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| Thema | Arbeitszeit | 17 Beträge | |||
| Rubrik | Berufsfeuerwehr | ||||
| Autor | Thom8as 8M., Lohne / Niedersachsen | 344992 | |||
| Datum | 24.06.2006 21:21 | 9210 x gelesen | |||
| Für die Berufsfeuerwehren steht aufgrund der EU-Arbeitszeitrichtlinie und der Umsetzung in nationales Recht die Umorganisation der Dienste an. „Beamte können die Opt-out-Regelung nicht in Anspruch nehmen, da die Arbeitszeit von Beamten nur per Gesetz geregelt werden kann und nicht durch Einzelverträge“, erläutert DFV-Vizepräsident Behrendt. Wir haben das durch unseren Anwalt prüfen lassen. Seine Auffassung: Opt Out für Beamte ist möglich. Wer nichts weiss, zweifelt an nichts. | |||||
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| Autor | Andr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen | 345076 | |||
| Datum | 25.06.2006 13:34 | 7317 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas MönnichWir haben das durch unseren Anwalt prüfen lassen. Seine Auffassung: Opt Out für Beamte ist möglich. Da gibt es bei den Beamtenrechtlern immer noch verschiedene Auffassungen drüber. Alles in allem war diese Äußerung des Werkfeuerwehr-Vertreters im DFV aber vor dem Hintergrund der aktuellen Bestrebungen praktikable Lösungen zu finden, politisch charmant ausgedrückt IMHO "wenig hilfreich". Gruß A. Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung. INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN! | |||||
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| Autor | Udo 8W., Dinslaken / NRW | 345342 | |||
| Datum | 26.06.2006 20:01 | 7160 x gelesen | |||
Geschrieben von Andreas BräutigamDa gibt es bei den Beamtenrechtlern immer noch verschiedene Auffassungen drüber. Der aktuelle Entwurf der AZV-Feu in NRW sieht die Opt Out doch vor. Die haben das doch hoffentlich eingehend rechtlich geprüft. Gruß Udo | |||||
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| Autor | Andr8e B8., Duisburg / nrw | 351583 | |||
| Datum | 26.07.2006 08:06 | 7223 x gelesen | |||
| die opt out-regel ist doch noch in einer grauzone und ich weiß nicht ob sich darauf die städte einlassen. die vertrage gelten ja nur ein jahr und können dann jederzeit gekippt werden. und das sind ja keine planungssicherheiten für die stadt. mir wäre der 24 stunden auch lieber aber wir können ja nur abwarten was sich ergibt. wie sieht es bei euch aus hat man euch schon neue dienstzeitmodelle vorgestellt oder schon umgesetzt? wenn ja wie denn? | |||||
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| Autor | Udo 8W., Dinslaken / NRW | 351805 | |||
| Datum | 26.07.2006 21:32 | 7207 x gelesen | |||
| Also erstmal bin ich überrascht das das Thema hier so wenig Beteiligung findet. Auf den Wachen diskutiert man sich die Köpfe heiss und hier läuft so gut wie nix. Der aktuelle Entwurf des IM NRW ist im Juli rausgeggangen. So wie ich das Anschreiben interpretiere besteht die klare Absicht zum 01.01.07 die neue AZV Feu in Kraft treten zu lassen. Fakt bleibt, 48 Std-Woche oder Ausnahmemöglichkeit nach § 5 (Opt-Out) z.B. 54 Std-Woche. Für mich steht dabei fest, bei 48 ist der 24 gestorben ob nun gewollt oder nicht. Die Opt-Out Regelung hat ne 3monatige Kündigungszeit. Bei der wäre der 24er weiter möglich. Nun besteht doch die grundsätzliche Frage erstmal was der Mitarbeiter will und was die Dienststelle anbietet. Aber hier wartet wohl der eine auf den anderen und umgekehrt. Bei den Modellen mit 48 Std bleiben 2, 3, und 4 Schicht-Modelle möglich, hier kann jeder mal selber schauen was wie nach Größenordnung möglich/sinnvoll wäre. Aber statt dessen fragen wir ständig wie es die Nachbarstadt machen will, da wartet auch jeder auf den anderen. Das beste war die Aussage, wir fragen mal die Krankenkasse weil die ja nun mal die geänderten Personalkosten im Bereich RD irgendwann zu spüren bekommt. Wen sollen wir den noch fragen? Die Fakten liegen seit langem auf dem Tisch, nun sollten wir einfach mal handeln sonst ist der 01.01.07 da und wir fragen immer noch. Gruß Udo | |||||
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| Autor | Tors8ten8 V.8, Bernau bei Berlin / | 351818 | |||
| Datum | 26.07.2006 22:51 | 7142 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, @ Udo: Nun sind ja die Wachdiskussionen in ihrer Struktur uns allen geläufig. Man redet und redet sich den Frust von der Seele und hinterher hat man doch nichts bewegt. In Berlin möchte man den Bürger (und Wähler) in diese Diskussion mit einbeziehen. Sprich, man geht raus in die Öffentlichkeit und versucht den primär Betroffenen zu verdeutlichen, wie stark seine Sicherheit eingeschränkt wird, wenn Fahrzeuge (aufgrund des entstehenden Personalmangels) in den Nachtzeiten außer Dienst genommen werden müssen. Dann dauert es halt länger, bis eine schlagkräftige Truppe an der ESt vor Ort ist. Dann wird halt die Meldende und Prä-Witwe durch einen Leitstellenmitarbeiter per Telefon in die Ersthelfermethode eingewiesen, bis ein RTW aus dem 2. oder 3. Abmarsch bei ihrem bereits klinisch toten Ehemann eintrifft. Oder in der Nacht das Löschfahrzeug zu einem steckengebliebenen Aufzug ausrückt, der Ausrückebereich entblöst ist und drei Minuten später ein Feuer zwei Straßen um die Ecke gemeldet wird. Viel Spaß bei den Ablöscharbeiten. Wenn es denn weniger kosten würde. Weniger Leistung, weniger Geld. Aber es ist ja genau das Gegenteil, da bei uns ca 160 Mann zusätzlich eingestellt werden müssen. Die werden aber erst in zwei bis drei Jahren auf den Wachen ausgebildet aufschlagen. Solange wird die Personallücke durch die fortlaufenden Altersabgänge immer größer. Aber wen erzähl ich das!? Torsten | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 351828 | |||
| Datum | 26.07.2006 23:45 | 7226 x gelesen | |||
Geschrieben von Udo WalbrodtAlso erstmal bin ich überrascht das das Thema hier so wenig Beteiligung findet. Vermutlich, weil bei Euch auf der Wache zu 100% BF-Beamte sind, während diese hier wenn die Verteilung dem bndesweiten Schnitt entspricht eine erhebliche Minderheit darstellt. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | |||||
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| Autor | Mark8us 8G., Bockenheim / Hessen | 351856 | |||
| Datum | 27.07.2006 08:19 | 7171 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Christian Fischer Vermutlich, weil bei Euch auf der Wache zu 100% BF-Beamte sind, während diese hier wenn die Verteilung dem bndesweiten Schnitt entspricht eine erhebliche Minderheit darstellt. ... und zum Teil schon seit etlichen Jahren die 48-Stunden-Woche haben und somit von den aktuellen Diskussionen zunächst mal nicht wirklich betroffen sind. Gruß Markus | |||||
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| Autor | Tors8ten8 V.8, Bernau bei Berlin / | 351859 | |||
| Datum | 27.07.2006 08:31 | 7248 x gelesen | |||
| Moin Udo, Geschrieben von Christian Fischer Vermutlich, weil bei Euch auf der Wache zu 100% BF-Beamte sind, während diese hier wenn die Verteilung dem bndesweiten Schnitt entspricht eine erhebliche Minderheit darstellt. ...hast Du das verstanden? Um die Reichweite auch für die FF-Angehörigen einmal zu verdeutlichen: FF-Angehörige konnen davon mittelbar betroffen sein, denn: Wenn die BF in der Nacht seine Fahrzeugstärke absenkt, dann wird im Bedarfsfall die FF die Lücke schließen müssen. Dabei sehe ich im Vordergrund, dass nicht alle Arbeitnehmer Verständnis dafür entwickeln, wenn ihre Terminarbeiten wegbrechen, weil ihre Mitarbeiter die Nacht bei der FF tätig waren. Für die Doppelorganisierten (FF und BF-Zugehörigkeit) wird es besonders haarig, denn wenn der BF-Angehörige vom Dienst kommt hat er in der Regel seine Arbeitszeit voll ausgeschöpft. Eine Tätigkeit in der FF (gleiche Organisationseinheit vorausgesetzt) kann dann nicht mehr wahrgenommen werden. Damit brechen dann vorallem Gruppenführer und Maschinisten weg. Man erkennt, das Geflecht ist in einigen Bereichen zu eng verwoben, als dass man sich von diesem Urteil u.U. isoliert betrachten kann. Aber ich gebe zu: Für die ländlichen Strukturen trifft dies in Teilen nicht zu. Aber wir sind ja hier in der BF-Sparte! Gruß Torsten | |||||
