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ThemaKatS-Strukturen, war: MANV - Aufbau Zelt41 Beträge
RubrikKatastrophenschutz
 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW372973
Datum27.11.2006 09:0316985 x gelesen
Geschrieben von Gerhard PfeifferIm Klartext: Die in vielen Bereichen übliche "Geisterzugphilosophie" war nicht mehr zu halten.

Richtig - und als Problem im ehrenamtlichen Bereich fast überall zunehmend (da genauso wie in der Fw), aber sehr schwer auszusprechen, niederzuschreiben, weil man könnte ja sonst die Motivation der armen Leute stören....?!?

Nur: Die HiOrgs haben die eindeutig bessere Lobby auch in der Politik (vgl. gerade mal wieder die KatS-Ausstattungs- bzw. Finanzierungsdiskussion, nicht nur bezogen auf den Bund, sondern auch auf die Länder!)

Nur: Geisterzüge bringen wenig Ausrüstung, können diese niemals richtig aufbauen und bedienen und retten keine Menschen...


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen372980
Datum27.11.2006 09:1714993 x gelesen
Moin,

Geschrieben von Ulrich CimolinoRichtig - und als Problem im ehrenamtlichen Bereich fast überall zunehmend (da genauso wie in der Fw), aber sehr schwer auszusprechen, niederzuschreiben, weil man könnte ja sonst die Motivation der armen Leute stören....?!?

oder es ist tatsächlich so wie überall, dass man hier nicht verallgemeinern sollte, weil es scheinbar durchaus bereiche gibt, in denen das läuft und es offenbar keine Geisterzüge gibt. So wurden Frankfurt die BHP erstaunlicherweise von tatsächlich vorhandenen EInheiten der HiOrg besetzt...


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg373010
Datum27.11.2006 12:0715142 x gelesen
Geschrieben von Matthias Ottoder es ist tatsächlich so wie überall, dass man hier nicht verallgemeinern sollte, weil es scheinbar durchaus bereiche gibt, in denen das läuft und es offenbar keine Geisterzüge gibt.

Hallo,

Tatsache ist, dass man zwischenzeitlich bei Gesprächen mit den Kollegen der Sanitätsorganisationen klipp und klar gesagt bekommt, dass die geforderten Leistungen, z.B. Tagesalarmierbarkeit beim MANV, einfach nicht mehr geleistet werden kann. Bedauerlich ist nur, dass die dafür Verantwortlichen trotzdem alles schönreden und die erkennbaren, deutlich sichtbaren Mängel totschweigen oder in Abrede stellen (wie derzeit auch so vieles bei der Feuerwehr!).

Geschrieben von Matthias OttSo wurden Frankfurt die BHP erstaunlicherweise von tatsächlich vorhandenen EInheiten der HiOrg besetzt...

.... und mir sind Austragungsorte der WM bekannt, wo RTW außer Dienst genommen und HLF der BF zu BHP (Betrieb durch die HiOrg) beordert wurden, um eine Einsatzbereitschaft des BHP melden zu können. Bei vorgeplanten Veranstaltungen!!!

Vorgeplante MANV-Übungen sind wichtig, spiegeln jedoch nicht die tatsächlichen Leistungsmöglichkeiten in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr wider! Von den Verantwortlichen hat doch keiner den Mut, unangekündigt an einem Werktag um 11.00 Uhr auf den Alarmknopf für eine MANV-Alarmübung zu drücken. Erst dann zeigt sich wo ein funktionierendes MANV-Konzept existiert!

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

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AutorPaff8enh8olz8 K.8, Süplingen / Sachsen-Anhalt373012
Datum27.11.2006 12:2814778 x gelesen
Hallo,

ein Problem ist auch die gesetzliche Einbindung der Einheiten.

Hier in Sachsen-Anhalt ist der MANV Sache des Rettungsdienstes. Das eherenamtliche Personal der KatS-San- und Betr.-Einheiten wird dafür aber mit eingeplant.

Wie will ich aber ehrenamtliche Helfer unterhalb der offiziellen Katastrophenschwelle aus der Firma herausbekomen - geschweige denn Lohnausfall ersetzen?

Und wenn ich als Verantwortlicher im Kreis soetwas mal machen will, habe ich das Kostenproblem angesichts der leeren Kassen.........

Beste Grüße

Klaus


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373015
Datum27.11.2006 12:5015032 x gelesen
Mahlzeit,

Geschrieben von Gerhard PfeifferVon den Verantwortlichen hat doch keiner den Mut, unangekündigt an einem Werktag um 11.00 Uhr auf den Alarmknopf für eine MANV-Alarmübung zu drücken. Erst dann zeigt sich wo ein funktionierendes MANV-Konzept existiert

es soll durchaus Bereich geben, in denen sowas gemacht wird. Da braucht man das gar nicht fett schreiben - eine Alarmübung bezüglich unserer ICE-Strecke gabe es im letzten Jahr um 15:45 an einem Werktag. Neben der tatsache dass sich der größte Teil aller Helfer noch auf der Arbeit befand kam da noch der Faktor "Feierabendverkehr" dazu - und geklappt hats komischerweise, auch bei den HiOrg, trotzdem...

Gruß, Matthias


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg373018
Datum27.11.2006 13:0114938 x gelesen
Geschrieben von Matthias Otteine Alarmübung bezüglich unserer ICE-Strecke gabe es im letzten Jahr um 15:45 an einem Werktag

Hallo,

Rettungszugübung oder MANV?

Geschrieben von Matthias OttNeben der tatsache dass sich der größte Teil aller Helfer noch auf der Arbeit befand kam da noch der Faktor "Feierabendverkehr" dazu - und geklappt hats komischerweise, auch bei den HiOrg, trotzdem...

Dann ist dieser RD-Bereich eine Insel des Friedens! Herzlichen Glückwunsch!

Wenn diese Übung tatsächlich ohne die übliche Vorwarnung auf dem kleinen Dienstweg durchgeführt wurde, wären nähere Angaben sicherlich für alle interessant.

z.B.: Alarmierung, wann meldete sich der erste BHP 50 betriebsbereit, wieviel Helfer der Sollstärke waren vor Ort usw.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373026
Datum27.11.2006 13:3615073 x gelesen
Moin,

Rettungszüge gibt es auf der ICE-Neubaustrecke Köln/Rhein-Main keine mehr. Alarmiert wurde tatsächlich ohne jede vorwarnung und ohne "Übungs-Stichwort" in der Alarmmeldung das gesamte alarmplanmäßige Potential des Landkreise, jedoch ohne überörtliche Hilfe. Gespielt wurde bis zur Besetzung der Tunnelportale bzw. Notausgänge, ohne eindringen in den Tunnel bzw. bis zur Besetzung der Bereitstellungsräume, ohne aufbau der BHP.

