News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Sortierung umschalten zurück

ThemaPackliste für Überlandeinsatz/Auslandseinsatz3 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorAndr8eas8 W.8, Viechtach / Bayern358644
Datum01.09.2006 14:264833 x gelesen
Hallo Zusammen,

unser Landkreis (Regen, in Niederbayern) war heuer im Februar massiv von der Schneekatastrophe betroffen. Nachdem aus nah und fern Hilfskräfte aller Hilfsorganisationen zu unserer Unterstüzung hierher geschickt wurden, rechnen wir im Landkreis nun mit einem Überlandeinsatz bei einer der nächsten Katastrophen.
Über die Landkreisführung werden gerade mögliche Komponenten und Einheiten zusammengestellt mit der Vorgabe Abmarsch in weniger als 12 Stunden und einer Durchhaltezeit von 5 Tagen.
Als Kommandant einer Feuerwehr mach ich mir nun so meine Gedanken, was alles mit mus bzw. vorbereitet werden sollte:

- allgemein für einen Überlandeinsatz (Kartenmaterial, Getränke ....)
- von den einzelnen Kameraden persönich (Kleidung, Medikamente, Ladekabel für Handy......)

Hat da jemand schon mal ne Art Check Liste gemacht? Oder kann jemand aus der Erfahrung Schneekatastrophe oder einem Elbe-Hochwasser berichten.

Bin für Tips dankbar.

Grüße

Andreas


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW358648
Datum01.09.2006 14:514590 x gelesen
Geschrieben von Andreas WagnerÜber die Landkreisführung werden gerade mögliche Komponenten und Einheiten zusammengestellt mit der Vorgabe Abmarsch in weniger als 12 Stunden und einer Durchhaltezeit von 5 Tagen.

erstaunlich, jetzt scheint endlich überall die Erkenntnis zu reifen, dass sich auch die Fw auf größere Lagen in größerer Entfernung einstellen muss...

Sehr positiv.

Schade ist, dass auch hier wieder zigfach Doppelarbeit betrieben wird.

Solche Listen (zur Personalauswahl geeigneter Mitarbeiter - Impfungen?! sowie zum persönlichen Bedarf sowie zur allgemeinen Ergänzung) haben wir übrigens nach den letzten Großeinsätzen hier schon mehrfach diskutiert, ggf. kann Jürgen die wieder aus dem Archiv kramen.

Insgesamt hat der adhoc AK Waldbrand des DFV grundsätzlich angedacht, sich auch mit der Thematik zu beschäftigen.



Vgl. dazu diese Diskussion und deren Umfeld:

Rubrik Katastrophenschutz zurück
Thema Ausrüstung/Logistik, war: Waldbrände in Spanien.. 5 Beiträge
Autor Ulrich Cimolino, Düsseldorf / NRW Threadcontainer
Datum 14.08. 11:24 MSG-Nr: [ 355199 ] 247 x gelesen

Geschrieben von Michael ZelenyWas habt Ihr in so nen "Day-Pack" reingepackt??

das ist letztlich ein kleiner Rucksack/Tragetasche mit Essenstasche Essbesteck, Feldflasche usw.

Was der Einzelne dann da (zusätzlich) reinpackt ist ihm überlassen...

Dazu gibts noch einen Trageruck- und einen Seesack für die großen Sachen.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPhil8ipp8 E.8, Buchloe / Bayern358696
Datum01.09.2006 18:314490 x gelesen
Grundsätzlich gilt zu klären: Wie lange dauert der Einsatz ungefähr? Drei Tage oder
eine Woche ? Nur so lässt sich der Bedarf an frischer Kleidung festlegen.

Auf Koffer jeglicher Art verzichten. Die sind nicht nur unpraktisch zu verstauen, sie
nehmen auch viel Platz weg und werden leicht beschädigt (besonders
Hartschalenkoffer). Nützlich sind z.B. Nylon-Reisetaschen.