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| Autor | Tors8ten8 V.8, Bernau bei Berlin / | 351861 | |||
| Datum | 27.07.2006 08:41 | 7126 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus Groß ... und zum Teil schon seit etlichen Jahren die 48-Stunden-Woche haben und somit von den aktuellen Diskussionen zunächst mal nicht wirklich betroffen sind. Kann man so pauschal nicht sagen. Es kommt darauf an, wie die 48 Stunden erreicht werden, im 12h- oder 24h-Dienst. Hast du einen 24h-Dienst in deinem Dienstrhythmus (z.B. BF HH) dann musst du schon einige Ausnahmetatbestände erfüllen um noch EuGH-Konform zu bleiben. Aber für den reinen 12h-Dienst gebe ich dir recht. Gruß Torsten | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 351889 | |||
| Datum | 27.07.2006 09:40 | 7220 x gelesen | |||
Geschrieben von Udo WalbrodtAuf den Wachen diskutiert man sich die Köpfe heiss und hier läuft so gut wie nix. ja und? Da können die Teilnehmer HIER doch nix für, dass der Rest die Füße - äh Finger - nicht hoch kriegt... Ansonsten haben wir hier schon mehrfach und seit Jahren darüber hier diskutiert, muss man halt auch mal sich daran beteiligen oder mindestens mitlesen. Hilft ggf. mehr, als nur in der eigenen (Wach-)Suppe zu kochen... Geschrieben von Udo Walbrodt Der aktuelle Entwurf des IM NRW ist im Juli rausgeggangen. So wie ich das Anschreiben interpretiere besteht die klare Absicht zum 01.01.07 die neue AZV Feu in Kraft treten zu lassen. ja Geschrieben von Udo Walbrodt Fakt bleibt, 48 Std-Woche oder Ausnahmemöglichkeit nach § 5 (Opt-Out) z.B. 54 Std-Woche. Für mich steht dabei fest, bei 48 ist der 24 gestorben ob nun gewollt oder nicht. Die Opt-Out Regelung hat ne 3monatige Kündigungszeit. Bei der wäre der 24er weiter möglich. Für mich persönlich gilt nach wie vor das Gleiche: Alle Personalvertreter hoffen, dass sich möglichst nichts für die Kollegen ändert - allenfalls darf die Gesamtarbeitszeit im regulären Dienst weniger werden. Das ist übrigens interessanterweise ziemlich gleich, welches Grundschichtdienstmodell man da jeweils gerade seit längerem hat. OptOut soll nach IM-NRW-Meinung möglich sein, auch wenn einige Fachleute da über den Beamtenstatus was anderes interpretieren. Die maximal-Hoffnung einiger ist: 24 h behalten, aber in der 48 h- Woche bei Beibehaltung der bezahlten Nebentätigkeitsmöglichkeiten (im eigenen Haus bzw. extern). DAS widerspricht aber komplett dem Kerngedanken der EU und der bisher dazu ergangenen Rechtssprechung inkl. der Argumentation der das erstritten habenden Kollegen. Also warten viele einfach nur ab - und hoffen, dass die Fehler die anderen machen, möglichst alles bleibt wie es ist und man weniger arbeitet fürs gleiche Geld... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 351937 | |||
| Datum | 27.07.2006 13:08 | 7090 x gelesen | |||
Geschrieben von Torsten VollbrechtAber ich gebe zu: Für die ländlichen Strukturen trifft dies in Teilen nicht zu. Eben. Und das ist der Knackpunkt. Es sind eben vergleichsweise wenige Städte mit BFen, so daß wiederum nur ein geringer Prozentsatz der FFen betroffen ist. Und die wiederum werden vermutlich bei Überlastung eben "mit den Füßen abstimmen". Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | |||||
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| Autor | Udo 8W., Dinslaken / NRW | 351939 | |||
