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ThemaGroßbrand in Emmerich - Es brennt eine Halle mit Kunstharzen11 Beträge
RubrikEinsatz
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    AutorMark8us 8S., Lüdenscheid / NRW426071
    Datum04.09.2007 13:165841 x gelesen
    Mahlzeit,

    in Emmerich brennt anscheinend eine Lagerhalle mit Kunstharzen. Sieht für die dort anwesenden Kräfte nach einem arbeitsreichen Tag aus...

    Hier sieht man ein paar Bilder und ein Video des Brandes.



    ....nein, ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur!....

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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz426093
    Datum04.09.2007 14:354553 x gelesen
    Hallo,

    hier stellen sich mir 2 Fragen:

    1. Wird dort nur mit Wasser gelöscht oder kommt auch Schaum zum Einsatz ???

    2. Wieso ist es auch bei diesem Brand wieder so, das keinerlei Schadstoffe im Brandrauch festgestellt wurden. Da können Reifenlager wie in Pfungstadt brennen, eine Schredderanlage in BW oder auch in der Vergangenheit in unserem Landkreis eine Recyclingfabrik. niemals bestand Gefahr für die Bevölkerung.

    Mir ist zwar klar, das man eh nichts machen kann außer Fenster und Türen zu, aber man sollte meiner Meinung nach doch ehrlich zu der Bevölkerung sein. Das mit der "Keinen Gefahr" glaubt uns sowieso niemand.
    Oder war schon mal einer von euch bei einem Brand, wo Gefahr für die Bevölkerung bestand???

    Gruss
    Ralf

    www.feuerwehr-kirchen.de


    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und nicht die meiner Feuerwehr !!!!

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    AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern426095
    Datum04.09.2007 14:394580 x gelesen
    Hallo,
    Geschrieben von Ralf RötterOder war schon mal einer von euch bei einem Brand, wo Gefahr für die Bevölkerung bestand???

    Ich diesem Zusammenhang habe ja mal die Meldung "Es bestand zu keiner Zeit keinerlei Gefahr!" gehört... ;-)


    Grüße
    Magnus

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    AutorManf8red8 B.8, Bottrop / NRW426098
    Datum04.09.2007 14:434364 x gelesen
    Hat denn schon jemand Informationen,um welchem Betrieb es sich am " Blinder Weg " handelt ?
    Spedition oder verarbeitendes Gewerbe ?


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    AutorIngo8 z.8, LK Harburg / Niedersachsen426099
    Datum04.09.2007 14:444802 x gelesen
    Geschrieben von Ralf RötterOder war schon mal einer von euch bei einem Brand, wo Gefahr für die Bevölkerung bestand???

    Ich war nicht dabei, aber bei diesem Feuer http://www.feuerwehr-buxtehude.de/es_synthopol2000.htm
    wurde im Nachbarkreis K-Alarm ausgelösst und ernsthaft erwogen diese Ortschaft http://de.wikipedia.org/wiki/Neu_Wulmstorf zu evakuieren (siehe auch http://www.ff-neu-wulmstorf.de/einsaetze_2000.htm)

    Gruß
    Ingo


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    AutorJoha8nne8s K8., Braunschweig/Magdeburg / Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt426106
    Datum04.09.2007 15:174399 x gelesen
    Kann vielleicht daran liegen, dass die Temperaturen so hoch sind, das die Schadstoffmoleküle in ungefährlichere Stoffe umgewandelt werden.
    Was passiert aber dann, wenn die Brandintensität und damit die Temperatur abnimmt, oder gar der Kram zum Schluss nur noch verdunstet?


    Muss ich das mit der ausschließlich eigenen Meinung noch extra erwähnen?!

    Besucht uns doch einfach auf: www.feuerwehr-braunschweig-innenstadt.de

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    AutorDani8el 8S., Gosheim / BaWü426108
    Datum04.09.2007 15:284410 x gelesen
    Geschrieben von Johannes KrauseKann vielleicht daran liegen, dass die Temperaturen so hoch sind, das die Schadstoffmoleküle in ungefährlichere Stoffe umgewandelt werden.
    Was passiert aber dann, wenn die Brandintensität und damit die Temperatur abnimmt, oder gar der Kram zum Schluss nur noch verdunstet?


