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| Thema | Reservisten-Arbeitsgemeinschaft(RAG) (war: Kritik an der Kyrill-...) | 23 Beträge | |||
| Rubrik | Katastrophenschutz | ||||
| Autor | Andr8é S8., Wuppertal / NRW | 381952 | |||
| Datum | 21.01.2007 13:30 | 9871 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Michael Linkenbach Im Bereich neue Reservekonzeption gibt es einige Ansätze zu einem Austausch. Wobei sich das im Moment noch auf einige wenige Eigeninitiativen beschränkt. Ich hab mal etwas Hintergrundinformationen zum Thema zusammengesucht. Ich hoffe das hilft in der Diskussion und Bewertung des Themas. Besonders weil immer gerne die zwei unten aufgeführten Bereich vermischt und nicht getrennt betrachtet werden. Hier der Link direkt auf die Seite der RAG K-Schutz Und ich hätte da noch mehr, auch schon zum Thema ABC-Schutz. Nur die Diskussion möchte ich hier jetzt nicht führen. Es gibt dazu einen guten Artikel in der Magazin Bevölkerungsschutz 1/2006 "Wildwuchs des guten Willens" Seite 17 ff Und um es noch einmal deutlich zu sagen, dieser Arbeitsgemeinschaften gehören zum Reservistenverband und dies ist ein e.V. Meine Meinung ist klar. Dieses Thema gehört nicht in die Hand von einem e.V. Über Hamburg, zum Deichschutz kann man mit mir noch reden. Aber flächendeckend nein. Nicht im "Bündinger Modell" oder gar wie in Nürnberg/Fürth im Bereich ABC-Schutz. Dies hat nichts mit der neuen Verbindungsorganisation im Bereich ZMZ und dort geplanten ZMZ-Zentren zu tun! Das muss man klar trennen. Streitkraeftebasis.de: ZMZ in Deutschland eine Vortrag zu dem Thema: Feuerwehr und Bundeswehr Da bin ich sehr gespannt wie sich das weiter entwickelt und bin dort sehr positiv eingestellt. Gruß André Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/ Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder! | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 381959 | |||
| Datum | 21.01.2007 14:26 | 8101 x gelesen | |||
| Das Problem ist, das die beiden Sachen auch von der BW vermischt werden. Der VdRBW ist vom Verteidigungsministerium mit der "Betreuung" der Reservisten beauftragt worden. Er agiert also im Auftrag der BW. Da aber die bisherige Hauptaufgabe des Reservisten, nämlich die Landesverteidigung, weggefallen ist, befindet sich der VdRBW in einer Art Sinnkrise. Also sucht man sich eine neue Daseinsberechtigung. Und das halt im Bereich Katastrophenschutz, der ja auch von der BW stark propagiert wird. Das "Büdinger Modell" wurde vom ehemaligen Kommandeur des VBK 47 stark unterstützt und Aktionen in der Richtung gefördert. Also nicht vom e.V. sondern von einer Dienststelle der Bundeswehr. Ich bin Reservist und VdRBW Mitglied geworden um meine militärischen Fähigkeiten zu erhalten und auszubauen. Und das ist mit Masse vorbei. Zu der RAG-Kat-Schutz ist mir spontan der Gedanke gekommen, aus dem VdRBW ausgliedern und dem THW Hamburg als OV unterstellen. Punkt. Ich lehne diese Vermischung von Reservisten und HiOrgs in dieser Form ab. Die Hysterie und der Hype um das sog. "erweiterte Aufgabenspektrum" haben u.a. dazu geführt, das beim Bundeswettkampf der Reservisten 2005 eine Aufgabe darin bestand eine Person aus einem verqualtem Haus zu retten und einen Löschangriff durchzuführen. Ohne Atemschutz und im Flecktarnanzug... Und zum Thema ZMZ und den sog. KVKs: Wo es in der Fläche keine Truppe mehr gibt, was soll denn da koordiniert werden? ML Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 381972 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:20 | 7999 x gelesen | |||
