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ThemaGesucht: Einsatzberichte geländegängige TLF34 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen396927
Datum12.04.2007 13:3611534 x gelesen
Hallo,

im Zusammenhang mit einer Fragestellung die mich als Bürger unserer Gemeinde seit Ende letzten Jahres intensiv beschäftigt bin ich auf der Suche nach Einsatz- und Erfahrungsberichten zu Ereignissen bei denen der Einsatzerfolg nicht unwesentlich durch das vorhandensein von kleinen, geländegängigen TLF, etwa TLF 8/18 und TLF16/24-Tr bestimmt war.

Welche alternativen hat man aus feuerwehrtaktischer Sicht, wenn bei einer solchen Schadenslagen (wenn es sie denn gibt) ein solches Fahrzeueg nicht verfügbar ist?

Gruß, otti


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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren / Niedersachsen396931
Datum12.04.2007 13:3910827 x gelesen
Hallo matthias,
ich hab was für dich, Waldbrandeinsatz! Heute Abend schick ich dir was rüber.....

Gruß aus der Südheide

Carsten


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AutorJan 8S., Wallenhorst / NDS396932
Datum12.04.2007 13:4210879 x gelesen
Hallo!

Berichte aus Portugal helfen dir nicht weiter, oder?

Alternativen sind Schläuche legen (i.d.R. wenig flexibel) oder Einsatz von Luftfahrzeugen oder nur von Fußtruppen.

Grüße, Jan


Passt auf euch auf !

Jan

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)396934
Datum12.04.2007 13:4410843 x gelesen
Geschrieben von Matthias OttEreignissen bei denen der Einsatzerfolg nicht unwesentlich durch das vorhandensein von kleinen, geländegängigen TLF, etwa TLF 8/18 und TLF16/24-Tr bestimmt war.Heidebrand `75 und die folgende Beschaffung eben solcher Fahrzeuge; Waldbrände (siehe häufige Diskussionen)?

Geschrieben von Matthias OttWelche alternativen hat man aus feuerwehrtaktischer Sicht, wenn bei einer solchen Schadenslagen (wenn es sie denn gibt) ein solches Fahrzeueg nicht verfügbar ist?Brandbekämpfung aus der Luft, Resignieren, Regentänze...


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW396941
Datum12.04.2007 13:5410769 x gelesen
Geschrieben von Sebastian KruppHeidebrand `75 und die folgende Beschaffung eben solcher Fahrzeuge; Waldbrände (siehe häufige Diskussionen)?

Jepp, Niedersachsen 1975 (anschließend Landes-Richtlinie zum TLF 8W!) und die Erfahrungen in Brandenburg etc. 92 (Weißwasser und andere)..


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen396947
Datum12.04.2007 14:0810904 x gelesen
Geschrieben von Jan SüdmersenBerichte aus Portugal helfen dir nicht weiter, oder?

Och, warum nicht? Der vollständigkeit halber nehm ich die auch ;-)

Ich hatte mir aber vorgestellt, dass es evtl. auch in Deutschland fälle gab, wo man gezielt uf solche Fahrzeuge zurück gegriffen hat und daraus Vorteile ziehen konnte.

Geschrieben von Jan SüdmersenAlternativen sind Schläuche legen (i.d.R. wenig flexibel) oder Einsatz von Luftfahrzeugen oder nur von Fußtruppen.

Um Schläuche legen zu können brauche ich wahrscheinlich mehr Helferlein, eine entsprechend längere Zeit und kann bei lageänderungen schlechter reagieren? Luftfahrzeuge brauchen sicher auch ein bisschen Vorlauf, zudem muss man die auch irgendwie füllen. Und mit "Fußtruppen" meisnt du jetzt sicher nicht Feuerwehrmännlein mit Patschen sondern vielleicht eher die aus dem Ausland bekannten "Handcrews"? Kann FW in Deutschland sowas normalerweise?

Gruß, otti


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen396948
Datum12.04.2007 14:2110784 x gelesen
Das wäre nett, danke!