Eine solche Übung stößt jedoch, wie alles was den "täglichen Ablauf" stört auf wenig begesiterung, sei es bei Teilen der Hilfskräfte, die von der Arbeit weg unter maximalem Stress zur UNterkunft durch den Feierabendverkehr hasten oder bei den Autofahreren, denen ihr "normaler" Heimweg aufgrund der Einrichtung von Bereitstellungsräumen an diesem Tag versagt wird...

Das Ergebnis war, dass sich von den alarmierten Einheiten innerhalb der entsprechenden Zeit alle im Bereitstellungsraum eingefunden hatte und jeweils auch ihre Sollstärke erreicht hatten.

Was "die Insel des Friedens" angeht so glaube ich dass nur beschränkt - funktionierende Konzepte kann es auch mit wenig verfügbarem Personal geben. In unserem (wie in den Meisten hessischen Landkreisen) gibt es zwei standardisierte San- und zwei standardisierte Betreuungszüge. Deren erste Gruppe, die als SEG aufgestellt ist, kann innerhalb von 20 Minuten vom Hof. Sicher ist dass nicht Lichtgeschwindigkeit, aber diese Vorgabe des Landes stellt immerhin sicher, dass qualifiziertes Personal mit entsprechender Hardware in kalkulierbarer Zeit bereit steht.

Neben bzw. aufsetzend auf den KatS-Strukturen gibt es ein ÜMANV-Konzept, welches zum einen den öffentlichen RD einbindet und ad hoc verfügbar ist und zum anderen jeden Kreis verpflichtet die realistisch Verfügbaren potentiale zu melden. Ob man nun eine ÜMANV-B-Komponenten mit einem SanZ oder durch die Kombination von zwei SEG-San errreicht ist dabei egal - hauptsache das tatsächliche Potential ist bekannt.

Ich halte dabei nichts davon wenn man sich auf der Feuerwehr abstützt, die ohnehin schon überall die Kohlen aus dem Feuer holen muss - gerade Logistik-Komponenten (GW-L) sind schnell mehrfach verplant (für den Transport BHP bzw. Bevorratungssatz SanKatS [Hessen], die Höhenrettung, den Transport der Bahn-Ausüstung, für die örtliche FW selbst usw.) und bei dem Ausfall eines Fahrzeuges ebenso schnell nutzlos. Und das entsprechende Personal ist sicher auch nicht multiplizierbar...

Ich denke, dass ein BHP grundlegende Logistik, wie etwa ein wenig Strom, Heizung und Werkzeug selbst mitbringen und einsetzen können muss - in NRW, in Hessen und im EE-Konzept des DRK gibt es daher Technik-Komponenten bei den HiOrg.

Gruß, Matthias


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg373037
Datum27.11.2006 15:2714934 x gelesen
Geschrieben von Matthias OttAlarmiert wurde tatsächlich ohne jede vorwarnung

Hallo,

das dürfte die absolute Ausnahme sein.

Geschrieben von Matthias Ottdas gesamte alarmplanmäßige Potential des Landkreise, jedoch ohne überörtliche Hilfe. Gespielt wurde bis zur Besetzung der Tunnelportale bzw. Notausgänge, ohne eindringen in den Tunnel bzw. bis zur Besetzung der Bereitstellungsräume, ohne aufbau der BHP.

Das finde ich immer sehr schade, da für das Gesamtkonzept wenig aussagefähig. Bei so einem Aufwand sollte man auch die Einsatzbereitschaft der BHP herstellen und minimum 20 Verletzte abarbeiten. Erst dann habe ich die Zeiten mit denen auch bei einer realen Schadenslage kalkuliert wird.

Geschrieben von Matthias OttEine solche Übung stößt jedoch, wie alles was den "täglichen Ablauf" stört auf wenig begesiterung,

Ich glaube, dass solche Szenarien oft eine negative Resonanz haben weil die Helfer sehen, dass vieles "Bluff" ist und nicht den Realitäten entspricht. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass den meisten Kollegen """richtige""" Übungen richtig Spaß machen und bei einer realitätsbezogenen Abarbeitung auch ein klein wenig Stolz auf die erbrachte (nicht vertuschte) Leistung sind.

Geschrieben von Matthias Ottfunktionierende Konzepte kann es auch mit wenig verfügbarem Personal geben.

Da gebe ich Dir recht. Über Klasse statt Masse kann man durchaus nachdenken. Klasse bedeutet in der heutigen Zeit auch, dass genügend qualifiziertes Personal zeitnah zur Verfügung steht.

Geschrieben von Matthias Ottals SEG aufgestellt ist, kann innerhalb von 20 Minuten vom Hof.

Ich kenne Großstädte, da werden SEG der HiOrg tagsüber gar nicht mehr alarmiert, da einfach niemand mehr kommt! Nicht weil die Kollegen der HiOrg nicht wollen, sondern einfach nicht mehr diese Leistung erbringen können (analog zu den Problemen der FF).

Geschrieben von Matthias OttOb man nun eine ÜMANV-B-Komponenten mit einem SanZ oder durch die Kombination von zwei SEG-San errreicht ist dabei egal - hauptsache das tatsächliche Potential ist bekannt.

Genau! Der Knackpunkt ist das """tatsächliche""" Potential! Nicht das Potenzial das man gerne hätte und sich real wünschen würde.

Geschrieben von Matthias OttIch halte dabei nichts davon wenn man sich auf der Feuerwehr abstützt,

Man muss sich auf die verlassen die tatsächlich kommen (können) oder endlich die ehrlichen Voraussetzungen schaffen. Leider wird immer noch die Darstellung nach Gebrüder Grimm favoritisiert....... und es ist auch keine Änderung in Sicht....