(...) dazu geführt, das beim Bundeswettkampf der Reservisten 2005 eine Aufgabe darin bestand eine Person aus einem verqualtem Haus zu retten und einen Löschangriff durchzuführen. Ohne Atemschutz und im Flecktarnanzug... Hört sich nach einer realistischen Lage/Aufgabe an auf die man im Einsatz (Ausland) aber auch Inland treffen könnte (Stichwort: Selbstschutz). Da kommen halt keine roten Autos zum helfen... Und zum Thema ZMZ und den sog. KVKs: Wo es in der Fläche keine Truppe mehr gibt, was soll denn da koordiniert werden? Die KVKs sollen recht bunt besetzt werden (Pio, San, ABC,..) und sollen dem HVB als mil.Fachberater zur Verfügung stehen. Es geht nicht darum irgendwelche Einheiten zu fürhen, sonder sie maximal auf bitten des HVB anzufordern. Dafür müssen diese Einheiten nicht zwingend aus den betroffenen Region kommen - es lebe das Telefonbuch.... MkG Marc
Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) ... | |||||
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| Autor | Andr8é S8., Wuppertal / NRW | 381974 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:24 | 7904 x gelesen | |||
| Hallo Michael, damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich bin auch Reservist und bewußt nicht Mitglied im Verband. Geschrieben von Michael Linkenbach Das Problem ist, das die beiden Sachen auch von der BW vermischt werden. Der VdRBW ist vom Verteidigungsministerium mit der "Betreuung" der Reservisten beauftragt worden. Er agiert also im Auftrag der BW. Nein, wird sie nicht. Weil Aufgabe des Verbandes ist die freiwillige beorderungsunabhängige Reservistenarbeit. Und das hat mit ZMZ nichts zu tun. Weil das sind alles beorderte Reservisten. Der Verband vermischt dies aus meiner Sicht, ja das ist richtig. Geschrieben von Michael Linkenbach Da aber die bisherige Hauptaufgabe des Reservisten, nämlich die Landesverteidigung, weggefallen ist, befindet sich der VdRBW in einer Art Sinnkrise. Also sucht man sich eine neue Daseinsberechtigung. Und das halt im Bereich Katastrophenschutz, der ja auch von der BW stark propagiert wird. Ja, weil der Verband versucht krampfhaft seine Mittel von staatlicher Seite zu erhalten. Deshalb entwickelt er ein neues Profil. Sinn kann ich darin nicht erkennen. Aber damit bin ich hier ganz schön OT. Wer sich auf lokaler Ebene im K-Schutz engagieren will, dem kann ich genug Organisationen nennen. ZMZ von Seiten der Bw ist und bleibt eine andere Baustelle. Geschrieben von Michael Linkenbach Das "Büdinger Modell" wurde vom ehemaligen Kommandeur des VBK 47 stark unterstützt und Aktionen in der Richtung gefördert. Also nicht vom e.V. sondern von einer Dienststelle der Bundeswehr. Ja leider, aber das VBK 47 ist "Kriegsgeschichte" und damit hoffentlich auch dieses Projekt. Geschrieben von Michael Linkenbach Ich bin Reservist und VdRBW Mitglied geworden um meine militärischen Fähigkeiten zu erhalten und auszubauen. Und das ist mit Masse vorbei. Zu der RAG-Kat-Schutz ist mir spontan der Gedanke gekommen, aus dem VdRBW ausgliedern und dem THW Hamburg als OV unterstellen. Punkt. Ja, oder eine andere Organisation oder die Stadt selbst. Aber das sehe ich als lokales Problem. Und ich kann nicht beurteilen, ob so etwas in HH nötig ist. Geschrieben von Michael Linkenbach Und zum Thema ZMZ und den sog. KVKs: Wo es in der Fläche keine Truppe mehr gibt, was soll denn da koordiniert werden? Bei gewissen Lagen kann man Kräfte zuführen und endlich stehen wieder überall feste Ansprechpartner bereit. Ob man die nutzt, ist ein örtliches Problem. Das Angebot steht aber von Seiten der Bundeswehr. Koordinieren sollen die keine Kräfte, wie auch. Sie sind eine Verbindungsorgan aus Sicht der Bundeswehr und Fachberater aus Sicht der Gefahrenabwehr. Nun bleibt es den Kreisen/Kreisfreien Städten oder höher selbst überlassen, wie man dies nutzt. Gruß André Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/ Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder! | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 381976 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:31 | 7824 x gelesen | |||
Geschrieben von Marc DickeyHört sich nach einer realistischen Lage/Aufgabe an auf die man im Einsatz (Ausland) aber auch Inland treffen könnte (Stichwort: Selbstschutz). Da kommen halt keine roten Autos zum helfen... Im Ausland habe ich meine BW-Feuerwehren in den Truppenlagern und in Deutschland die Feuerwehren mit den roten Autos. Punkt. Da löscht keine Bundeswehr mehr selbst. Und wir diskutieren hier über HuPF-Ausrüstung, Atemschutz, Realbrandausbildung etc. und du willst Leute ohne ausreichende PSA in einen Einsatz schicken für den sie nicht mal ansatzweise ausgebildet sind? Ich habe während meiner Dienstzeit den Lehrgang ABC/SE-Soldat gemacht. Da wurde noch der Löschangriff mit dem BW-Löschkarren und der ABC-Schutzmaske gelehrt. Damit mache ich maximal Außenangriff, aber das war´s dann schon. Wie sagte mein ehem S3-Stoffz immer so schön: "Da werden falsche Bilder vermittelt.." ML Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 381978 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:35 | 7806 x gelesen | |||
| Ich sehe wir sind absolut einer Meinung. Geschrieben von André Schild Ja leider, aber das VBK 47 ist "Kriegsgeschichte" und damit hoffentlich auch dieses Projekt. Zum Glück setzt jeder Kommandeur seine Schwerpunkte anders... Geschrieben von André Schild a, weil der Verband versucht krampfhaft seine Mittel von staatlicher Seite zu erhalten. Deshalb entwickelt er ein neues Profil. Sinn kann ich darin nicht erkennen. Aber damit bin ich hier ganz schön OT. 100% deiner Meinung. Rein theoretisch könnte man den VdRBW auflösen. Was da teilweise abläuft hat mit militärischer Aus- und Weiterbildung aber nun gar nix mehr zu tun. ML Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 381979 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:37 | 7910 x gelesen | |||
Da löscht keine Bundeswehr mehr selbst. Es ging ja auch nicht um das Löschen, sondern um eine Menschenrettung. Wenn du auf die Lagerfeuerwehren warten willst ist höchstwahrscheinlich der Drops schon gelutscht. Und wir diskutieren hier über HuPF-Ausrüstung, Atemschutz, Realbrandausbildung etc. und du willst Leute ohne ausreichende PSA in einen Einsatz schicken für den sie nicht mal ansatzweise ausgebildet sind? Selbstschutz.... (gibts auch mehrere nette ZDVen zu) Damit mache ich maximal Außenangriff, aber das war´s dann schon. Mehr wurde hinsichtlich der Brandbekämpfung mit diesem Gerät auch nicht verlagt. MkG Marc
Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) ... | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 381983 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:47 | 7903 x gelesen | |||
| OK, in dem Sinn wäre das dann aber keine struckturierte Geschichte mehr, sondern quasi Improvisation. Und da sollte man wissen wo die Grenzen liegen. Und die Lagerfeuerwehren sind eigentlich recht schnell da, so jedenfalls meine Informationen. Geschrieben von Marc Dickey Selbstschutz.... (gibts auch mehrere nette ZDVen zu) Ja, sind mir bekannt, aber der Sinn.... Sollte man so in Richtung FwDV 3 und 4 sehen. Sprich die könnten mal eine Aktualisierung vertragen. Nicht umsonst gibt es mittlerweile die Verwendungsreihe Brandschutzfeldwebel. Aber ich denke wir werden hier doch zu OT. ML Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Andr8é S8., Wuppertal / NRW | 381984 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:50 | 8145 x gelesen | |||
| Hallo Michael, darf ich fragen wann deine Zeit bei der Bundeswehr vorbei ist und wann du das letzte mal in einem aktiven Verband als Reservist geübt hast? Besonders im Hinblick auf Auslandseinsatz und die Vorbereitung darauf? Bitte nicht als Angriff auf deine Person verstehen! Aber in den letzten Jahren hat sich sehr viel geändert. Geschrieben von Michael Linkenbach Im Ausland habe ich meine BW-Feuerwehren in den Truppenlagern und in Deutschland die Feuerwehren mit den roten Autos. Punkt. Im Ausland wird der Brandschutz nicht durch die Bundeswehrfeuerwehren sichergestellt, sonder durch militärische Brandschutzkräfte. Zivile Brandschutzkräfte der Bundeswehrfeuerwehren können auf freiwilliger Basis als Reservisten in den Einsatz gehen. Bundeswehrfeuerwehr sind für den Brandschutz usw. in verteidigungsspezifischen Anlagen zuständig. Dies sind u.a. Flugplätze, Truppenübungsplätze und noch einiges anderes. Ausbildung militärischer und ziviler Brandschutzkräfte erfolgt in Stetten a.k.M. (Lager Heuberg) in der 5. und 6. Inspektion der ABC- und Selbstschutzschule. Und die Bundeswehr baut gerade den militärischen Teil der Brandschutzkräfte gerade massiv aus. Für den Auslandseinsatz. Geschrieben von Michael Linkenbach Und wir diskutieren hier über HuPF-Ausrüstung, Atemschutz, Realbrandausbildung etc. und du willst Leute ohne ausreichende PSA in einen Einsatz schicken für den sie nicht mal ansatzweise ausgebildet sind? Nein, darüber hat Marc nicht gesprochen. Diese Szenarien werden für alle Auslandseinsätze geübt. Notwendigkeit ergibt sich aus der dort vorgefunden Lagen, mit diversen Beispielen. Geschrieben von Michael Linkenbach Ich habe während meiner Dienstzeit den Lehrgang ABC/SE-Soldat gemacht. Da wurde noch der Löschangriff mit dem BW-Löschkarren und der ABC-Schutzmaske gelehrt. Damit mache ich maximal Außenangriff, aber das war´s dann schon. Ich auch, und AGT bin ich auch nochmal geworden. Und ich habe das auch alles ausgebildet. Diese Ausbildungen liefen im Rahmen des Selbstschutzes. Jede Behörde hat dies so oder so ähnlich für den Kalten Krieg durchgeführt. Und das waren aber ganz andere Lage. In diesem Bereich ist einiges in Bewegung und es wird dort auch einige Änderungen geben. Deshalb ja auch die verstärke Aufstellung von militärischen Brandschutzkräften. Aber gewisse Grundfähigkeiten im Selbstschutz werden immer ncoh ausgebildet und die Handhabung von Feuerlöschen/Kleinlöschgeräten steht in allen Ausbildungsrichtlinien für die Allgemeine Grundausbildung drin. Gruß André Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/ Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder! | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 381985 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:55 | 7946 x gelesen | |||
Geschrieben von André SchildMeine Meinung ist klar. Dieses Thema gehört nicht in die Hand von einem e.V. Über Hamburg, zum Deichschutz kann man mit mir noch reden. Aber flächendeckend nein. Nicht im "Bündinger Modell" oder gar wie in Nürnberg/Fürth im Bereich ABC-Schutz. Laß uns doch mal einen Gedanken weiter spinnen. In den ZMZ-Zentren sind die Personalzahlen auch endlich. Warum kann man nicht hergehen, das angelehnt an die Form der US-Nationalgarde aufzuziehen? Man könnte das Personal welches in diesen ZMZ-Einzeiten Dienst geleistet hat nach ihrer aktiven Dienstzeit in ihren Funktionen in Übung halten und sie als teil- oder vollgekaderte Einheiten vorhalten. Bei einer entsprechenden Lage würden diese Reservisten dann "einberufen", zu entsprechenden Einheiten aufwachsen (Geräte/ Fahrzeuge/ Material kommt aus entsprechenden Depots) und könnten dann eingesetzt werden. Entweder als Verstärkung oder als Ablösung. Es sind vielleicht einfach kräfte, die sich niemals in einer rein zivilen Einrichtung wie der Feuerwehr oder dem THW organisieren würden. Die aber bereit wären ihren Dienst in der Bundeswehr auch in dieser Form zu leisten. Dann sollte man dieses Potential auch nutzen. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | |||||
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| Autor | Andr8é S8., Wuppertal / NRW | 381986 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:56 | 7764 x gelesen | |||
| Hallo Michael, Geschrieben von Michael Linkenbach Sollte man so in Richtung FwDV 3 und 4 sehen. Sprich die könnten mal eine Aktualisierung vertragen. Verwendungsreihe Brandschutz und Selbstschutz haben nur am Rande mit einander zu tun. Ich habe im Rahmen einer Wehrübung u.a. an dieser Thematik gearbeitet und kenne dort einiges zu dem Thema . Im Intranet der Bundeswehr kann man auf die Vorschriften zum Thema Brandschutz zugreifen und die heißen in der Regel FwDV. Nur für spezielle Fragen (z.B. Flugzeugbrandbekämpfung) wird noch an eigenen Regelungen gearbeitet. Gruß André Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/ Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder! | |||||
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| Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 381987 | |||
| Datum | 21.01.2007 15:56 | 7941 x gelesen | |||
OK, in dem Sinn wäre das dann aber keine struckturierte Geschichte mehr, sondern quasi Improvisation. Und da sollte man wissen wo die Grenzen liegen. Die Grenzen sollte man beim Selbstschutz immer kennen. Falls sich die Möglichkeit bietet, sollte man auch jede Chance nutze diese kennenzulernen. Und die Lagerfeuerwehren sind eigentlich recht schnell da, so jedenfalls meine Informationen. Solange wohl nicht eine Fahrt außerhalb des Lagers notwendig ist. Nicht umsonst gibt es mittlerweile die Verwendungsreihe Brandschutzfeldwebel. Die gibt es schon seit längerem. Waren schon vor meiner BW ZWeit schon in den Flugbetriebsstaffeln vorgesehen (neben einigen Brandschutzsoldaten). Du verwechslst aber konsequent den Bereich Brandbekämfung mit dem Bereich SeBrandschutz. Die Johanniter z.B. bieten ihren Auslandshelfern auch die Möglichkeit sich im Brandschutzbereich weiterzubilden (theoretische Grundlagen, Brandbekämpfung mit einfachen Hilfsmitteln, Menschenrettung im Brandfall, ...), daß heißt aber noch lange nicht, daß die JUH vorhat in das Brandbekämpfungsgeschäft einzusteigen. Dafür sind nämlich weder die Ausbildung noch die Ausrüstung geeignet. MkG Marc
Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) ... | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 381990 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:02 | 7949 x gelesen | |||
Geschrieben von André Schilddarf ich fragen wann deine Zeit bei der Bundeswehr vorbei ist und wann du das letzte mal in einem aktiven Verband als Reservist geübt hast? Besonders im Hinblick auf Auslandseinsatz und die Vorbereitung darauf? Ich bin 1998 ausgeschieden, meine letzte WÜ war im Frühjahr 2006. Allerdings bin ich recht nah am Thema dran. Geschrieben von André Schild m Ausland wird der Brandschutz nicht durch die Bundeswehrfeuerwehren sichergestellt, sonder durch militärische Brandschutzkräfte. Da sind wir beide jetzt über Begrifflichkeiten gestolpert. Mit BW-Feuerwehren meine ich die militärischen Feuerwehren, die z.b. teilweise auch aus NATO-Truppen bestehen im Gegensatz zum Kommunalen Feuerwehren, wenn man das z.b. im Kosovo so nennen kann. Ein guter Freund von mir durchläuft zur Zeit die Ausbildung zum Brandschutzfeldwebel. Siehe auch meine Antwort an Marc. Meine Kritik an der Wettkampfgeschichte entsprang auch eher daher, das man Reservisten in Lagen schickt für die sie nicht ausgebildet und ausgerüstet sind. Nicht in einem Auslandseinsatz und nicht im GVK. Und bei den Leuten dann der Eindruck entsteht das das in Zukunft ihre Hauptaufgabe wäre. Die Einlage auf dem Wettkampf wurde meines Wissens nach abgebrochen, nachdem einige Wettkämpfer über Übelkeit und Reizungen des Rachenraums klagten. ML Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Andr8é S8., Wuppertal / NRW | 381996 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:12 | 7841 x gelesen | |||
| Hallo Michael, Geschrieben von Michael Linkenbach Ich bin 1998 ausgeschieden, meine letzte WÜ war im Frühjahr 2006. Allerdings bin ich recht nah am Thema dran. Ok, nur ich hab schon viele Diskussionen beim Bund mit "Kalten Kriegern" geführt, die meinten, sie wüssten wie es heute in der Bundeswehr aussieht. Geschrieben von Michael Linkenbach Meine Kritik an der Wettkampfgeschichte entsprang auch eher daher, das man Reservisten in Lagen schickt für die sie nicht ausgebildet und ausgerüstet sind. Nicht in einem Auslandseinsatz und nicht im GVK. Und bei den Leuten dann der Eindruck entsteht das das in Zukunft ihre Hauptaufgabe wäre. Ja, soll ich noch etwas sagen zum Reservistenverband? So etwas hat dort nicht zu suchen. Aber Selbstschutz und seine Möglichkeiten und Grenzen ist für Auslandseinsätze eine wichtige Ausbildung. Wie Marc schon schrieb. Gruß André Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/ Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder! | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 381997 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:15 | 7839 x gelesen | |||
Geschrieben von Marc DickeyDie gibt es schon seit längerem. Waren schon vor meiner BW ZWeit schon in den Flugbetriebsstaffeln vorgesehen (neben einigen Brandschutzsoldaten). Echt? Bei uns (FlBtrStff eines LW-Verbandes) gab es nur die ABC/SE-Soldaten/Uffze/FW. Expliziete Brandschütze hatten wir nicht. Was nichts zu heissen hat, da ich die STAN nicht detailliert kannte/kenne. Besetzt waren die DPs aber nicht. Geschrieben von Marc Dickey Du verwechslst aber konsequent den Bereich Brandbekämfung mit dem Bereich SeBrandschutz. Ja, weil das mMn das gleiche ist. Natürlich ist der Bereich Selbstschutz etwas weiter gefasst, umfasst aber den Bereich Brandbekämpfung. Geschrieben von Marc Dickey
OK, ist auch klar. Aber das ist halt im Einsatz so. Wenn ich dann z.b. bei einem Fahrzeugbrand nicht mit den Bordeigenen Löschmitteln auskomme dann brennt die Karre halt ab. ML Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Andr8é S8., Wuppertal / NRW | 382000 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:18 | 7881 x gelesen | |||
| Hallo Christian, Geschrieben von Christian Fischer Laß uns doch mal einen Gedanken weiter spinnen. Mache ich gerne und mit der Idee der ZMZ-Zentren auch die Bundeswehr: Dislozierung der ZMZ-Zentren Zitat von der Seite ... Aktive Soldaten und Reservisten werden dort so eingeplant, dass ein durchhaltefähiger Einsatz sowohl für den originären, als auch subsidiären Auftrag im Rahmen der ZMZ möglich wird. ... Aufgabenbereich sind ABC-Abwehr, Pionier und Sanität. Führung, Logistik usw. für diese Einheiten gehört natürlich auch dazu. Vom Sinn her kann die Bundeswehr aber andere Fähigkeiten, vor allem "Manpower" mit aktiven Einheiten sicherstellen. Gruß André Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/ Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder! | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 382001 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:19 | 7787 x gelesen | |||
Geschrieben von André SchildOk, nur ich hab schon viele Diskussionen beim Bund mit "Kalten Kriegern" geführt, die meinten, sie wüssten wie es heute in der Bundeswehr aussieht. Das wissen selbst manche Aktiven nicht. Es lebe die Transformation. ;-) Geschrieben von André Schild a, soll ich noch etwas sagen zum Reservistenverband? Da bin ich voll deiner Meinung. ML Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 382003 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:23 | 7836 x gelesen | |||
Ja, weil das mMn das gleiche ist. Natürlich ist der Bereich Selbstschutz etwas weiter gefasst, umfasst aber den Bereich Brandbekämpfung. Zwar umfaßt der Selbtschutz auch den Bereich Brandschutz/Brandbekämfpfung, dennoch ist dieser auf einem ganz anderen Niveau angesiedelt als der von Feuerwehreangehörigen durch ihre Erlebniswelt betrachtete Brandschutzbereich. Und selbst innerhalb dieses tieferen Niveaus sind die Unterschiede gewaltig: Von Blumenspritze bis TSA - da kann alles drunterfallen. Wobei beim Letzteren nach und nach schon der Übergang zu professionellem (=Handeln von dafür eigens ausgebildetetn Kräften) stattfindet, da anders der Umgang mit den Gerätschaften und deren taktische Möglichkeiten nicht zu gewähleisten ist. MkG Marc
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| Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 382004 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:25 | 7914 x gelesen | |||