| Datum | 27.07.2006 13:22 | 7103 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich Cimolinoja und? Ich habe nicht gesagt das die Teilnehmer hier im Forum was dafür können sondern war nur überrascht das so wenig darüber zu lesen ist. Nicht nur hier sondern auch in anderen Foren/Plattformen. Das das Thema schon mehrfach andiskutiert wurde ist mir durchaus bekannt aber grad für NRW spitzt sich die Sache nun endgültig durch die AZV zu. In 2005 haben die Spitzenverbände doch immer noch gedacht der Kelch geht irgendwie an einem vorbei und zur Not mit Hilfe der Österreicher. Geschrieben von Ulrich Cimolino Die maximal-Hoffnung einiger ist: 24 h behalten, aber in der 48 h- Woche bei Beibehaltung der bezahlten Nebentätigkeitsmöglichkeiten (im eigenen Haus bzw. extern). DAS widerspricht aber komplett dem Kerngedanken der EU und der bisher dazu ergangenen Rechtssprechung inkl. der Argumentation der das erstritten habenden Kollegen. Und genau da liegt für mich der Trugschluss. Gruß Udo | |||||
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| Autor | Udo 8W., Dinslaken / NRW | 351947 | |||
| Datum | 27.07.2006 13:38 | 7133 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian FischerVermutlich, weil bei Euch auf der Wache zu 100% BF-Beamte sind, während diese hier wenn die Verteilung dem bndesweiten Schnitt entspricht eine erhebliche Minderheit darstellt. Also nur zur Klarstellung, die 100% BF Beamten auf unserer Wache sind grad mal 55 Beamte bei einer Freiwilligen Feuerwehr (incl. RD). Das die Beamten hier im Forum die Minderheit darstellen ist schon klar aber es werden doch bestimmt einige aus NRW hier mitlesen die das Thema brennend interressiert. Gruß Udo | |||||
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| Autor | Eber8har8d C8., Marl / NRW | 351956 | |||
| Datum | 27.07.2006 14:05 | 7111 x gelesen | |||
| Also bei uns ist noch nichts raus - angeblich sind zwei Mitarbeiter im Rathaus damit beschäftigt ein Modell zu erarbeiten - auf jeden Fall soll es keine Neueinstellungen geben. Interessant wird es ja werden, wie die Argumentationen aussehen auch zwecks "Freizeitgestalltung" (Nebenjob / alarmierung Dienstfreie Kräfte / Mitgliedschaft FF ), denn da könnten sich neue Probleme auftuen. Angeblich sollen im September die Ergebnisse vorliegen (dazwischen liegen ja wohl noch einige Sitzungen von der AGBF / IM usw) | |||||
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| Autor | Andr8eas8 B.8, Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen | 351958 | |||
| Datum | 27.07.2006 14:12 | 7094 x gelesen | |||
Geschrieben von Torsten VollbrechtEine Tätigkeit in der FF (gleiche Organisationseinheit vorausgesetzt) kann dann nicht mehr wahrgenommen werden. Wer sagt denn sowas???? Gruß A. Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung. INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN! | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8D., Neu-Isenburg / Hessen | 373326 | |||
| Datum | 29.11.2006 11:27 | 7227 x gelesen | |||
| Die Karre ist im Dreck und wir´kleine Feuerwehr beamte ziehe sie nicht wieder raus . das Problem ist ganz einfach wir haben keinen Vertretung der unsere Intressen in Brüssel vertritt. Polizei und Militär haben vernüpftige Vertretungen und guck euch an wie es bei denen läuft. Ich sehe im moment nur eine möglichkeit 54 weiter machen bezahlt bekommen und leute ausbilden den alleine in nrw 4500 leute benötigt ud die sind nicht da und bis die dann alle ausgebildet sind , sind 3 Jahre rum . und dann mal schauen ACHTUNG !!! Dies ist meine persönliche Meinung und repräsentiert keinesfalls die Meinung anderer. Von mir genannte Aspekte können auch aus Informationen anderer Feuerwehren stammen. | |||||
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