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373049
Datum27.11.2006 17:1814919 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Gerhard PfeifferDas finde ich immer sehr schade, da für das Gesamtkonzept wenig aussagefähig.

das denke ich nicht unbedingt - den Aufbau bzw. den Betrieb einer bestimmten Station muss ich nihct unbedingt alarmmäßig üben. Solange ich weiß, dass bestimmte Einheiten mit definierten Fähigkeiten verfügbar sind (dafür Alarmübung) kann ich m.E. alles andere ohne den hohen Aufwand einer Alarmübung üben, denn:

Geschrieben von Gerhard Pfeifferdas dürfte die absolute Ausnahme sein

gerade deshalb ist es ja die Ausnahme - in diesem Umfang ist das schwer "geheim" zu halten oder zu Planen, denn der Kreis der Beteiligten ist dann letztlich viel zu groß und die Beeinträchtigungen sind teilweise nicht oder nur schwer durchzusetzen (Straßensprerrung, Vereine aus den Turnhallen "verbannen" usw.)

Geschrieben von Gerhard PfeifferGenau! Der Knackpunkt ist das """tatsächliche""" Potential! Nicht das Potenzial das man gerne hätte und sich real wünschen würde

Wie gesagt, ich denke man kann Konzepte basteln die mit realen Potentialen arbeiten - eien Feuerwehreinheit im Schadengebiet oder angrenzent ist für mich, zumindest im ländlichen Bereich, kein tatsächliches Potential für die MANV-Abarbeitung, da in der regel zwar vorhanden und einsatzbereit, jedoch wegen mehrfachverplanung bzw. "primärer" Aufgaben nicht immer verfügbar.

Gruß, Matthias


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg373065
Datum27.11.2006 18:4715125 x gelesen
Geschrieben von Matthias Ottden Aufbau bzw. den Betrieb einer bestimmten Station muss ich nihct unbedingt alarmmäßig üben.

Hallo,

nur alarmmäßiges Training einer Gesamtlage garantiert den Einsatzerfolg, gerade bei einem MANV-Konzept, wo es auf einen in sich stimmigen """Gesamtablauf""" ankommt. Alarmmäßiges Aufbauen bis zur Inbetriebnahme, alarmmäßige Sichtung und Betrieb zeigen die wahren (und meist bekannten) Schwachpunkte unbarmherzig auf. Wo der BHP im Gesamten nicht funtioniert kommt eben niemand (oder nur mit Verzögerungen) zum Ausgangszelt und an die Schnittstelle Transport/Krankenhaus.

Geschrieben von Matthias Ottin diesem Umfang ist das schwer "geheim" zu halten

Da gebe ich Dir recht, es ödet mich jedoch an, wenn Alarmübungen mit bereitstehenden, gut informierten Helfern und anschließenden, völlig die Realität verdrängenden Lobreden stattfinden.

Geschrieben von Matthias Otteien Feuerwehreinheit im Schadengebiet oder angrenzent ist für mich, zumindest im ländlichen Bereich, kein tatsächliches Potential für die MANV-Abarbeitung, da in der regel zwar vorhanden und einsatzbereit, jedoch wegen mehrfachverplanung bzw. "primärer" Aufgaben nicht immer verfügbar.

Bei keiner Organisation greifen Redundanzen schneller, einfacher und effektiver als bei der Feuerwehr, weshalb es auch selten (von Einzelfällen abgesehen) bessere, sprich realistische Lösungen gibt.

Wegen der benötigten Transport- und Aufbauzeit eines BHP muss gewährleistet sein, dass das Transport- und Aufbaupersonal innerhalb von weniger als 10 Minuten abrücken kann!

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373068
Datum27.11.2006 19:0214883 x gelesen
Moin,

die von dir aufgestellten Thesen bezüglich insbesondere der Tatsache, dass ein Abrücken innerhalb von 10 Minuten erfolgen muss hätte ich gerne belegt...

Im ersten Punkt gebe ich dir recht, die von dir bereits beschriebene Tatsache, dass es andernorts nichtmal alarmmäßige Anfahr- und Stellübungen gibt zeigt aber doch, dass dies so gut wie nicht umsetzbar ist. Von daher wundert mich, dass man ein Abrücken von Teilkomponenten des BHP innerhalb von 10 Minuten absolut als sinnvoller als das gesammelte Abrücken der BHP-Einheit nach 20 Minuten erachtet.

Die ist m.E. abhängig von verschiedenen Variablen: Größe des jeweiligen BHP, dislozierung der beteiligten Einheiten, Anfahrwege usw...

Geschrieben von Gerhard PfeifferBei keiner Organisation greifen Redundanzen schneller, einfacher und effektiver als bei der Feuerwehr, weshalb es auch selten (von Einzelfällen abgesehen) bessere, sprich realistische Lösungen gibt.

Ich bahaupte weiterhin, dass es viel mehr sinn macht die Logistik-Komponenten direkt an die Behandlungseinheit des BHP zu binden. Nebenbei, wieviele BHP 50 kann man in BWü insgesamt aufbieten?

Gruß, Matthias


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg373074
Datum27.11.2006 20:1515257 x gelesen
Geschrieben von Matthias Ottdie von dir aufgestellten Thesen bezüglich insbesondere der Tatsache, dass ein Abrücken innerhalb von 10 Minuten erfolgen muss hätte ich gerne belegt...

Hallo,

durch die Zeitkomponente "Alarmierung, Transport- und Aufbau des BHP" innerhalb der Gesamtbetrachtung und zeitliche Einschätzung bis der erste Patient am BHP gesichtet, zugeteilt und behandelt werden kann. Wenn ich von Abrückzeiten bei SEG von 40 - 50 Minuten (frühestens) höre, plus die Fahrzeit x, plus die Aufbauzeit x (je nach System), zeigt sich bei Übungen, dass der eigentliche Engpass der BHP ist, bzw. eine einigermaßen zeitkritische Versorgung einfach nicht möglich ist.

Geschrieben von Matthias Ottandernorts nichtmal alarmmäßige Anfahr- und Stellübungen gibt zeigt aber doch, dass dies so gut wie nicht umsetzbar ist.

Deshalb hat das vielerorts betriebene System innerhalb einer professionellen Gefahrenabwehr nichts zu suchen.

Geschrieben von Matthias OttVon daher wundert mich, dass man ein Abrücken von Teilkomponenten des BHP innerhalb von 10 Minuten absolut als sinnvoller als das gesammelte Abrücken der BHP-Einheit nach 20 Minuten erachtet.

Warum soll ich Zeit verschenken, wenn die technische Einheit gleich abrücken, aufbauen kann und dann die länger brauchenden RS/RA/NA beim BHP eintreffen?

Zum Verständnis: Bei uns (BF Stuttgart) ist es so, dass der LZ (12 FA) der FRW 5 mit dem AB-MANV (eventuell zusätzlich mit dem AB-Medizintechnik) (2 oder 4 FA) abrückt. Zusätzlich werden 3 FF-Abteilungen alarmiert.

