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ThemaQualität von Führern bzw. deren Ausbildung, war: Heute im TV:11 Beträge
RubrikRecht + Feuerwehr
 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW393965
Datum30.03.2007 15:086488 x gelesen
Geschrieben von Werner GreifEs gibt durchaus sehr viele FF, in denen nur die qualifizierten und geeigneten Kameraden zu entsprechenden Führungslehrgängen delegiert werden und danach (von ihrer Wehr/Gemeinde) als Führungskraft berufen (und nicht gewählt) werden!

da wäre mal eine soziologische Untersuchung interessant... könnte aber sein, dass Dir die Realität nicht gefallen dürfte...

Führungskraft kann man z.B. werden
- durch Eignung (fachlich und menschlich), wenn man das richtige Umfeld und die richtige Förderung hat (das wäre nett, wenn das noch viel öfter gelten würde)
- durch Erbhof, wenn (Groß-)Papa das auch schon war - und der Rest das so schön einfach findet, bzw. man rechtzeitig dafür gesorgt hat, dass kein anderer zur Verfügung steht,
- durch Wahl, wenn man der Netteste ist, oder wenn man rechtzeitig dafür gesorgt hat, dass kein anderer zur Verfügung steht, oder wenns mangels Masse schlicht keine Alternative gibt.
...

Nicht überall musste man immer schon (mindestens wenigsten relativ kurzfristig) nach der Wahl die entsprechenden Lehrgänge für die Führung haben, oft wurden alle (Hühner-)Augen zugedrückt.

C.F. hat sehr verallgemeinert, aber wenn er nicht für einen großen Teil recht hätte (leider!), könnte ich mir noch weniger erklären, warum viele Dinge so sind/waren, wie sie sind....


Geschrieben von Werner GreifZum anderen wär es interessant, welche LFS-Lehrgänge du (in deiner ach so wissenden Art und Weise) als "08/15-Lehrgänge" abqualifizierst und ob Du dir, auf Grund einer (sicherlich vorhandenen ;-/ ) umfassenden pädagogischen und feuerwehrtechnischen Ausbildung solch ein Urteil über die Arbeit der LFS erlauben kannst ?!?!

1. Es gab und gibt Schnellbleichen in fast allen Gegenden Deutschlands mehr oder weniger, in einigen allerdings viel mehr.
2. Es ist politisch (v.a. von der Fw!) so gewollt, dass das so ist!
3. Es ist schlicht unmöglich (nicht bezahlbar), alle so auszubilden, wie es angesichts des Jobs erfordderlich wäre, das verhindert schon die Masse.
4. Du unterschätzt C.F. persönliche Fähigkeiten und sein Wissen ob der Möglichkeiten bei anderen Stellen oder im Ausland...
5. Mittlerweile häufen sich aber auch "öffentlich" (z.B. persönliche Rundmail eines der Prüfer am IdF aus der FF!) Beschwerden, dass die Qualität z.T. unter aller Würde ist. Einige fast süß anmutende Versuche zur Verbesserung gibts in einigen Bereichen (z.B. Diskussion von Vorlehrgängen, Auswahlprüfungen vor dem Lehrgang usw.)

Welcome to reality!


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen393967
Datum30.03.2007 15:225280 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Ulrich CimolinoC.F. hat sehr verallgemeinert, aber wenn er nicht für einen großen Teil recht hätte (leider!), könnte ich mir noch weniger erklären, warum viele Dinge so sind/waren, wie sie sind....

Naja, ich sehe das Problem nicht unbedingt darin, dass es sich um ein Wahlamt, sondern um ein freiwilliges Amt handelt, das irgendwie parallel zur Arbeitszeit, Familie usw. ausgeführt werden will.

Wenn sich jeder in seiner Fw umschaut, wird er in imo 90% aller Fälle maximal 3-4 Leute finden, die
a) persönlich und
b) fachlich
für den Job qualifiziert sind. Wobei ich die Priorität gerade bei freiwilligen schon absichtlich so gewählt habe. Fachliche Eignung lässt sich notfalls noch anlernen, persönliche nicht. Zumal nicht jeder, der eine Ausbildung als Zugführer und höher hat auch ausreichende Charaktereigenschaften zur Menschenführung über einen langen Zeitraum (>Einsatzgeschehen) aufweist.