Auch hilfreich: ein Brustbeutel oder eine Gürteltasche, die im Einsatz getragen
werden können. Für Bargeld, Ausweis o.ä. in Sammelunterkünften gehen viele
Menschen ein und aus, Wertsachen sollten dort nicht in der Reisetasche bleiben!
Teure Uhren oder Schmuck bleiben am besten zu Hause.

Persönliche Schutzausrüstung komplett mitnehmen. ( Helm, Stiefel, Einsatzhose,
Einsatzjacke, Handschuhe, Gürtel)

Meldekarte für Einsatzkräfte (sollte immer am Mann/Frau sein!)

Bei einem Hochwasser-Einsatz auch an Gummistiefel denken.

Nach Möglichkeit eine zweite Einsatzhose mitnehmen.

Nicht immer sind die Schlafmöglichkeiten geklärt: Schlafsack, ein kleines Kissen, eine
Iso-Matte und eine Luftmatratze sollten sich daher im Gepäck befinden. Je leichter,
desto besser.

Kleidung: witterungsangepasst T-Shirts bzw. Sweat-Shirts/Pullover, mindestens eine
trockene Hose und ein warmer Pullover. Schlafkleidung.

Taschenlampe und Batterien einpacken

Ausreichend Unterwäsche und Strümpfe. Achtung: Je nach Stiefelart müssen gerade
bei länger andauernden Einsätzen dicke Socken, bzw. zwei paar Socken
übereinander getragen werden.

Eventuell ein paar trockene Schuhe für Pausen und Badelatschen für die Dusche
(unbekannte Hygieneumstände)- bei längerem Einsatz ist auch ein Stiefel-Pflegeset
sinnvoll.

Hygiene-Artikel: Dusch-, Wasch-und Rasiersachen ( besser keine Elektro -Rasierer),
mindestens ein großes Handtuch und eine Rolle Toilettenpapier. Für die Damen:
ausreichend Hygienebinden bzw. Tampons.

Taschentücher, ausreichend Mückenspray, Arznei zum Behandeln von
Mückenstichen, Erste-Hilfe-Box, mindestens ein paar frische (Blasen-)Pflaster,
eventuell Waschmittel in der Tube.

Persönliche Medikamente (Kameraden bzw. Einsatzleiter sollten über Erkrankungen
oder gesundheitliche Einschränkungen Bescheid wissen: z.B. Allergien (Sonne,
Wespen), Asthma.

Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor, „After-Sun“-Creme, Kappe,
kleines Handtuch oder Kopftuch als Nackenschutz bzw. Schweißfänger. Sonnenbrille.
Brillenträger sollten auch eine Ersatzbrille mitnehmen.

Ausreichend Bargeld, EC-Karte, Führerschein, Personalausweis,
Krankenversicherungskarte, Impfpass, wichtige Telefonnummern.

Handy (Kfz-Ladekabel nicht vergessen, aber besser bei Nichtbedarf ausgeschaltet
lassen, um Energie zu sparen).

Wenn es sein muss: Raucher sollten an ihre Zigaretten denken –Nachschub vor Ort ist
nicht immer sicher, Entzugserscheinungen können die ganze Mannschaft nerven.

Haltbares Essen und Getränken für ca. 48 Stunden sollte dabei sein – falls Versorgung
unterbrochen oder noch nicht angelaufen ist. Besser keine Glasflaschen, sondern
wieder verschließbare Plastikflaschen verwenden.

Um Wartezeiten zu verkürzen: Spielkarten und/oder etwas zum lesen
mitnehmen

Vor dem Abrücken Einsatzfahrzeuge checken: Wasser, Öl, Scheibenreiniger,
Reifendruck, Lichtanlagen etc.


Mehr fällt mir im Moment nicht ein.


Grüße aus dem Allgäu

ESCHE

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
banner

 ..
zurück


Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt