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ThemaMindestwassermenge im Tank, war: Definition 'Erstangreifer', war:2 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW423194
Datum23.08.2007 17:574535 x gelesen
Geschrieben von Hanswerner KöglerDie arbeiten ja auch mit "Sicherheitsnadel" (müssen ihre bisherigen Tankvoluminavorstellungen verdeitigen) und wer wird sich ohne Not zu sehr aus dem Fenster lehnen wollen?
Nur hat auch der beste "Normer" keine Antwort auf die Frage, wie sich die Kurven der allbekannten Studie der Wibera verändert würden, wenn man allg. von HSR und Netzmitteleinsatz ausgeht?


Einige wollten mind. 1.200 l (aus Sicherheitsgründen!) haben, ich geh mit etlichen anderen immer noch von den alten 1.000 l aus.
Wenn wir mehr Ausbildung in die Fläche bekommen und wenn wir die Technik haben, dann können mit Netzmittel und HSR ggf. auch 800 l reichen. Aber das sind schon viel wenns...

Du musst füllen:
- FP + Verrohrung (da rechnen die Firmen mit ungefähr 50 l, die Dir fehlen, wenn die FP leer sein sollte, was mind. an einigen Orten erforderlich ist...)
- 1 - 2 B-Schläuche zum Verteiler
- 2 x 1 - 3 C-Schläuche (1. Trupp + dessen Lebensversicherung)
- Minimallöschangriff (selbst wenn Du das 2. Rohr nicht füllst, müssen alle wissen, was sie tun)

Und komm mir nicht mit dem S-Rohr als bessere Alternative...


Geschrieben von Hanswerner KöglerAlso ich habe überhaupt keine Probleme mit neuem Gedankengut, wenn dieses schlüssig dargelegt wird.
Was sagt der Techniker dazu:
"Dann laßt uns mal einen Versuch machen..."


Abgesehen von der Aktualisierung der Wibera-Studie (also Ermittlung und Auswertung neuer Fallzahlen - und auch die alte Studie ist da m.W. mehr geschätzt als echt gemessen...) ist das alles gemacht.

Du musst es "nur" schaffen, ggf. einen kritischen Wohnungsbrand so zu bekämpfen, um eine noch sinnvolle Menschenrettung (ohne Löscherfolg!) durchführen zu können BZW. IMMER die Reserve haben, wenns plötzlich warm wird (Durchzündung!), den Trupp zu schützen. Das ganze in der Zeit, in der der 2. Trupp draußen die WV zum Hydrant aufbaut und sich selbst als 2. Tr ausrüstet (und dann drücken alle schon alle Augen der FwDV und UVV zu...).

Alles andere ist m.E. schlicht lebensgefährlicher Unfug.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen423472
Datum24.08.2007 21:063697 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Ulrich Cimolino
Einige wollten mind. 1.200 l (aus Sicherheitsgründen!) haben, ich geh mit etlichen anderen immer noch von den alten 1.000 l aus.
Wenn wir mehr Ausbildung in die Fläche bekommen und wenn wir die Technik haben, dann können mit Netzmittel und HSR ggf. auch 800 l reichen. Aber das sind schon viel wenns...

Ja, aber ich bin der Meinung selbst das können wir nicht recht begründen.

Du musst füllen:
Kein Thema, ich meine auch alles Netto.

Du musst es "nur" schaffen, ggf. einen kritischen Wohnungsbrand so zu bekämpfen, um eine noch sinnvolle Menschenrettung (ohne Löscherfolg!) durchführen zu können BZW. IMMER die Reserve haben, wenns plötzlich warm wird (Durchzündung!), den Trupp zu schützen.
Ganz genau! Aber eben auch nicht mehr!
Also das Wasser der "Restablöschung, der vielen kleine Glutnester usw. usf. sind auszuklammern.
Ich will nicht immer die physikalischen Möglichkeiten und Grenzen diskutieren, ich meine nur, das mit GMV und etwas Risikobereitschaft bei guter Kenntnis seiner Möglichkeiten (betr. die Trupps) manches machbar ist.

Alles andere ist m.E. schlicht lebensgefährlicher Unfug.
Na ja, wenn mich mein Gefühl nicht täuscht, sind derzeit die lebensgefährlichen Aktionen/Ereignisse in der Masse anderen Ursprungs :-(


mkg hwk

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