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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen396973
Datum12.04.2007 18:4910830 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Matthias Ott
Um Schläuche legen zu können brauche ich wahrscheinlich mehr Helferlein,
Richtig, hab ich denn keine? (gabs nicht vor kurzen hier einen Bericht mit 150 FA?)

eine entsprechend längere Zeit
Ja

und kann bei lageänderungen schlechter reagieren?
Nu ja, man darf nur nicht den Gedanken erliegen, man könne mit Autos überall hinfahren.

Luftfahrzeuge brauchen sicher auch ein bisschen Vorlauf, zudem muss man die auch irgendwie füllen
Sehr wichtig-richtig!

Und zusammengezählt, oder mal ehrlich berechnet, wird man merken, das die wirklich ge(be)förderte Wassermengen pro Zeiteinheit, weder durch Fluggeräte, noch durch Tankerumlauf sonderlich berauschend sind, im Gegensatz zu der Leistungsfähigkeit einer gut getunten LWS.

Aber darüber redet keiner, weil wenn Feuer aus - war alles richtig ung gut. Und beim nächsten mal sind wir wieder dabei...

Und mit "Fußtruppen" meisnt du jetzt sicher nicht Feuerwehrmännlein mit Patschen sondern vielleicht eher die aus dem Ausland bekannten "Handcrews"?
Ich sehe da einen fließenden Übergang (und Sägen und Hacken nicht vergessen) und warum soll man das in D nicht kö(e)nnen? - Aber wenn alle nur TLF fahren wollen...


mkg hwk

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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren / Niedersachsen397002
Datum12.04.2007 21:4910813 x gelesen
Hallo Matthias,

du hast soeben Post erhalten!

Zu deiner Frage: In besonders Waldbrand gefährdeten Gebieten wie zum Beispiel LK Celle und Brandenburg sind geländegängige TLF wie TLF 8-W und TLF 16/24Tr unerreicht in ihrer geländegängigkeit und wendigkeit. Nicht nur der Untergrund spielt eine Rolle sondern auch die "Enge der Wege". Zugewachsene Wege sind genauso problematisch zu befahren wie Sandwege. Hier ist das TLF 8-W ganz klar im Vorteil. Es ist das geländegängigste und kompakteste TLF das in Deutschland noch unterwegs ist. Zu diesen Fahrzeugen gibt es meiner MEINUNG NACH KEINE WIRKLICHEN Alternativen.

Gruß aus der Südheide

Carsten


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AutorMich8ael8 W.8, Hannover / 397003
Datum12.04.2007 22:0110874 x gelesen
Geschrieben von Carsten KranzZu diesen Fahrzeugen gibt es meiner MEINUNG NACH KEINE WIRKLICHEN Alternativen.

Das sehe ich genau so. Im Beitrag über die geplante Generalüberholung eures Unimogs schreibst du, dass die Fahrzeuge im LK Celle so langsam aussterben. Durch was ersetzt ihr denn eure 8W ? Durch 16/24 mit Allrad oder durch irgendein TLF?

Grüße aus der Landeshauptstadt
Michael


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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren / Niedersachsen397010
Datum12.04.2007 22:4510777 x gelesen
Hauptsächlich durch TLF 16/24 Tr:
so geschehen in Oldau (Gemeinde Hambühren) und Thören (Gemeinde Winsen). Die TLF 8-W aus Baven unnd Bonstorf (Gemeinde Hermannsburg) sind bereits ersatzlos gestrichen worden. Weiter gibt es noch ein TLF 8-W in Offen (Stadt Bergen) und Habighorst (Samtgemeinde Eschede). Die höchste Dichte an TLF 8-W haben wir im Westkreis Celle: Hambühren 1TLF 8-W und Wietze 3 TLF 8-W. die Wietzer Fahrzeuge sind alle aus den 90er jahren und noch lange fit. Alle anderen stammen noch aus der ersten und zweiten Beschaffungswelle anfang der Achtziger Jahre. Wir hatten bis vor kurzem in Hambühren auch noch ein LF 8 Unimog laufen. Das Fahrzeug wurde verkauft und fährt jetzt bei der FF Kossenblatt (Gemeinde Tauche) im Landkreis Oder-Spree(BB).

Gruß aus der Südheide,

Carsten


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen397017
Datum12.04.2007 23:1210773 x gelesen
Mh, ok,

aber nicht jedes Feuer beginnt doch als ausgewachsener Waldbrand - erst im letzten Jahr gab es hier einige Brände die in frühem stadium entdeckt wurden und mit der Tankfüllung eines herbeigerufenen TLF 16/25 gelöscht werden konnten. Die lagen aber auch so günstig, dass Wege in der Nähe (4-5 B-Längen) waren und das TLF diesen nicht verlassen musste. Was mache ich aber, wenn das kleine Feuerchen immer größer wird? Und wenn ich kein TLF zur Verfügung habe?

Gruß, otti


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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren / Niedersachsen397030
Datum13.04.2007 07:3511217 x gelesen
Hallo Matthias,

1. Nachalarmieren was das Zeug hält ( TLF, SW, ELW2, LF 16TS)
2. Bodentruppen in den Randbereichen des Feuers einsetzen
3.Wasserentnahmestellen anfahren und betriebsbereit machen
4.evtl. Traktoren mit Güllefass oder Waldpflug organisieren
5.An den Waldzufahrten Einweiser für die nachrückenden TLF aufstellen
6.Wenn noch nicht vor Ort ELW2 anfordern
7.Lage beobachten
8.Niemanden unnötig in Gefahr bringen, es brennt nur Wald!
9.Riegelstellung an gut zu verteidigenden Wegen vorbereiten und das Feuer angreifen bevor es den Weg erreicht (dann kannst du nämlich evtl. rennen!)
10.Schon bevor es zum Waldbrand kommt ein Konzept zur Bekämpfung entwickeln und solche Szenarien auch mal üben.......und das regelmäßig und Gemeindeübergreifend.

Haltet euch wacker

Carsten


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AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz397038
Datum13.04.2007 08:2210867 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Carsten KranzZu deiner Frage: In besonders Waldbrand gefährdeten Gebieten wie zum Beispiel LK Celle und Brandenburg sind geländegängige TLF wie TLF 8-W und TLF 16/24Tr unerreicht in ihrer geländegängigkeit und wendigkeit. Nicht nur der Untergrund spielt eine Rolle sondern auch die "Enge der Wege". Zugewachsene Wege sind genauso problematisch zu befahren wie Sandwege. Hier ist das TLF 8-W ganz klar im Vorteil. Es ist das geländegängigste und kompakteste TLF das in Deutschland noch unterwegs ist.

Nicht ganz. Die TLF8 des ehem. LSHD bzw. später bei vielen FFs, zum Teil auch heute noch im Einsatz, sind noch kleiner und wendiger (sofern man aufgrund der fehlenden Servolenkung von Wendigkeit sprechen kann) und sind auch im Wald gegenüber einem größeren Unimog klar im Vorteil. Frag mal bei den Forstarbeitern, warum die z.B. einen Unimog 406 als Forstmaschine den größeren Baureihen immer vorziehen werden. Selbst das TLF8-W auf U1300L ist schon fast zu groß, um abseits befestigter Wege im Wald durchzukommen. Aber es gilt ja auch einen Kompromiß zwischen Tankinhalt und Fahrzeuggröße zu finden. Da ist das TLF8-W mit 1.800l gegenüber den alten TLF8 auf U404 mit nur 800l klar im Vorteil. Wobei auch auf dem U404 TLFs mit bis zu 1.200l realisiert wurden, bei max. 5,25t zul. GG. Ein entsprechendes Fahrgestell steht aber heute leider nicht mehr zur Verfügung, zumindest nicht bei den Unimogs.

Geschrieben von Carsten KranzZu diesen Fahrzeugen gibt es meiner MEINUNG NACH KEINE WIRKLICHEN Alternativen.

So ist es. Das 16/24-Tr in üblicher Bauweise ist da schon nur noch ein Kompromiß. Es sei denn, man baut es auf Unimog auf und verzichtet auf zusätzliche Beladung.

Gruß,
Michael


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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren / Niedersachsen397044
Datum13.04.2007 08:5310788 x gelesen
Moin Michael,

Sicherlich waren die 404er kompakter. Du würdest jedoch erstaunt sein wo ein TLF 8-W mit eingeklappten Rückspiegeln und Einweiser/Begleittrupp sich noch bewegen kann.Alles eine Sache der Übung.
Das Fahrzeug gehört einfach wieder in die Norm und bezuschußt! Schlingmann hatte ja auf der Messe den Beweis dafür ausgestellt. Wo ein Wille zur Beschaffung ist findet sich auch ein Weg.

Gruß aus der Südheide


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AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz397064
Datum13.04.2007 10:0710774 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Carsten KranzSicherlich waren die 404er kompakter. Du würdest jedoch erstaunt sein wo ein TLF 8-W mit eingeklappten Rückspiegeln und Einweiser/Begleittrupp sich noch bewegen kann.Alles eine Sache der Übung.

Klar, ist aber manchmal einfach schon zu groß. Und leider geht der Trend zu immer größeren Fahrzeugen, die dann abseits der Wege gar nicht mehr einsetzbar sind. Oder man versucht, auch beim Waldbrand-TLF tiefgezogene Geräteräume zu verbauen. Passt leider auch nicht. Oder die Fahrzeuge werden einfach zu schwer und/oder haben ungeeignete Bereifung. Selbst mit den oft verwendeten Singlereifen ist bei Mehrzweckprofil im Wald schnell Schluß. Da helfen nur spezielle V-Profile weiter.

Geschrieben von Carsten KranzDas Fahrzeug gehört einfach wieder in die Norm und bezuschußt! Schlingmann hatte ja auf der Messe den Beweis dafür ausgestellt. Wo ein Wille zur Beschaffung ist findet sich auch ein Weg.

Da gebe ich dir soweit Recht. Problematisch wird es aber, wenn man unbedingt die 7,5t einhalten will. Das von Schlingmann auf der Interschutz 2005 ausgestellte TLF war dazu m.W. schon auf 1.600l Tankinhalt reduziert. Dank EURO4 wurde das Fahrgestell inzwischen wieder schwerer. Den Tankinhalt weiter zu reduzieren, bringt aber auch wieder nix. 1.800l bei ca. 8t zul. GG sollten aber machbar sein, Sinn machen würden auch Reifen mindestens in der 405/70R20er Größe mit entsprechendem Profil.

Gruß,
Michael


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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren / Niedersachsen397068
Datum13.04.2007 10:1910566 x gelesen
Hallo Michael,
1600 l reichen auch noch hin wenn ich dicht ans Feuer rankomme. Das reicht für eine Viertelstunde ununterbrochenes Löschen. Wenn bis dahin nicht weitere Kräfte vor Ort sind (zumindest Manpower mit LF oder TSF) müsste ganz schön was schief gelaufen sein. Wenn ich gleich ein bis zwei TLF mehr alarmiere treten keine Probleme auf. Nur das trauen sich viele nicht.
Wir haben 20 Jahre lang auch nur immer 1800 l mitgehabt und mussten damit klarkommen. Zum groben ablöschen langt das hin. 800 m Feuersaum krist du locker damit unter kontrolle.Und dann sollte Verstärkung da sein. Für Kleinbrände so bis 500m² reicht ja schon ein TSF-W mit 500l aus. Wasser ist halt nicht alles. Ich brauche vor allem motivierte Mannschaften......

Gruß aus der Südheide

Carsten


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AutorTobi8as 8Jos8ef 8R., Bad Tölz / Bayern397070
Datum13.04.2007 10:2610642 x gelesen
Ich kann mich da an ein TLF von Ziegler (Wenn ich es recht im Kopf hab vom Zweigbetrieb in Kroatien) auf SCAM erinnern. Das Fahrgestell ist erheblich kleiner als ein Unimog. Gewicht und Tankgröße sind mir aber leider entfallen. Irgendjemand hat das Fahrzeug heir aber mal als Link gehabt.