Dieser LZ + WLF stellt den Technischen Leiter Behandlungsplatz (Zugführer), den Organisatorischen Leiter Behandlungsplatz (NEF-RA mit OLB-Lehrgang) und das Aufbaupersonal. Alle FA der BF sind RS oder RA. Das erscheinende Personal der FF-Abteilungen verstärkt in der Aufbauphase oder bringt Verletzte von der Rettungszone zum Sichtungszelt.

Der BHP kann betrieben werden und das BF-Personal durch später eintreffende Kollegen des DRK ausgelöst werden. Die BF stellt den technischen Betrieb und eventuellen Nachschub (AB-Medizintechnik) sicher.

Geschrieben von Matthias OttIch bahaupte weiterhin, dass es viel mehr sinn macht die Logistik-Komponenten direkt an die Behandlungseinheit des BHP zu binden.

Spiel es doch einfach mal mit der Stoppuhr durch, in dem Du den BHP mit technischem Personal abrücken und aufbauen lässt und das später eintreffende medizinische Personal in den entstehenden BHP intergriert wird.

!!Bewußt ausgenommen habe ich die Problematik der in der Realität fehlenden Notärzte!!

Geschrieben von Matthias OttNebenbei, wieviele BHP 50 kann man in BWü insgesamt aufbieten?

Bei der WM waren 4 BHP 50 im Einsatz. Die Standorte Ravensburg, Karlsruhe, Mannheim und Stuttgart stellten jeweils WLF mit AB, technischem und medizinischem Personal aus dem Bereich der Feuerwehr und der HiOrg. Das Konzept mit diesen 4 Standorten hat bei den Übungen bestens funktioniert. Übrigens auch nach Auffassung sehr kritischer, organisationsübergreifenden Beobachtern aus ganz Deutschland:-))

Natürlich gibt es in BaWü noch jede Menge weiterer BHP, MANV-Konzepte und alles mögliche, über dessen Konzeption und Praxistauglichkeit (von wenigen Ausnahmen abgesehen) wir ja bereits ausgiebig diskutiert haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373076
Datum27.11.2006 20:2415021 x gelesen
Ah,

ich verstehe. In Frankfurt gab es 10 BHP 50, wovon ich glaube 5 oder 6 augebaut waren. Mittels der in Hessen flächendeckend vorhandenen San- und Betreuungszügen sind theoretisch bis zu 32 BHP 50 möglich... Ein Hessenweites, einheitliches ÜMANV-Konzept ermöglicht eine planmäßige versorgung von 1.000 Verletzten. Geschwindigkeit ist dabei relativ...

Wenn man sich auf medizinisches Peronal aus den (Berufs-)Feuerwehren stützen kann ist das sicher nicht blöd, solange die nicht anderswo fehlen.

Nochmal, ich habe nix gegen funktionale Konzepte - aber man sollte grundsätzlich auhc für möglich halten dass es anders auch geht und gerade in dem Bereich nicht alles über einen Kamm scheren. Wenn in einem Kreis 5-10 DRK-Bereitschaften einen SanZug stellen sollte man davon ausgehen dürfen, dass auch tagsüber jemand kommt. Vielleicht geht das 1. Fahrzeug nicht nach 3 Minuten raus, dafür habe ich nach 20 Minuten eine qualifizierte und Schlagkräftige Einheit die das ganze Jahr über Zeit hat sich auf diese Aufgabe vorzubereiten und nicht nebenher noch feuerlöschen, Gefahrgut, Höhenrettung oder weis ich was üben muss...

Gruß, Matthias


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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg373081
Datum27.11.2006 21:0714989 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Gerhard Pfeiffer

Da gebe ich Dir recht, es ödet mich jedoch an, wenn Alarmübungen mit bereitstehenden, gut informierten Helfern und anschließenden, völlig die Realität verdrängenden Lobreden stattfinden.

Ich kenne geheime "Alarmübungen", wo die Bevölkerung vorher in der Regionalpresse vorsorglich auf evtl. auftretende Lärm- und Verkehrsbelästungen wegen einer größeren Übung (!) unterrichtet wurde.
Gabs wirklich schonmal wo eine wirklich geheime Alarmübung mit einer größeren Anzahl von Helfern ?


MkG

Bernhard


" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373083
Datum27.11.2006 21:1514849 x gelesen
N'abend,

Geschrieben von Bernhard DeimannGabs wirklich schonmal wo eine wirklich geheime Alarmübung mit einer größeren Anzahl von Helfern ?

siehe mein Posting oben, wobei "groß" natürlich ein dehnbarer Begriff ist...

Schwierigkeiten dabei:

-enorme Kosten durch Verdienstausfall
-Beeinträchtigung des Verkehrs (IV, ÖPNV) in verkehrsstarken Zeiten
-Störung des Betriebsablaufes des Beübten Betriebes in betriebsstarken Zeiten
-langer ungeplante Rüstzeiten nach dem Einsatz
-ggf. Unmut in der Helferschaft

Gerade die Punkte wo's teuer wird sind wahrscheinlich oft der limitierende Faktor...

Gruß, otti


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg373084
Datum27.11.2006 21:3514914 x gelesen
Geschrieben von Matthias OttMittels der in Hessen flächendeckend vorhandenen San- und Betreuungszügen sind theoretisch bis zu 32 BHP 50 möglich

Hallo,

die Betonung liegt auf "theorethisch"! Diese flächendeckende San- und Betreunungszüge gibt es in Baden-Württemberg auch und ich kenne genügend Geisterzüge, wo fehlende Einsatzkonzepte noch das kleinste Problem sind!

Geschrieben von Matthias Ottermöglicht eine planmäßige versorgung von 1.000 Verletzten.

Bei dieser Schadenslage gebe ich Dir recht, da spielt es wirklich keine Rolle ob ihr wie die Feuerwehr in 10 Minuten oder wie viele SEG in 1 - 5 Stunden abrücken könnt!

Dieses Konzept ist bei den von Dir geschilderten Abrückezeiten für die Abarbeitung von einer Schadenslage von - wegen mir - 30 oder 50 Verletzten nicht mehr zeitgemäß.

Geschrieben von Matthias OttWenn man sich auf medizinisches Peronal aus den (Berufs-)Feuerwehren stützen kann ist das sicher nicht blöd, solange die nicht anderswo fehlen.

Durch die Integration und Redundanzen durch BF-Wachen mit den FF-Abteilungen ist das kein Problem.

Geschrieben von Matthias OttWenn in einem Kreis 5-10 DRK-Bereitschaften einen SanZug stellen sollte man davon ausgehen dürfen, dass auch tagsüber jemand kommt. Vielleicht geht das 1. Fahrzeug nicht nach 3 Minuten raus, dafür habe ich nach 20 Minuten eine qualifizierte und Schlagkräftige Einheit

Und genau das trifft nur in Ausnahmefällen zu! Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, - bis jetzt habe ich es noch nicht erlebt!

In Baden-Württemberg wurden die bestehenden Konzepte der HiOrg als WM-untauglich eingeschätzt und haben einer realen Prüfung nicht standgehalten. Als Konsequenz musste ein neues, den heutigen Anforderungen an eine professionelle Gefahrenabwehr angepasstes System erstellt, beschafft und neu zugeteilt werden.

Geschrieben von Matthias OttSchlagkräftige Einheit die das ganze Jahr über Zeit hat sich auf diese Aufgabe vorzubereiten und nicht nebenher noch feuerlöschen, Gefahrgut, Höhenrettung oder weis ich was üben muss...

Weniger ist mehr, sagt man - aber manchmal auch schlicht und einfach nichts! Das zeigt sich an den Versäumnissen bei der MANV-Planung am Nord-Süd-Gefälle in Deutschland und damit den direkten Zusammenhang der Wertigkeit und Wichtigkeit der notfallmedizinischen Kompetenz der Feuerwehren in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr!

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg373085
Datum27.11.2006 21:3514850 x gelesen
Geschrieben von Bernhard DeimannIch kenne geheime "Alarmübungen", wo die Bevölkerung vorher in der Regionalpresse vorsorglich auf evtl. auftretende Lärm- und Verkehrsbelästungen wegen einer größeren Übung (!) unterrichtet wurde.

Noch besser ist, wenn die Übung gerade eben noch nicht zu Ende ist, aber zu diesem Zeitpunkt schon die Pressemitteilung verteilt wird, in der der Übungserfolg entsprechend bewertet wird ;-)


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373086
Datum27.11.2006 21:4914963 x gelesen
Naja, mal langsam,

Geschrieben von Gerhard PfeifferDieses Konzept ist bei den von Dir geschilderten Abrückezeiten für die Abarbeitung von einer Schadenslage von - wegen mir - 30 oder 50 Verletzten nicht mehr zeitgemäß.

unser gaaaaaaaaaaaaaaanz neues ÜMANV-Konzept ist also deiner meinung nach nicht mehr Zeitgemäß. Ist jetzt blöd unseren leuten zu übermitteln, aber ich kann's ja mal versuchen...

Mal im Ernst, ich behaupte im Gegenzug dass das aufbauen eines Behandlungsplatzes bei einer Anzahl Verletzte 30 bis 50 nicht mehr zeitgemäß ist...

Nochmal, dann ist aber schluss:

Geschrieben von Gerhard PfeifferUnd genau das trifft nur in Ausnahmefällen zu! Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, - bis jetzt habe ich es noch nicht erlebt!

Selbst wenn dem so wäre, wass ist bei einem wirklichen MANV im sinne eines ÜMANV-Konzeptes, eine realistische Alternative? Wenn ich dich richtig verstehe können die von dir genannten, räumlich stark verteilten Einheiten mit dem von dir geschilderten kurzen Vorlauf landesweit 4 bis 5 BHP 50 zum Einsatz bringen, wobei, wenn man diese an einer Stelle braucht riesige Anfahrten notwendig wären?

Es geht nicht um einen einzigen Verbandplatz in jeder Großstadt sondern darum, flächendeckend durch überörtliche Hilfe einen MANV abzuarbeiten, dass bei uns gestaffelt bis zu 1.000 Verletzte...

Gruß, Matthias


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg373087
Datum27.11.2006 21:5014867 x gelesen
Geschrieben von Bernhard DeimannGabs wirklich schonmal wo eine wirklich geheime Alarmübung mit einer größeren Anzahl von Helfern ?

Hallo,

ich habe eine Übung vor einigen Jahren noch recht gut in Erinnerung. Nach Betriebsschluss der Straßenbahn ein VU in unterirdischen Verkehrsanlagen mit technischer und medizinischer Rettung. Dank beeindruckender realistischer Unfalldarstellung durch geschminkte und schreiende Opfer kam nicht nur die damalige Einsatzleitung gehörig ins schwitzen......

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg373091
Datum27.11.2006 22:3314963 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Matthias OttÜMANV-Konzept ist also deiner meinung nach nicht mehr Zeitgemäß.

MANV und ÜMANV sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte!

Geschrieben von Matthias OttMal im Ernst, ich behaupte im Gegenzug dass das aufbauen eines Behandlungsplatzes bei einer Anzahl Verletzte 30 bis 50 nicht mehr zeitgemäß ist...

Da solltest Du Dich mal über die Leistungsfähigkeit des Regelrettungsdienstes in der Rettungsprovinz Baden-Württemberg sachkundig machen. Hier gibt es doch keine Reserven, die längste Hilfsfrist und bei wenigen Verletzten bricht der Regelrettungsdienst zusammen (wobei dies nicht nur ein Fehler der HiOrg, sondern auch durch die Dominanz der Kostenträger gegeben ist).

Geschrieben von Matthias OttWenn ich dich richtig verstehe können die von dir genannten, räumlich stark verteilten Einheiten mit dem von dir geschilderten kurzen Vorlauf landesweit 4 bis 5 BHP 50 zum Einsatz bringen, wobei, wenn man diese an einer Stelle braucht riesige Anfahrten notwendig wären?

Eigentlich ganz einfach, wie bereits dargestellt hat man die Problematik der bisherigen Pseudo-MANV-Systeme erkannt und zur WM einen Neuanfang durchgezogen, der hoffentlich weitergeführt wird und in einer flächendeckenden Versorgung der Baden-Württemberger Bevölkerung seinen Abschluss findet.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW373092
Datum27.11.2006 22:3714906 x gelesen
Geschrieben von Matthias OttMittels der in Hessen flächendeckend vorhandenen San- und Betreuungszügen sind theoretisch bis zu 32 BHP 50 möglich... Ein Hessenweites, einheitliches ÜMANV-Konzept ermöglicht eine planmäßige versorgung von 1.000 Verletzten. Geschwindigkeit ist dabei relativ...

aua...
Wenn Geschwindigkeit "relativ" ist, was ist für Dich da relevant?


