und Versicherunsgmathematik und die politsche Frage was Sicherheit kosten darf und welcher Nutzen ihr gegenübersteht.

Die Feuerwehr ist letztendlich Ausführungsgehilfe dieser politsichen Zielsetzung. Sonst nichts.

Gruß
Volker


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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)429264
Datum24.09.2007 16:229785 x gelesen
Ich sehe bei diesem Thema allgemein die Tendenz der FWler, die BMA-Wartezeit generell abzulehnen. Ich glaub, wenn man diese Fragestellung in einem Wirtschaftsforum stellen würde, wären die Antworten eher durchweg befürwortend. Man muss halt immer die Rahmenbedingungen sehen. Wenn das Unternehmen selbst die Wartezeit befürwortet und technisch einrichtet, spricht doch überhaupt nichts dagegen. Ich denke, die meisten FWler wären doch froh, weniger BMA-Fehlalarme zu haben.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorSeba8sti8an 8H., Wuppertal / Meiningen / NRW429271
Datum24.09.2007 16:409890 x gelesen
Hallo,

kann es sein, dass hier nebeneinander her diskutiert wird? Wenn ich Frank richtig verstanden habe, meint er, dass wenn die BMA in der Leitstelle aufläuft nicht gewartet werden soll.

Was aber die ganze Zeit mit Wartezeit gemeint ist, ist ein "Zeitpuffer" der BMA, bevor die BMA den Alarm zur Leitstelle durchstellt. Im Idealfall bekommt die Leitstelle von einem Fehlalarm der BMA nichts mit, da dieser innerhalb der Frist entdeckt und die BMA zurück gestellt wird.


Viele Grüße
Sebastian

Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.
Sir Winston Churchill (1874 - 1964)

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)429276
Datum24.09.2007 16:539804 x gelesen
Genau. Und wenn eine Firma sich für diesen Weg entscheidet, finde ich das völlig in Ordnung.
Genauso hab ich aber auch kein Problem damit, wenn mit der alarmierenden Stelle fest vereinbart wird, dass im Falle einer Durchschaltung noch die Zeit X abgewartet wird.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern429302
Datum24.09.2007 18:249690 x gelesen
Exakt so ist es. . der auflaufende Melder wird an einer "Unterzentrale" temporär angehalten um seine Plausibilität in einem fest vorgegbenem Zeitfenster zu prüfen, bevor der Alarm automatisch an die Feuerwehr geht und bei uns die Piepser losgehen...


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AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern429304
Datum24.09.2007 18:269748 x gelesen
..ich bitte um Entschuldigung für die vielen Tippfehler bei dem schnell und schlampig geschriebenen, vorhergehenden Eintrag...


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AutorJose8f M8., Bad Urach / BaWü429327
Datum24.09.2007 20:289764 x gelesen
Geschrieben von Volker LeisteGanz besonders teuer wird es, wenn dann ein übereifriger öffentlicher EL gleich das Gebäude Räumen läßt.

Wenn die BMA für ein spezifisches Gebäude ankommt und erst der ankommende EL es tatsächlich noch räumen lassen muß dann läuft meiner Meinung nach etwas sehr falsch.


mit freundlichen Grüßen

Jo(sef) Mäschle



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AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern429345
Datum24.09.2007 21:289848 x gelesen
Ich habe Dir eine PN geschrieben...warum es nicht immer sinnvoll ist wegen einer BMA gleich ein Gebäude zu räumen. Brandmeldeanlage bedeutet ja ein Melder von x-Meldern hat ausgelöst und was steckt dahinter.


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AutorFran8k N8., Plettenberg / NRW429370
Datum24.09.2007 23:049928 x gelesen
Ich denke schon das ich deinen Beitrag verstanden habe.
Nur wie schon gesagt soll der Disponent warten bis vielleicht die ersten Anrufe eingehen und das Anzeigefeld wo die auflaufenden BMA sichtbar werden Ignorieren.
Sollte das gemacht werden und es tatsächlich brennen und durch die Verzögerung kommen Menschen zu schaden oder es kann nachgewiesen werden das das Feuer auf einen Teilbereich hätte gehalten werden und durch die Verzögerung ist das Feuer nicht mehr zu halten gewesen dann möchte ich nicht der Disponent gewesen sein.

Ausserdem hast du vieleicht übersehen das ich eine Zweimelder abhänigkeit genannt habe um ein " Spinnen " eines Melders auszumerzen. Ist schon sehr sehr selten das gleich zwei Meder auf einmal sagen heute schicke ich mal eine Ente auf Reisen

Desweiteren hab ich nicht gesagt das ich irgendetwas Räumen wollte.

gruß Frank


Wie immer meine Meinung


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AutorThor8ste8n S8., Eltingshausen / Bayern429371
Datum24.09.2007 23:089925 x gelesen
Servus,

ich antworte jetzt mal, auch wenn ich nicht gemeint bin...

Geschrieben von ---Frank Nölle--- Ich denke schon das ich deinen Beitrag verstanden habe.

Scheinbar nicht ganz. Es geht nicht um eine Verzögerung durch den Dispo. Der weiß von dem ganzen nämlich noch gar nichts, da die Anlage noch gar nichts weitergemeldet hat...
Ließ nochmal genau durch...

Schönen abend noch

Gruss

Thorsten


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AutorFran8k N8., Plettenberg / NRW429373
Datum24.09.2007 23:239823 x gelesen
Warum sollte einen Feuerwehr ausrücken wenn sie noch kein bescheid weiß.
Was im Betrieb passiert ist nicht sache der Feuerwehr.


Gruß Frank


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AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern429557
Datum25.09.2007 20:119782 x gelesen
Seufz, nochmals - es redet hier niemend außer Dir - vom Feuerwehrdisponenten auf der Leitstelle.

Wir reden hier alle von der betrieblichen Brandmeldeanlage in der (!) ein Melderalam aufläuft. Es geht beim Thread darum, ob es sinnvoll ist zwischen dem Auflaufen des Melders in der betrieblichen Zentrale und der Weiterleitung an die öffentliche (!) Leitstelle ein Zeitfenster einzurichten, in dem der Melderalarm zu Verifizierungszwecken angehalten werden kann.


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