Viele Grüße

Tobias


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen397072
Datum13.04.2007 10:3510739 x gelesen
Jup,

das sind natürlich auch einige Eskalationsstufen weiter. Vielleicht sollte ich mal mit dem Frage weiter ins Detail gehen:

In der Gemeinde, in der ich wohne gibt es recht viel Wald. Von 3.666,24 ha Gesamtfläche sind 2.104,20 ha Wald und 1.204,15 ha Wiesen und Felder. Der Höhenunterschied beträgt maximal 350m. Es gibt 6 Ortsteile mit knapp 6.000 EW, die Fahrtstrecke zwischen den Ortsteilen beträgt durchschnittlich 4 km. Der Feuerwehr stehen zwei LF8/6, ein LF8 (ohne TS, dafür mit Fire-Skit), 3 TSF, ein ELW 1 und ein Pritschen-LKW zur Verfügung. Dazu kommen 4 MTW (Vereinsfahrzeuge), zwei TSA und zwei StA. Drei der Wehren (2x LF8/6, 1x TSF) sind tagsüber verfügbar, es gibt einen gemeinsamen "Tagdienst". Bauern mit Güllefässern usw. stehen kaum noch zur Verfügung. In den Waldgebieten gibt es 5-10 Wasserentnahmestellen aus Teichen u.ä., zudem an einigen Stellen Hydranten auf den Fernversorgungsleitungen.

Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass bei beginnenden Bränden immer eine frühe Entdeckung, eine günstige Lage (am Weg, nahe am Ort usw.) eine ausweitung der Brände verhindern konnte. Meist war das Feuer bei Eintreffen der ersten Tanklöschfahrzeuge (je nach Einsatzstelle Alarmierung +20-25 Minuten) noch so klein oder konnte so klein gehalten werden, dass der Wasservorrat eine TLF 16/25 ausreichte um es komplett aus zu bekommen.

Würden die Umstände etwas ander liegen und könnte man mit den nach der Zeit x zur Verfügung stehenden TLF (in dem o.g. Radius von 20 min nach Alarm findet man 2 x TLF16/25, 1 x TLF 20/48 und 1x TLF8/18 Straße) die Einsatzstelle nicht erreichen wäre ggf. eine Brandausweitung nicht zu verhindern gewesen - einige der Brände, gerade im letzten heißen Sommer, kann man sich mit entsprechender Ortskenntnis und einfacher Variation von Tageszeit, Ort oder einfach nur Verfügbarkeit der Einsatzkräfte ganz anders ausmalen.

Gut, genug ausgeschweift - gibt es dann tatsächlich keine Eskalationsstufe zwischen "Entsthungsbrand kann schnell gelöscht werden" und "Schick mir alles roten Autos"?

Gruß, otti


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AutorJan 8S., Wallenhorst / 397075
Datum13.04.2007 10:5210640 x gelesen
SCAM-TLF

Grüße, Jan


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AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz397086
Datum13.04.2007 11:0910567 x gelesen
Hallo,

naja, von der Geländegängigkeit wohl eher nicht in die Kategorie eines Unimogs einzuordnen.

Gruß,
Michael


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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren / Niedersachsen397096
Datum13.04.2007 11:4010589 x gelesen
In eurem Fall würde ich nicht warten und beim Stichwort Waldbrand lieber alle roten Autos losschicken.Wenn ihr das Feuer unter Kontrolle habt oder gar selbständig ausbekommt, könnt ihr immer noch Kräfte abdrehen lassen und nach Hause schicken. Frühzeitiges Nachalarmieren ist da die halbe Miete und zeugt von Weitsicht. Wenn ihr 5-10 derartige Einsätze im jahr habt dürfte sich auch keiner aufregen wenn er mal nicht mehr zum Einsatz käme. So haben dann alle wenigstens ihre Alarmübung.

Gruß aus der Südheide.

Carsten


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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)397098
Datum13.04.2007 11:4210564 x gelesen
Wer dieser Sprache nicht so ganz mächtig ist, hier die Beschreibung in Englisch.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorJoha8nne8s S8., Hauenstein / Rheinland-Pfalz397125
Datum13.04.2007 13:0910603 x gelesen
Geschrieben von ---Tobias Josef Riesch, Bad Tölz--- Ich kann mich da an ein TLF von Ziegler (Wenn ich es recht im Kopf hab vom Zweigbetrieb in Kroatien) auf SCAM erinnernTLF von Ziegler TLF 2/10-0,7


Jedes Ding hat drei Seiten:
Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen.