Geschrieben von Matthias OttWenn in einem Kreis 5-10 DRK-Bereitschaften einen SanZug stellen sollte man davon ausgehen dürfen, dass auch tagsüber jemand kommt.

"jemand" sicher... aber kommen sicher auch schnell entsprechend viele und die Richtigen?


Geschrieben von Matthias OttVielleicht geht das 1. Fahrzeug nicht nach 3 Minuten raus, dafür habe ich nach 20 Minuten eine qualifizierte und Schlagkräftige Einheit

Sorry, zum n-ten Mal: In Großstädten kenne ich mehr als ein Bespiel, wo eine Einsatzeinheit (aus vielen verschiedenen Einheiten) im Vollalarmfall (!) nach so ungefähr in den notwendigen Zahlen in ca. einer Stunde einsatzbereit (ohne die Qualifikation da zu hinterfragen!) am Bereitstellungsraum aufschlägt.


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW373118
Datum28.11.2006 01:2714879 x gelesen
Geschrieben von Gerhard PfeifferMANV und ÜMANV sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte!


Gemäß AGBF-NW MANV (<=50 Verletzte) Versorgung in jedem RD-Bereich sicherzustellen.

ÜMANV bestehend aus drei Teilkomponenten:

ÜMANV-B (Behandlungsplatz 50, als Blackbox = Leistungsfähigkeit eines RD-Bereiches s.o.)
ÜMANV-T (Transportkomponente)
ÜMANV-S (Sofort = 1 NEF & 3 RTW = Regelrettungsdienst)

In NRW sind somit > 2.000 Verletzte theoretisch abzuarbeiten.

Je nach Örtlichkeit, sind dabei Anfahrstrecken => Anfahrzeiten >> 1 Stunde für die meisten Einheiten anzusetzen. Wieviele Ier Patieten leben dann noch ..........?




Geschrieben von Gerhard Pfeifferbei wenigen Verletzten bricht der Regelrettungsdienst zusammen (wobei dies nicht nur ein Fehler der HiOrg,

In NRW haben die Kostenträger nicht unwesentlichen Einfluß auf die Anzahl der vorgehaltenen Rettungsmittel. wer die dann besetzt ist dabei eine völlig andere Frage.

Geschrieben von Gerhard PfeifferWenn ich dich richtig verstehe können die von dir genannten, räumlich stark verteilten Einheiten mit dem von dir geschilderten kurzen Vorlauf landesweit 4 bis 5 BHP 50 zum Einsatz bringen, wobei, wenn man diese an einer Stelle braucht riesige Anfahrten notwendig wären?

Wobei mir bei 4 Einheiten fürs komplette Bundesland eine sinnvolle Einsatzzeit auch eher fraglich erscheint.

Geschrieben von Gerhard Pfeifferzur WM einen Neuanfang durchgezogen,

Siehe NRW mit AB-MANV und GW-San.
Übrigens, nach der Logik hier im Forum müßte die Unterbringung eignetlich genau umgekehrt sein.


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW373119
Datum28.11.2006 01:3314917 x gelesen
Geschrieben von Gerhard PfeifferDank beeindruckender realistischer Unfalldarstellung durch geschminkte und schreiende Opfer kam nicht nur die damalige Einsatzleitung gehörig ins schwitzen......

Wobei Pyrotechnik auch nicht schlecht wirkt, konnte ich letzte Woche mal wieder auf einer Übung feststellen ;-)

Witziger Weise war eine der ersten Rückmeldungen des 1. GF "Das ist nur eine Übung"
Wobei diese "nur Übung" 5 LG & Führung durchaus gefordert hat und das 16:30 Werktags !


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW373122
Datum28.11.2006 02:0714908 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoGeisterzüge bringen wenig Ausrüstung, können diese niemals richtig aufbauen und bedienen und retten keine Menschen...

Gibt es verläßliche Zahlen über solche Geistereinheiten von HIO/FW/THW ?

Wie viele solcher nicht Tagesalarm sicheren Einheiten gibt es bei allen Organisationen ?

Bevor hier wieder die üblichen bezichtigungen der jewails anderen anfangen,
sollten wir mal nachdenken, das alle Organisationen zunehmend Personalprobleme bekommen werden.

Daher sollten wir uns eher darum bemühen Gemeinsam für die Sicherheit der Bevölkerung zu arbeiten. Unser fehlendes "Feindbild" sind nicht die anderen Organisationen sondern die Politik, zu wenig Geld für Technik und die "fehlende reale Anerkennung" des EA.




Geschrieben von Ulrich CimolinoDie HiOrgs

Gibt es genau so wenig wie die Feuerwehr.


Geschrieben von Ulrich Cimolinound als Problem im ehrenamtlichen Bereich fast überall zunehmend (da genauso wie in der Fw), aber sehr schwer auszusprechen, niederzuschreiben, weil man könnte ja sonst die Motivation der armen Leute stören....?!?

Mir ist ein Kreis bekannt, da hat eine HIO bewußt auf die Zuteilung des GW-San verzichtet,
weil man sich unsicher war die geforderte Qualität in einem vordefinierten Zeitfenster 24/7/365 stellen zu können.
Die bisher gute Zusammenarbeit führt dazu, das nun die Unterstützung der GW-San Standorte
durch alle Nachbarstandorte aller HIOs angedacht ist. Ähnlich dem Unterstützungs LF im AGBF-LZ, jedoch nur zur Personalergänzung.


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373129
Datum28.11.2006 08:2814970 x gelesen
Moin,

Geschrieben von Ulrich CimolinoWenn Geschwindigkeit "relativ" ist, was ist für Dich da relevant?

naja, die 10-Minuten aussagen wird IMHO dadurch relativiert, dass nach 20 Minuten entsprechende Mengen medizinisch qualifizierten Personals aufgeboten werden können. Neben der Zeit ist für mich (und andere) auch die Schlagkraft, koordinationsfähigkeit und einheitlichkeit der angeforderten Einheiten von großer Bedeutung.

Geschrieben von Ulrich Cimolino"jemand" sicher... aber kommen sicher auch schnell entsprechend viele und die Richtigen?

Bitte meine Beiträge weiter oben lesen. Ansonsten, bei umsetzung des ÜMNAV-Konzeptes Hessen kurze Antwort: ja.

Geschrieben von Ulrich CimolinoSorry, zum n-ten Mal: In Großstädten kenne ich mehr als ein Bespiel, wo eine Einsatzeinheit (aus vielen verschiedenen Einheiten) im Vollalarmfall (!) nach so ungefähr in den notwendigen Zahlen in ca. einer Stunde einsatzbereit (ohne die Qualifikation da zu hinterfragen!) am Bereitstellungsraum aufschlägt.