    Richtig, wenn es nur noch "verdunstet" gibts erst recht viele Schadstoffe, die aber normal wegen einer geringeren "Thermik" [weniger heisse Luft reisst bekanntlich auch weniger Schadstoffteilchen mit] auch nicht so sehr "verteilt" werden.

    Deswegen ist es gaenauso wichtig auch in der Endphase die Schadstoffemmision zu messen, bzw zu analysieren.

    Und wir hatten beispielsweise mal den Fall beim Brand einer Druckerei das in einigen km Entfernung plötzlich Chlor gemessen wurde. Die Bevölkerung wurde damals mit Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen gewarnt, sowie zum schliessen von Fenstern und Türen angehalten.
    Chlor wurde knapp unter dem Grenzwert gemessen.

    Gruss Daniel


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    AutorMatt8hia8s v8., Kleve / NRW426115
    Datum04.09.2007 16:474429 x gelesen
    hallo,
    wir wurden heute Vormittag (circa halb 11) alamiert.

    leider sind die Fotos von der "falschen" Seite her gemacht worden, meine Wehr war auf der Anderen.


    Werde nachher noch weitere Infos geben (falls erwünscht), muss jetzt aber leider erstnoch mal zur Schule.




    mfg Matthias


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    AutorLars8 Z.8, Wilnsdorf / NRW426116
    Datum04.09.2007 16:474318 x gelesen
    Hallo,

    bewegte Bilder zu diesem Einsatz sind im Threadcontainer abgelegt.

    Gruss aus dem Siegerland

    Lars


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    AutorMatt8hia8s v8., Kleve / NRW426146
    Datum04.09.2007 21:264376 x gelesen
    eine gute Übersicht an Bildern gibt es auch noch hier
    http://www.rp-online.de/public/bildershowinline/regional/niederrheinnord/emmerich/nachrichten/emmerich/26911?skip=0&refback=/public/article/regional/niederrheinnord/emmerich/nachrichten/emmerich/476231|article


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    AutorMark8us 8H., Auerbach / Bayern426307
    Datum05.09.2007 14:284410 x gelesen
    Hi

    in der Hauptphase eines Brandes wird in der Regel in der Umgebung die wenigste (meist gar keine) Schadstoffbelastung gemessen (vgl. Erfahrungsberichte des BfR zu Großbränden), weil

    a, die Schadstoffmoleküle bei hohen Temperaturen in ungefährlichere Stoffe umgewandelt werden

    b, die Verbrennungsprodukte mit der Thermik mitgerissen und zum Teil kilometerweit in die Höhe getragen werden

    Deswegen sollte man bei Großbränden und v.a. bei Beteiligung chemischer Stoffe immer abwägen, ob wirklich alles gelöscht werden muss oder nicht auch mal eine Halle kontrolliert abbrennen sollte.

    Wenn die Brandintensität entstehen gefählichere Schadstoffe und aufgrund fehlender bzw. nachlassender Thermik bleiben sie in der Umgebung des Unglücksortes. Man hat also durchaus einige Zeit (bis die Brandintensität eines Großbrandes nachlässt) um genügend Messgerät zu organisieren und Messpunkte festzulegen (hierbei an die Empfehlungen des BfR denken). Ab dann sollte kontinuierlich gemessen werden, bis das Feuer größtenteils gelöscht ist bzw. die Umgebung nicht mehr durch eine Schadstoffwolke gefährdet wird.

    Hinweise zur Gefährdungsbeurteilung für Einsatzkräfte und Bevölkerung können übrigens auch die Giftinformationszentralen erteilen (ihnen liegen die gesammelten Erkenntnisse aus Großbränden und Gefahrgutunfällen des BfR sowie dessen Forschungsergebnisse vor) sie stehen also als kompetente Fachberater gerne zur Seite (ebenso können die Chemiker dieser Zentralen Hinweise darauf geben, auf welche Stoffe die Schadstoffwolke untesucht werden sollte).

    mbg,

    Markus


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