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ThemaFeuerwehr über alles? war: Starke Frauen starkes Hobby15 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorKatj8a R8., Köln / 334658
Datum14.04.2006 15:215517 x gelesen
Hi!



Um den anderen Thread nicht weiter vom Topic abgleiten zu lassen würde mich doch mal folgendes interessieren:



Wievielen Kollegen geht denn hier die Feuerwehr über alles?

Wieviele Kollegen haben denn hier so viel "Pflichtgefühl", dass sie z.B. ihre Frau/Mann in Momenten der Zweisamkeit bei einem Alarm liegen lassen...



Pflichtgefühl ist ja prima, aber ist das wirklich wichtiger, als irgendwann nach einem Einsatz nach Hause zu kommen, und die Frau ist mitsamt Kindern abgehauen, weil sie das Feuerwehr-Pflichtgefühl etwas zu übertrieben fand?





Gruß

Katja

Vorstehendes ist lediglich meine eigene Meinung und keine rechtliche Empfehlung o.ä.!







http://www.ff-rodenkirchen.de

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AutorFran8k B8., Roßtal / 334671
Datum14.04.2006 15:565075 x gelesen
Sorry Katja, aber da muss ich Jens recht geben. Wenn der Pipser geht, kann ich mehr eben nicht raussuchen, was mir mehr Spass macht. Wie heißt es doch so schön: "Eintritt und Austritt sind freiwillig - der Rest ist Pflicht".



Klar auch, dass Zeit für Frau/Mann und Familie übrig bleiben muss. Das kann sich dann ggf. im allgemeinen Feuerwehrdienst auswirken - da lass ich dann eben mal eine Übung sausen. Im Einsatzfall liegen die Prioritäten aber wiede anders.



Gruß

Frank



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AutorAlex8 B.8, Troisdorf / 334672
Datum14.04.2006 15:574975 x gelesen
Hierzu lassen sich verschiedene Denkansätze finden:



1. Die Feuerwehr hat es auch in der Zeit vor meinem Eintritt geschafft die Einsatzlagen zu bewältigen.



2. Die Feuerwehr zahlt nicht meine Miete, arbeiten muss ich also doch auch noch.



3. Die Feuerwehr mag zwar im Gerätehaus ein Bett vorhalten, und das ist für einen begrenzten Zeitraum auch witzig - langfristig ist ein Rauswurf zu Hause aber nicht spassig.



Klar - ohne eine gewisse innere Verpflichtung würde das System 'Freiwillige Feuerwehr' kaum Erfolg haben können. Doch jeder muss für sich auch eigene Grenzen setzen, denn die Menschen um einen herum sehen das Engagement sicherlich etwas differenzierter.



Ich sage daher - gesunden Menschenverstand einsetzen.

***Signatur? Ich hab'se noch nicht fertig. Aber bald, ganz sicher....

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AutorThom8as 8M., Burgen / 334677
Datum14.04.2006 16:254963 x gelesen
Geschrieben von Alex BentzienHierzu lassen sich verschiedene Denkansätze finden:



1. Die Feuerwehr hat es auch in der Zeit vor meinem Eintritt geschafft die Einsatzlagen zu bewältigen.



2. Die Feuerwehr zahlt nicht meine Miete, arbeiten muss ich also doch auch noch.



3. Die Feuerwehr mag zwar im Gerätehaus ein Bett vorhalten, und das ist für einen begrenzten Zeitraum auch witzig - langfristig ist ein Rauswurf zu Hause aber nicht spassig.



Klar - ohne eine gewisse innere Verpflichtung würde das System 'Freiwillige Feuerwehr' kaum Erfolg haben können. Doch jeder muss für sich auch eigene Grenzen setzen, denn die Menschen um einen herum sehen das Engagement sicherlich etwas differenzierter.



Ich sage daher - gesunden Menschenverstand einsetzen.


ACK





PS: Für alle anderen. Macht den Damen keine falsche Hoffnungen und kratzt die Aufkleber ab. ;-)))







Gruss

Thomas







Wenn da Feuer wären,

aber keine Feuerwehren,

was das für Feuer wären...

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AutorThom8as 8L., Sachsen / 334680
Datum14.04.2006 16:334968 x gelesen
Also meine Freundin wußte genau worauf sie sich einläßt. :PUNKT!:



Wie hier schon gesagt wurde ist das Erscheinen im Einsatzfall Pflicht! Einzige Ausnahme bildet da ne Pflichtenkollision, z.B. mit dem Arbeitgeber oder der Betreuung der eigenen Kinder.



Ausserdem kann ich mir schlecht vorstellen, dass nachdem der Pager gegangen ist beim Mann "noch was geht"!



Und noch was...

Feuerwehrler denken vielleicht auch so:



"Die Kameraden lassen mich nicht im Stich! - Ne Frau vielleicht irgendwann schon!"



Die Diskussion dazu hatten wir diese Woche auch auf dem Lehrgang an der LFS. Da waren auch 6 Frauen dabei, die das garnicht verstehen konnten. Komischerweise konnten alle Männer das verstehen. Wo Frauen ja immer so tolerant und einfühlsam sind!



Nix desto trotz gehören auch Frauen in die Feuerwehr! Am besten gleich die Eigene! Dann gibts auch weniger Probleme und die Frau versteht vielleicht auch was in ihrem Mann beim Alarm vorgeht. - Und das der Alarm vor geht!

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AutorJoch8en 8S., Friedrichshafen / 334681
Datum14.04.2006 16:404953 x gelesen
Geschrieben von Thomas LampertAm besten gleich die Eigene! Dann gibts auch weniger Probleme und die Frau versteht vielleicht auch was in ihrem Mann beim Alarm vorgeht. - Und das der Alarm vor geht!



oder auch nicht!



wer passt auf die Kinder auf?

Zieht Ihr dann Lose wer gehen darf?

mfg

Jochen

mfg

Jochen



-> ausschließlich meine eigene Meinung!!!

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AutorThom8as 8L., Sachsen / 334682
Datum14.04.2006 16:474949 x gelesen
Man kann Lösungen finden wenn beide Partner in der Feuerwehr sind.



z.B. an geraden Tagen des Monats geht der Mann zum Einsatz, an ungeraden die Frau. Fertig. Solche oder ähnliche Lösungen werden von einem Paar bei uns real betrieben. Auch sind sie unterschiedlichen Löschzügen damit jeder genügend Ausbildungsdienste besuchen kann die im Löschzug 14tägig stattfinden. So kommt jeder zu seiner Ausbildung und ein Partner hat Zeit für die Kinder.

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AutorJoch8en 8S., Friedrichshafen / 334685
Datum14.04.2006 16:585101 x gelesen
Geschrieben von Frank Bauer da lass ich dann eben mal eine Übung sausen.

Da stellt sich mir die Frage was wichtiger ist - Übung oder Einsatz?

Fakt ist, dass ohne Übung kein Einsatz gefahren wird.



Man sollte auch unterscheiden wie oft der Melder losgeht. Meine Erfahrung ist, dass bei Wehren wo der Melder mehrmals die Woche wackelt die Einstellung anders ist wie bei denen wo er nur einmal im Quartal wackelt. Man(n) wird mit der Zeit ruhiger.

mfg

Jochen



-> ausschließlich meine eigene Meinung!!!

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AutorJoch8en 8S., Friedrichshafen / 334695
Datum14.04.2006 17:155004 x gelesen
Geschrieben von Thomas LampertAlso meine Freundin wußte genau worauf sie sich einläßt. :PUNKT!:



Hast du Ihr das auch mal wortwörtlich gesagt?



Ich meine wie wird Sie reagieren wenn Sie etwas wichtiges hat und du rennst zum Einsatz?

Wie lange wird Sie es mitmachen?

Es gibt genügend andere die nicht nur auf Ihre Kameraden zählen sondern ein wenig mehr Vertrauen in ihre Lebensgefährtin haben.



Geschrieben von Thomas Lampert"Die Kameraden lassen mich nicht im Stich! - Ne Frau vielleicht irgendwann schon!"



Für den Einsatz keine Frage - aber im privaten Leben ...

Wie war das mit der grossen Cliqe die fest zusammenhalten und keine Frau anschauen? Wer ist da heute noch übrig? Du?



Ich wünsche Dir mit deiner Einstellung viel Glück mit deiner Freundin. Wie schon erwähnt: Gesunder Menschenverstand einschalten ist manchmal besser wie das Hirn bei Alarm abzuschalten.



mfg

Jochen



-> ausschließlich meine eigene Meinung!!!

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AutorThom8as 8L., Sachsen / 334717
Datum14.04.2006 18:294999 x gelesen
Irgendwie wird hier zu viel schwarz/weiß gedacht!



Erstens bin ich ein Mensch der nicht viele Prinzipien hat. Es gibt eben nur eine Sache wo ich keine Kompromisse mach! - Feuerwehr!

Man kann mit mir über alles reden! - Aber beim Thema ob ich zum Einsatz darf oder nicht ist echt Feierabend! Ich hatte ne Beziehung da war das so. Ich lass mir doch nicht aufdiktieren was ich zu tun und zu lassen hab. Und vor allem nicht von ner Frau, die denkt ich bin ihr Eigentum.



Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es Frauen einfach nur ärgert, wenn sie uns nicht mal mit Sex bei sich halten können. Hat ja die letzte Million Jahre prima geklappt, nur leider heut nicht mehr! Was soll so schlecht dran sein wenn wir uns grad mal nicht vom niederen Instinkt der Fortpflanzung lenken lassen!? - Das wir uns einfach nur Fortpflanzen wollen wird uns doch gerne von Frauen vorgeworfen!



Zum Thema ruhiger werden...

Wir ham so an die 200 Einsätze p.a. und irgendwie kann man nicht beobachten, dass viele ruhiger werden, je länger sie dabei sind. Ich selber fahre seit über 10 Jahren mit zu Einsätzen und konnte keine große Änderung feststellen. Man ist vielleicht nimmer ganz so aufgeregt auf der Anfahrt oder so, aber wenn der Pager geht, dann gibt es den festen Ablauf. Und daran hat sich der Körper mitlerweile auch gewöhnt. Früher bin ich nachts manchmal schwer rausgekommen. Das gibts jetzt nicht mehr.

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AutorSven8 S.8, Nümbrecht / 334738
Datum14.04.2006 20:084981 x gelesen
Hallo,



also ich find man(n) muß es schon etwas davon abhängig machen, zu welcher Tageszeit und auch von der art des Einsatzes.



Meine Freundin und ich Arbeiten beide im Schichtdienst. Da ist die Zeit zusammen manchmal schon knapp die man hat. Sie war bis jetzt auch nicht wirklich begeistret wenn ich los mußte.



Für mich ist es egal was für ein Einsatz kommt unruhig werde ich immer. Es fällt mir nicht grade leicht, egal ob ich nu zuhause oder wo anders bin hinzufahren. Wenn nichts wichtiges anliegt fahr ich natürlich hin. Muß ja auch irgendwie meine Stunden zusammen kriegen. ;-)



Kommt ein Einsatz Morgens/Vormittags in der Woche gibs keine frage bin ich da. Auch bei allen Einsätzen wo Personen betroffen sind, gehts für mich ohne frage los.



Aber bei einem Baum auf Straße oder ner Ölspur zu Zeiten wo auf jeden fall genug Kameraden zusammen kommen, würde ich nicht von Gott weiß woher losfahren oder so.



Mfg Sven

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AutorJoch8en 8S., Friedrichshafen / 334740
Datum14.04.2006 20:144976 x gelesen
Geschrieben von Thomas LampertIch lass mir doch nicht aufdiktieren was ich zu tun und zu lassen hab. Und vor allem nicht von ner Frau



Aber dein Gruppenführer darf dir dann schon einen Befehl erteilen?

Und was ist wenn der noch ne Frau ist :O)





Geschrieben von Thomas LampertIch kann mir auch gut vorstellen, dass es Frauen einfach nur ärgert, wenn sie uns nicht mal mit Sex bei sich halten können



Wenn das alles ist warum du eine Freundin hast!





Geschrieben von Thomas LampertMan kann mit mir über alles reden!



naja - Einsicht ist besser als Nachsicht.

Grüsse vom Bodensee

Jochen





Zwei Dinge sind unendlich:

Das Universum und die menschliche Dummheit.

Aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher.

(A. Einstein)

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AutorFran8k B8., Roßtal / 334747
Datum14.04.2006 21:174945 x gelesen
Geschrieben von Jochen SauterDa stellt sich mir die Frage was wichtiger ist - Übung oder Einsatz?

Fakt ist, dass ohne Übung kein Einsatz gefahren wird.




Richtig, aber es kommt i.d.R. nicht auf eine Übung mehr oder weniger an. Bei Einsetzten - gerade tagsüber - kann das schon anders ausschauen.



Geschrieben von Jochen SauterMan sollte auch unterscheiden wie oft der Melder losgeht. Meine Erfahrung ist, dass bei Wehren wo der Melder mehrmals die Woche wackelt die Einstellung anders ist wie bei denen wo er nur einmal im Quartal wackelt. Man(n) wird mit der Zeit ruhiger.



Seh ich auch so.

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AutorTobi8as 8H., Mantel / 334749
Datum14.04.2006 21:184983 x gelesen
Ein guter Freund von mir ist in unserer Nachbarwehr aktiv und wurde blöd angeredet , weil er während der Geburt seines ersten Kindes nicht zu einem VU mit ausgerückt ist. Sowas geht doch zuweit. In solchen Fällen hat das Privatleben einwandfrei Vorrang. Feuerwehr kommt bei mir an dritter Stelle, An erster Stelle Familie, an zweiter Arbeit

Es herrscht allgemeiner Konsens darüber, nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber niemand hat Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun.

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AutorFran8k B8., Roßtal / 334750
Datum14.04.2006 21:235020 x gelesen
Geschrieben von Tobias Hackbarth...weil er während der Geburt seines ersten Kindes nicht zu einem VU mit ausgerückt ist...



Tja, das kommt heraus, wenn man(n) neun Monate vorher nicht zu Einsatz gekommen ist. *g*



Klar ist, es gibt Situationen - und diese gehört eindeutig dazu - da muss die Feuerwehr hinten anstehen. Aber "Kinder machen" gehört nicht dazu.... ;-)

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