Ja, und zum n-ten mal, egal ob dass nun in der Stadt oder sonstwo so ist, in der Fläche, wo die FW nicht in den RD eingebunden ist, gibt es selbst dann keine Alternativen! Und auch wenn du es nicht glauben magst, es gibt eben auch positivbeispiele s.o....

Gruß, Matthias


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373131
Datum28.11.2006 08:3314904 x gelesen
Moin,

Geschrieben von Gerhard PfeifferMANV und ÜMANV sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte!

Das heißt ihr habt ein/mehrere örtlich beschränkte MANV-Konzepte und überörtliche Hilfe findet nicht statt?

Geschrieben von Gerhard PfeifferDa solltest Du Dich mal über die Leistungsfähigkeit des Regelrettungsdienstes in der Rettungsprovinz Baden-Württemberg sachkundig machen.

Mhhh, ist dass dem Patienten im MANV nicht ziemlich egal? Und ok, wenn wir bisher aneinander vorbei geredet haben... Ich verstehe die Vorsorge für jegliche MANV-Ereignisse bis hin zur überörtlichen Hilfe, sprich ÜMANV und den Übergang zur Katastrophe als integrales problem, dass es insgesamt anzugehen gilt. Und ich gehe davon aus, dass dies auch in unseren Ministerien so gesehen wird, denn "Insellösungen" gibt es hier nicht...

Nunja, ich denke dann wäre geklärt dass wir von unterschiedlichen Diskussionsgrundlagen ausgingen...

Gruß, Matthias


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW373147
Datum28.11.2006 10:0214865 x gelesen
Geschrieben von Michael RoleffGibt es verläßliche Zahlen über solche Geistereinheiten von HIO/FW/THW ?

Nein, weil
- z.T. nach Köpfen Geld fließt (also ein Interesse daran besteht, noch so alte Karteileichen weiter laufen zu lassen!)
- man dann viele Einheiten schließen müsste (damit fallen wieder Posten und Pöstchen weg - auch ggf. im administrativen HA-Bereich!)
- man damit befürchtet, an Einfluß zu verlieren.

Es gibt damit immer nur Schlaglichter. Aber die gibts überall und in jeder Organisation.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW373148
Datum28.11.2006 10:1014980 x gelesen
Geschrieben von Matthias Ottnaja, die 10-Minuten aussagen wird IMHO dadurch relativiert, dass nach 20 Minuten entsprechende Mengen medizinisch qualifizierten Personals aufgeboten werden können.

Die müssen aber doch ggf. erst das mitgeführte Equipment aufbauen - oder wer macht das? Oder sind das andere, welche?


Geschrieben von Matthias OttBitte meine Beiträge weiter oben lesen.

ich kann und habe gelesen - und ich kann mich auch in Hessen an Übungsberichte erinnern, wo man einige weiterführende Fragen dazu stellen könnte...


Geschrieben von Matthias Ottin der Fläche, wo die FW nicht in den RD eingebunden ist, gibt es selbst dann keine Alternativen! Und auch wenn du es nicht glauben magst, es gibt eben auch positivbeispiele s.o....

ja, gibts, hier und da...
Setzt voraus, dass schnell genug, ausreichend viele und entsprechend ausgebildetes Personal für den Aufbau und technischen Betrieb NEBEN den rettungs-/sanitäts- und betreuungsdienstlich eingebundenen Einsatzkräften der HiOrgs da ist.
Und da hab ich so in vielen Bereichen ein paar "kleinere" Zweifel, die nicht gern gehört werden, aber die trotzdem stimmen... ;-) (vgl. auch die Posts von Kollege Pfeiffer)
Hessen mag in vielem auch hier eine Ausnahme im KatS darstellen, aber - s.o. - auch da gabs schon Übungen mit etwas merkwürdigen Verläufen in dem Bereich.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373155
Datum28.11.2006 10:3814985 x gelesen
Naja,

wir wollen ja nach vorn schauen - das Konzept ist relativ neu (2005) und wird hoffentlich demnächst ausreichend erprobt. Ich behaupte nicht dass es dann fehlerfrei läuft oder dass Verbesserungspotentiale auftauchen (kann ich mir sogar gut vorstellen), denke aber nicht, dass es grundsätzlich falshc ist so zu verfahren.

Geschrieben von Ulrich CimolinoDie müssen aber doch ggf. erst das mitgeführte Equipment aufbauen - oder wer macht das? Oder sind das andere, welche?

Die Technik-Komponente findet sich in den Betreuungszügen und wird in diesem Fall dem BHP zugeordnet. Wenn ich bei jedem Kreis von 2 SanZ und 2 BetrZ ausgehe habe ich (Bedarf BHP 50 nach DV 400 Hessen 2 SanZ + 1 BetrZ) immer noch einen BetrZ frei. Also keine Kapazitäten doppelt verplant. Und dass ist ja dass, was ich als großes FRagezeichen sehe wenn man vorhandene GW-N o.ä. der FW für den BHP nutzt.

Wir haben sowas beim Transport der Bevorratungssätze SanKatS, die es in jedem Kreis einmal gibt. Aufgrund der Lagerung auf Rollpaletten ist für den Transport ein Fahrzeug mit Ladebordwan nötig. Die werden meist von den Feuerwehren gestellt, haben aber teilweise in den gleichen Alarmplänen weiterhin auch andere Aufgaben.

Nochmal: Ich hab kein Problem damit dass grundsätzlich auch die FW bei einem BHP mitspielt und ich kann auch die Argumentation hinsichtlich Verfügbarkeit und Personal nachvollziehen, ich glaube aber dennoch, dass es aufgrund der vielzahl der zu bewältigenden Aufgaben (gerade bei Wehren mit AB-Trägerfahrzeugen usw.) recht schnell auch hier zu Enpässen kommen kann. Deshalb halte ich es, da wo realistisch möglich, für sinnvoll, die logistischen Komponenten an die medizinische direkt anzuhängen. Und bei sparsamer Einplanung (mind. 1/2 BHP50 pro Kreis im ÜMANV-Fall) sollte dass durchaus zu stemmen sein.

Zweifel sind durchaus berechtigt und ich will sicher nicht behaupten dass es unfehlbare Konzepte gibt...