Die Einlage auf dem Wettkampf wurde meines Wissens nach abgebrochen, nachdem einige Wettkämpfer über Übelkeit und Reizungen des Rachenraums klagten. Hört sich nach einer Fehlplanung / fehlender Eingreifmöglichkeiten bei Überschreitung der Einsatzgrenzen durch die Teilnehmer an. MkG Marc
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 382006 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:28 | 7768 x gelesen | |||
| Ich würde sogar soweit gehen und sagen: Da hat jemand ohne viel Nachzudenken und ohne viel Ahnung die Teilnehmer gesundheitlich gefährdet. ML Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder. Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 382007 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:32 | 7818 x gelesen | |||
Geschrieben von André SchildMache ich gerne und mit der Idee der ZMZ-Zentren auch die Bundeswehr: Ich sehe da nur nicht wirklich viele Standorte. Und was bringt es mir, daß in meiner (relativen) Nähe zwar das LazRgt 41 liegt, wenn ich aber Pioniere oder einfach nur Transportkapazität mit LKW gl brauche. Ich würde mir von der Bundeswehr ZMZ-Zentren wünschen, die a) alle die selbe STAN haben b) gleichmäßig über das Bundesgebiet verteilt sind. Das können dann auch Mischungen aus teilaktiven und vollgekaderte Einheiten mit entsprechenden Vorlaufzeiten sein. Geschrieben von André Schild Vom Sinn her kann die Bundeswehr aber andere Fähigkeiten, vor allem "Manpower" mit aktiven Einheiten sicherstellen. Aber mit abnehmender Tendenz, da wenn ich mir die Verschiebung der Leitungsfähigkeit von der Landes- und Bündnisverteildigung weg zum Weltpolizeispiel anschaue auch immer weniger Einheiten zur Verfügung stehen welche das können was ich in KatLagen brauche. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | |||||
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| Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 382009 | |||
| Datum | 21.01.2007 16:40 | 7859 x gelesen | |||
Ich würde sogar soweit gehen und sagen: Da hat jemand ohne viel Nachzudenken und ohne viel Ahnung die Teilnehmer gesundheitlich gefährdet. Wobei ich da weniger die Tatsache des Vorhandensein des Rauchs, sondern dessen Konzentration und/oder die Expositionszeit der Teilnehmer eher als Problem sehen würde. Wobei es da schwer ist als Unbeteiligter Aussagen zu treffen. Selbst bei einer gut geplanten Übung kann was danebengehen. MkG Marc
Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) ... | |||||
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| Autor | Ralf8 R.8, Reken/Coesfeld / NRW | 382109 | |||
| Datum | 22.01.2007 06:32 | 7761 x gelesen | |||
| Moin! Geschrieben von Christian Fischer Ich würde mir von der Bundeswehr ZMZ-Zentren wünschen, die Schon mal drüber nachgedacht das die BW das ganze als Mittel zum Selbstzweck (Prestige im Bereich der humanitären Hilfe anstatt nur Kampf-Armee) einsetzt und sich das Engagement daher in Grenzen halten dürfte. Geschrieben von Christian Fischer Aber mit abnehmender Tendenz, da wenn ich mir die Verschiebung der Leitungsfähigkeit von der Landes- und Bündnisverteildigung weg zum Weltpolizeispiel anschaue auch immer weniger Einheiten zur Verfügung stehen welche das können was ich in KatLagen brauche. ... es macht sich für die BW halt nicht schlecht wenn sie neben Kampfeinsätzen oder friedenschaffenden Maßnahmen auch sowas wie humanitäre Hilfe im Programm hat. Diese Ressourcen können dann auf Anforderung internationaler Stellen weltweit eingesetzt werden. Das dadurch eine wesentlich bessere Akzeptanz der Truppe an sich erreicht wird versteht sich von selbst. Zivilmilitärische Zusammenarbeit weltweit passt doch gut in das neue Erscheinungsbild der Bundeswehr. ..................................... Kameradschaftliche Grüße aus Reken/Coesfeld Ralf Röhling | |||||
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