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg397183
Datum13.04.2007 14:5110617 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Carsten Kranz

Hier ist das TLF 8-W ganz klar im Vorteil.

Das TLF 8 W ist eine feine Sache, hab da Einsatzerfahrungen. Besonders durch den 2. SA "Wasser" auf dem Dach und durch die Dachluke bedientbar kann man einen Feuersaum -extrem gut bei Wiesen- und Flächenbränfden- schnell zum Stehen bringen, den Rest erledigen die Bodentruppen. Der Wasservorrat von 1800 l reicht bei sinnvollen EInsatz schon eine Reihe; unser TLF 8 W war vor Jahren das erste Fahrzeug unserer FF das ein HSR bekam. Nicht wegen des "IA" !!, sondern weil man da eine verstellbare Wasserleistung von 50-80-115 l/min einstellen konnte. Und bei z.B. 50 l/min und 1800 L Wasservorrat kann man eine 1/2 Std. löschen.

Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard


" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW397193
Datum13.04.2007 15:1410605 x gelesen
Geschrieben von Tobias Josef RieschIch kann mich da an ein TLF von Ziegler (Wenn ich es recht im Kopf hab vom Zweigbetrieb in Kroatien) auf SCAM erinnern. Das Fahrgestell ist erheblich kleiner als ein Unimog. Gewicht und Tankgröße sind mir aber leider entfallen. Irgendjemand hat das Fahrzeug heir aber mal als Link gehabt.


Es war der SCAM 55 und hatte ca. 1000 l Wasser..., vgl.

TLF-Auszug aus Einsatzfahrzeuge Typen


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren / Niedersachsen397239
Datum13.04.2007 17:4110616 x gelesen
Moin Bernard,

du kannst das aber auch so wie wir machen und nimmst D-Rohre ohne Mundstück (weil gut und günstig;-)für die 1/2 Löschzeit. Zu unserem Fahrzeug gehört standardmäßig noch ein C-DCD Verteiler und 45 m D Rollschlauch (auch auf TSF-W und LF 20/16 verlastet).

Gruß aus der Südheide

Carsten


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AutorMart8in 8G., Hannover / Niedersachsen397310
Datum14.04.2007 00:4910569 x gelesen
Geschrieben von Bernhard DeimannUnd bei z.B. 50 l/min und 1800 L Wasservorrat kann man eine 1/2 Std. löschen.
und mit dem richtigen Löschmittelzusatz doppelt sich die Nachhaltigkeit des Löscheinsatzes bzw. des Löschmitteleintrags
Darum wird in einigen Regionen des südlichen Europas z.B. Gel-Premix in den Waldbrand - TLF´s gefahren wird.

Gruß aus Hannover (gab wohl bei uns heut auch den ersten größeren Waldbrand)

Martin


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW397327
Datum14.04.2007 08:0510625 x gelesen
Geschrieben von Martin GorskiDarum wird in einigen Regionen des südlichen Europas z.B. Gel-Premix in den Waldbrand - TLF´s gefahren wird.

Wo?
Was?
Was passiert, wenn die Fahrzeuge mal 3 Monate keinen Einsatz haben?


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMart8in 8G., Hannover / Niedersachsen397344
Datum14.04.2007 09:3310604 x gelesen
Guten Morgen,

Geschrieben von Ulrich CimolinoWo?
z.B. beim Waldbrand in Portugal 2003 in Monchique

Geschrieben von Ulrich CimolinoWas?
öhm...wie schon gesagt Premix auf Löschwasser und Firesorb Gel Konzentrat je nach Anwendungsfall (direkte Brandbekämpfung 1% oder Schneisenlegung 2%-2,5%)

Geschrieben von Ulrich CimolinoWas passiert, wenn die Fahrzeuge mal 3 Monate keinen Einsatz haben?
Was soll da passieren? - nichts , der Premix ist stabil und quellt nicht weiter. Nach einem Jahr sollte man einmal kurz durchrühren. Dosiervarianten sind natürlich die bessere, aber auch einer kostenintensivere Lösung

Bilder hab ich leider nur auf Papier.