Gruß, Matthias


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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW373158
Datum28.11.2006 10:5414900 x gelesen
Geschrieben von Matthias OttBedarf BHP 50 nach DV 400 Hessen 2 SanZ + 1 BetrZ)

Wo nachlesbar ?


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373165
Datum28.11.2006 11:1314783 x gelesen
Moin,

in der (soweit ich weiß kürzlich beschlossenen jedoch noch nicht verteilten) DV 400 / Hessen...

Gruß, Matthias


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373169
Datum28.11.2006 11:2814821 x gelesen
Ui - fehler...

Kommando zurück - fehler meinerseits. BHP 50 nach erstkonzept 2 SanZ und 2 BetrZ.

Gruß, Matthias


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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW373173
Datum28.11.2006 11:4914826 x gelesen
Geschrieben von Matthias OttBHP 50 nach erstkonzept 2 SanZ und 2 BetrZ.

BHP 50 NW = 2 EE-NW & weitere Kräfte (AB-Manv, Führung...)


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg373194
Datum28.11.2006 14:2014911 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Matthias Ott

siehe mein Posting oben, wobei "groß" natürlich ein dehnbarer Begriff ist...

Unrer "Groß" verstehe ich mindestens so ab 300 Helfer. Hier gabs schon an den Tunnelportalen der DB-Schnellfahrstrecke Mannheim/Stuttgart "geheime" Groß-Übungen aller HiOrgs in dieser Größenordnung. Und wer nicht schon durch den Buschfunk bzw. den "Oberfeuerwehrmannsdienstweg" Zeitpunkt und Ort wusste, hat es spätestens durch die Vorankündungen wg. Lärm- und Verkehrbehinterungen in der Presse erfahren. Sinnigerweise fanden diese Übungen immer Samstags auf Sonntag Nacht zweischen 24.oo und 4.oo Uhr statt; da ruhte der ICE-Verkehr auf der Strecke.

Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard


" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373196
Datum28.11.2006 14:4214812 x gelesen
Moin,

das deckt sich sicher so ziemlich mit dem was man sonst so erlebt. Wobei man grundsätzlich nicht bei jeder Vollübung eine Alarmübung machen muss... Wie ich shcon schrieb, ich habe bisher in dieser "Größenordnung" auch erst eine wirkliche Alarmübung erlebt. Alles andere waren tatsächlich bekannte Vollübungen zu betriebsschwachen Zeiten...

Gruß, Matthias


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AutorIngo8 z.8, LK Harburg / Niedersachsen373374
Datum29.11.2006 16:4614977 x gelesen
Geschrieben von Matthias OttDie Technik-Komponente findet sich in den Betreuungszügen und wird in diesem Fall dem BHP zugeordnet. ... (Bedarf BHP 50 nach DV 400 Hessen 2 SanZ + 1 BetrZ)

Ich kenne diesee DV nicht aber?
Ist es sinnvoll in einer zeitkritischen Lage wirklich ganze Züge einsetzen zu wollen? In Hessen wird doch zwischen der SEG-San und der Sangruppe unterschieden. Daraus wird deutlich, dass davon ausgegangen wird das die Teile des SanZuges unterschiedlich schnell einsatzbereit sind. haben die San+Betr. Züge in Hessen eine komplette 4-6 fach Besetzung? Mit weniger Personal wird man bei Ausrückzeiten von <20 min wohl eher nicht auskommen.

Währe es da nicht ehrlicher einen BHP-Zug aus
einen Zugtrupp-San
2 SEG-San und
1 SEG-Betr (mit dem Technik Trupp)
zu bilden?

Die RTW/KTW der 2. SanGruppe könnten dann
1) etwas später ausrücken
2) Die vom BHP vorversorgenten Pat transportieren

Gruß
Ingo


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen373413
Datum29.11.2006 17:3815026 x gelesen
Hallo Ingo,

die DV 400 wäre eine KatS-DV und würde speziell den Einsatz der SanZüge regeln. Sie ist zur zeit im werden. Auch eine Zusammenstellung aus SEGen ist angedacht, zumindest beim BHP 25. Details sollten wir dann diskutieren, wenn wir alle da auch nachlesen können.

Gruß, Matthias


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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW373448
Datum29.11.2006 19:0614825 x gelesen
Geschrieben von Ingo zum FeldeDie RTW/KTW der 2. SanGruppe könnten dann
1) etwas später ausrücken
2) Die vom BHP vorversorgenten Pat transportieren

Gruß


Für den BHP werden i.d.R. RTW für die Versorgung der Ier Patienten verplant.
Die vorher eingetroffenen RTW werden dabei eher initial die Patientenablagen einrichten.

ggfs. wäre das spätere Ausrücken weiterer Rettungsmittel (RTW,KTW, KTW-4, NEF) als ÜMANV-T Komponente sinnig.

Die Mehrfachbelegung (mehrfacher Umlauf) der ÜMANV-T um die ÜMANV-B Komponenten von den Patienten zu "befreien" halte ich für eine reine Planungsgröße, da die Transportwege vielfach zu lange Fahrzeiten für den 2-fachen Umlauf pro Stunde ergeben.


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg834501
Datum24.10.2017 10:302377 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Gerhard P.

Bei der WM waren 4 BHP 50 im Einsatz. Die Standorte Ravensburg, Karlsruhe, Mannheim und Stuttgart stellten jeweils WLF mit AB, technischem und medizinischem Personal aus dem Bereich der Feuerwehr und der HiOrg.

In Mannheim hat es etwas länger gedauert bis festes medizinisches Personal zur Besetzung des seit 2006 bei der Feuerwehr Mannheim stationierten AB-MANV entgültig gefunden war. Erst seit dem 1. Oktober 2017 stellt der ASB-Mannheim das Personal dafür und übt fleißig zusammen mit der Feuerwehr den Ernstfall.


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

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(Heinrich Heine)


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AutorVolk8er 8C., Trier / RLP834502
Datum24.10.2017 10:401981 x gelesen
Und wo wurde vorher das med. Personal hergeholt?
Hier kenn ich das so, das die Hiorgs. ehr Probleme mit dem tech. Personal haben. So das dann FFs eingebunden werden(sollen)

Dies ist meine Meinung.

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg834503
Datum24.10.2017 11:181813 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Volker C.

Und wo wurde vorher das med. Personal hergeholt?

Das Personal wurde mehr oder weniger koordiniert ad hoc von vor Ort anwesennden San-Personal gestellt. Die JUH stellt die SEG-Mannheim, MHD und DRK die 3. Einsatzeinheit, der ASB besetzt jetzt den AB-MANV.


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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