Wenn man von diesen 3-4 Leuten (wenn man sie überhaupt hat...), die in der Regel aufgrund ihrer persönlichen Eignung auch meist einen Job mit Leitungsaufgaben haben, dann mal 2 abzieht, die eben aufgrund ihres Jobs und vielleicht der familiären Entwicklung (junge Väter usw) das Amt zeitlich gar nicht ausführen können, wird die Wahl schon kleiner... so beschränkt sich die Auswahl schon ab und an auch mal auf den einzigen, den man dazu überreden konnte, sich zur Wahl zu stellen... Da wäre es aber ziemlich unfair, diesem auch noch vorzuwerfen, dass er mit Gott und der Welt lieb Kind macht, um wieder gewählt zu werden. Meistens liegt eine geringere Konfrontationsbereitschaft eher in dem Verlangen begründet, sich das Ausmaß an Streß in der Freizeit auf ein gewisses Minimum zu beschränken... Was ich oft genug sogar irgendwo nachvollziehen kann.
Mfg

Ingo


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"Der Erfolg der Kommunikation misst sich an dem Verstandenen, nicht an dem Gesagten." [Unbekannt]

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Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen (btw privaten) Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesem Forum gedacht. Sollte jemand den Inhalt für andere Zwecke verwenden wollen, kann man mich jederzeit via Mail kontaktieren und dieses klären ;)

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW393973
Datum30.03.2007 16:065177 x gelesen
Geschrieben von Ingo HornDa wäre es aber ziemlich unfair, diesem auch noch vorzuwerfen, dass er mit Gott und der Welt lieb Kind macht, um wieder gewählt zu werden. Meistens liegt eine geringere Konfrontationsbereitschaft eher in dem Verlangen begründet, sich das Ausmaß an Streß in der Freizeit auf ein gewisses Minimum zu beschränken... Was ich oft genug sogar irgendwo nachvollziehen kann.

das wäre eine weitere Variante, aber wir wissen beide, dass das nicht alles erklärt...


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen393974
Datum30.03.2007 16:125167 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Ulrich Cimolinodas wäre eine weitere Variante

Eine, die meiner Meinung nach, weiter verbreitet ist, als man glaubt. Und genau den Leuten tritt man mit dem ein oder anderen Vorwurf, der hier teilweise laut wird, massiv auf die Füße. Die meisten wissen schon, wo die Schwachstellen liegen... ob man die immer so einfach ändern kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Geschrieben von Ulrich Cimolinoaber wir wissen beide, dass das nicht alles erklärt...
Durchaus. Wollte nur darauf hinaus, dass ehrenamtliche Führungskräfte nicht per se böse und unfähig sind ;). Zumindest bis Anfang 2008 muss ich meine Zunft ja noch verteidigen ;). Und ja, ich weiß, dass es auch FüKr gibt, die sich das Leben ZU einfach machen...

MfG Ingo


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW393977
Datum30.03.2007 16:145046 x gelesen
Geschrieben von Ingo HornWollte nur darauf hinaus, dass ehrenamtliche Führungskräfte nicht per se böse und unfähig sind ;).

Das hab ich auch nicht behauptet!
Nicht umsonst hab ich das hier als erstes geschrieben:
Führungskraft kann man z.B. werden
- durch Eignung (fachlich und menschlich), wenn man das richtige Umfeld und die richtige Förderung hat (das wäre nett, wenn das noch viel öfter gelten würde)

(dabei setzte ich natürlich voraus, dass der Geeignete dazu auch gewillt ist!)


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW393978
Datum30.03.2007 16:175145 x gelesen
Mahlzeit,

wirklich "gute" Führungskräfte gibt es wenige!
Allerdings haben alle Führungskräfte die Möglichkeit sich zu verbessern und weiter zu entwickeln.
Dazu gehört mehr als das Engagement was notwendig ist einen Posten zu übernehmen, sich als "geeignet" zu erweisen, dazu gehört viel mehr das Engagement und die Ausdauer sich weiter zu bilden. Sich die Zeit zu nehmen um sich auf die unterschiedlichen Situationen vorzubereiten, Gedankenspiele anzuwenden, zu "spielen und zu experimentieren".