Mit Gruß
Martin


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW397353
Datum14.04.2007 10:4910601 x gelesen
Geschrieben von Martin GorskiGeschrieben von Ulrich CimolinoWas passiert, wenn die Fahrzeuge mal 3 Monate keinen Einsatz haben?
Was soll da passieren? - nichts , der Premix ist stabil und quellt nicht weiter.


das selbe was HdV vor Jahren mit Gelen usw. an Zumischern festgestellt hat: Die Armaturen könnten verkleben, je nach Bestandteile (vgl. Probleme bei SM) ggf. auch Korrossionsschäden...
Das z.B. könnte passierte... Kannst Du das sicher ausschließen?


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMart8in 8G., Hannover / Niedersachsen397372
Datum14.04.2007 11:5910595 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinodas selbe was HdV vor Jahren mit Gelen usw. an Zumischern festgestellt hat: Die Armaturen könnten verkleben, je nach Bestandteile (vgl. Probleme bei SM) ggf. auch Korrossionsschäden...
Das z.B. könnte passierte... Kannst Du das sicher ausschließen?


Wenn ich es richtig im Kopf habe hat sich Holger nicht wirklich intensiv mit Gelen beschäftig...
Aber um auf die Frage zu Antworten: Ausschließen kann ich es nicht, denn für das Spülen der Armaturen ist der Bediener/Benutzer verantwortlich.
Die meisten Feuerwehrler kennen die klebenede Kugel am Z Zumischer. Warum kennen sie das, weil irgendwer nicht richtig sauber gemacht hat...
Wenn man Premix im Tank fährt ist das unkritisch (machen wir ja auch als Premix im P 50), die Armaturen und Pumpen müssen dannach nur gereinigt, d.h. gespült werden. Gel-Premix ist weniger aggressiv als Schaummittel, dennch guckt die Technik gern individuell ob es geht. Für deutsche Feuerwehren ist eh eine Gel Dosierung anzustreben.

Umgekehrt gefragt, könnt Ihr sicher ausschließen, dass eure Kugel am Z Zumischer nicht klebt - alternative ein Federtelerventil mit metallischer Dichtung...? Ich sehe wenige Probleme bei der Premix-Variante wenn anschließend alles nicht "tankseitige" gespült wird.

Und was man ganz klar herausstellen muss, dass es zwischen den Gelen einige Unterschiede im Quellverhalten gibt.

Mit Gruß

Martin


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW397442
Datum14.04.2007 19:4410578 x gelesen
Geschrieben von Martin GorskiWenn ich es richtig im Kopf habe hat sich Holger nicht wirklich intensiv mit Gelen beschäftig...

Ja stimmt, als die Versuchsergebnisse eindeutig waren hat er dieselben abgebrochen..


Geschrieben von Martin GorskiUmgekehrt gefragt, könnt Ihr sicher ausschließen, dass eure Kugel am Z Zumischer nicht klebt

Nein, aber das ist einfacher zu beheben/zu tauschen als Probleme an der FP! Was glaubst Du wohl, warum bei der öffentlichen Feuerwehr so gut wie keiner (mehr) premix-Systeme fährt?


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg397498
Datum15.04.2007 10:1110539 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Carsten Kranz

kannst das aber auch so wie wir machen und nimmst D-Rohre ohne Mundstück (weil gut und günstig;-)für die 1/2 Löschzeit

Scheint aber umständlich in der Handhabung zu sein, stelle mir vor während der Fahrt aus der Luke shauend ein Strahlrhr von C- auf D-Rohr umzuwechseln. Das HSR hat sich schon bezahlt gemav´cht.

Zu unserem Fahrzeug gehört standardmäßig noch ein C-DCD Verteiler und 45 m D Rollschlauch (auch auf TSF-W und LF 20/16 verlastet).

Die Vorteile von D-Schläuchen und Armaturen bei solchen Einsätzen sind unbestritten, leider ist diese Erkenntnis noch nicht überall durchgedrungen.

Gruß aus der sonnigen Kurpfalz

Bernhard


" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)

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