Das Umfeld hat auch hier etwasd beizutragen, es muss Führungskräfte fördern und auch Leistung fordern. Fehler verzeihen, da drüber sachlich zu reden und gute Leistungen auch zu loben. Das fängt bei dem "kleinen" FM(SB) an und hört bei der Wehrführung/OB auf.

Dazu gehört aber auch ehrlichkeit und fairnis!
Gruß
Sven


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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen393981
Datum30.03.2007 16:305078 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Ulrich Cimolino
Das hab ich auch nicht behauptet!


Du nicht. Aber bei anderen kommt sowas ab und zu unterschwellig durch.

MfG

Ingo


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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen393982
Datum30.03.2007 16:365098 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Sven HildebrandtDas Umfeld hat auch hier etwasd beizutragen, es muss Führungskräfte fördern und auch Leistung fordern. Fehler verzeihen, da drüber sachlich zu reden und gute Leistungen auch zu loben.

Jopp. Passiert allerdings allzu oft (auch hier im Forum) nur in eine Richtung ;). Ich behaupte mal dreist, dass ich hier im Forum öfter geschrieben habe "ich denke, ich habe eine gute Mannschaft", als dass hier mal jemand geschrieben hat "ich habe einen guten Wehrführer"... und ich denke nicht, dass das darauf beruht, dass es nur schlechte Führungskräfte gibt. Blöderweise stechen die schlechten FüKr mehr hervor, als die guten.

Geschrieben von Sven Hildebrandtwirklich "gute" Führungskräfte gibt es wenige!

Jain. Es gibt mehr Potential, als man glaubt, denke ich. Dazu müssen diejenigen allerdings auch mal gefördert und nicht nur gefordert werden.

MfG

Ingo


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AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Saar393984
Datum30.03.2007 16:375103 x gelesen
Geschrieben von Ingo HornDazu müssen diejenigen allerdings auch mal gefördert und nicht nur gefordert werden.


Aber auch gefordert, wie soll man sonst den einen der es kann rausfiltern?


Mit kameradschaftlichem Gruß

Florian

****
"Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertrigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

Scharnhorst

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen393985
Datum30.03.2007 16:385038 x gelesen
Hoi,

Geschrieben von Florian BeschAber auch gefordert, wie soll man sonst den einen der es kann rausfiltern?

Was ist daran so schwierig, zu erkennen, dass "nicht nur" was anderes ist, als "nicht" ohne den Zusatz "nur"?

MfG

Ingo


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AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW393990
Datum30.03.2007 17:145035 x gelesen
Geschrieben von Ingo HornIch behaupte mal dreist, dass ich hier im Forum öfter geschrieben habe "ich denke, ich habe eine gute Mannschaft", als dass hier mal jemand geschrieben hat "ich habe einen guten Wehrführer"... und ich denke nicht, dass das darauf beruht, dass es nur schlechte Führungskräfte gibt. Blöderweise stechen die schlechten FüKr mehr hervor, als die guten.

Uii, habe ich das gut. Meine Helfer sagen mir ganz klipp und klar ob ich gut oder schlecht war. Was denen nicht gepasst hat und was ebend mal ausgesprochen gut war. Das gleiche "Glück" hat mein GF. ;-)
Allerdings war es ein langer Weg bis da hin, bis die Jungs sich getraut haben uns die Meinung zu geigen und es tut mir als Führungskraft auch ab und an weh!

Wobei ich allerdings gestehen muss, meinen Ortsbeauftragten bzw. seinen stellvertreter habe ich noch nicht direkt mal gesagt das sie einen guten Job machen. Sollte man mal machen!

Geschrieben von Ingo HornJain. Es gibt mehr Potential, als man glaubt, denke ich. Dazu müssen diejenigen allerdings auch mal gefördert und nicht nur gefordert werden.

Potential ja, das denke ich auch. Nur muss man es sich auch erarbeiten und auch entsprechend gefördert werden.
Wirklich "gute" Führungskräfte habe ich aber bis dato sehr sehr wenige erlebt, vor allem bei größeren Lagen!
Gruß
Sven


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